Eurozone verlangsamt Wirtschaftsabschwung auf -0,7% Drucken
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Mittwoch, den 14. August 2013 um 14:16 Uhr

Die Wirtschaft der 17 Euro-Währungsunionstaaten schrumpfe lediglich noch um - 0,7 % im Vergleich zum 2. Quartal 2012, teilte heute das Europäische Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung mit. Somit sinke auch das BIP der gesamten 27 Länder der Europäischen Union im 2. Quartal 2013 lediglich noch um -0,2 % im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres.

Betrachtet man dagegen für sich isoliert die Ergebnisse des BIP für das 2. Quartal 2013, erkennt man, dass sich allen voran die Schwergewichte Deutschland und Frankreich mit einem BIP-Plus von + 0,7 % und +0,5% maßgeblich  dem weiteren Abschwung  entgegenstemmen konnten. Damit  führten sie die Eurozone erstmals seit Herbst 2011 auf ein Gesamtplus von +0,3% ( im Vergleich zum Vorquartal). Diesen Quartals-Trend unterstützten weiterhin die Länder Polen, Belgien und Österreich  mit +0,4%, +0,1% und +0,2%, während Italien und Spanien weiterhin das 2. Quartal mit einem BIP-Minus von -0,2% und -0,1% abschlossen.