Italien verkauft für 7 Mrd. Euro 10-jährige Anleihen zu 6,98% (November Zins: 7,56%) PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 20:09 Uhr

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Italien deckt sich mit 10,73 Mrd. Euro ein PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 17:45 Uhr

Bei heutigen Mittwochsauktionen hat sich Italien wie erwartet mit Leichtigkeit und zu sehr guten Konditionen über Staatsanleihen refinanzieren können. 1,7 mal überzeichnete 6-monatige Anleihen konnten im Volumen von 9 Mrd. Euro zu 3,25% und 2-jährige Anleihen im Umfang von 1,73 Mrd. Euro zu 4,85% platziert werden. Die bisherigen Zinsen betrugen 7.8% bei den 2-jährigen und 6,5% bei den 6-monatigen Anleihen. Am morgigen Donnerstag werden die 10-jährigen Staatsanleihen platziert.

Edelmetalle geben am heutigen Verfallstag der Terminkontrakte nach. Gold verliert 1,25% bei 1570 $/ Unze, Silber 4% bei 27,48 $/ Unze, Platin 2,44% bei 1390,25 $/ Unze und Palladium 2% bei 645 $/Unze.

 
Bankeinlagen bei EZB über 450 Mrd. Euro PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 12:32 Uhr

Die eintägigen Bankeinlagen bei der EZB, welche als Indikator für das Mißtrauen der Institute gelten, sich untereinander Geld zu leihen, sind am Mittwoch um nahezu weitere 10% auf 452 Mrd. Euro gestiegen, teilte die EZB in Frankfurt mit. Die Ausleihungen dagegen beliefen sich auf 6,2 Mrd. Euro. Damit sind die Ausleihungen zwar höher als sonst üblich, aber vor allem die Bankeinlagen übertreffen deutlich die Spitzenwerte in der Finanzkrise 2008.

 
Marktanalyse X-Trade Brokers: Gold neigt zu Schwäche PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 27. Dezember 2011 um 22:09 Uhr

„Gold könnte kurzfristig seinen Glanz verlieren, weil die EZB den Banken langfristig Geld zu günstigen Konditionen bereitstellt und damit eine Kreditklemme verhindert. Einige Banken werden wahrscheinlich kurz- bis mittelfristige Anleihen der Euro-Peripherieländer aufkaufen, denn es können durch die niedrige EZB-Finanzierung gewinnträchtige Käufe erfolgen. Dies dürfte zu fallenden Anleihe-Renditen führen. 

Die Wirtschaftsdaten in den USA haben in November und Dezember auch positiv überrascht. Daher rechnet der Markt kurzfristig nicht mit einer quantitativen Lockerung in den USA. Das könnte zu einer größeren Risikofreundlichkeit der Anleger führen und kurzfristig das Interesse in die Ersatzwährung Gold schmälern.

Bullen haben letzte Woche Ihre Gold-Positionen weiter reduziert. Die Bären haben Ihre Positionen erhöht und das Open Interest ist gleichzeitig angestiegen.

Seit dem 21.12.2011 ist der Gold-Trend bärisch (30-Minuten Chart).

Wir sehen Unterstützung bei 1.591,23, 1.583,11, 1.575,82, und 1.559,74. Der Goldkurs könnte weiter fallen, falls die Fibonacci Retracement Linie (38.2%) bei 1.589 unterschritten wird.  Ein Schlusskurs unter 1.559,74 schließt, könnte zu weiteren Kursverlusten führen.

Widerstand besteht bei 1.614,34, 1.641,65, 1.670,82, 1.678,13."

Analyst: Levent Yilmaz bei X-Trade Brokers, Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.xtb.de/analysen/marktanalysen/262553

*Diese Markteinschätzungen oder Kommentare auf dieser Seite stellen keine Beratung oder Handlungsempfehlung für Käufe bzw. Verkäufe dar. 

 
S&P stuft Ungarn auf „Ramsch“-Niveau PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 10:48 Uhr

Die Ratingagentur S&P stufte sowohl die kurz-als auch die langfristige Kreditwürdigkeit Ungarns auf Ramsch-Niveau (B und BB+). Zudem würde selbst die langfristige Bonität der ungarischen Notenbank mit (auf BB+) herabgestuft, teilte S&P am Mittwochabend mit. Die Herabstufung spiegele die gesunkene Vertrauenswürdigkeit in Ungarns Politik wider, welche Maßnahmen zur Beschneidung der Unabhängigkeit der Notenbank durchgeführt habe. Diese Verunsicherung hätte negative Auswirkungen auf die Investitionen und würde Ungarns mittelfristiges Wachstum belasten. Zudem hätten sich sowohl Ungarns als auch die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtert. Daher sei  der weitere Ausblick Ungarns negativ.

 
Arbeitsagentur baut 17.000 Jobs in den nächsten 3 Jahren ab PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 10:47 Uhr

Wie bereits zur Jahresmitte vermutet, bestätigte der BA-Chef Weise gestern die Absicht der Arbeitsagentur bis 2015 aufgerundet 15% Ihrer Mitarbeiter abzubauen. In der Krise 2008 hätte man sein Personal aufgestockt, so daß man bei der gegenwärtigen Lage den Personalbestand auf nahezu 100.000 wieder zurückzufahren beabsichtige. Betriebsbedingte Kündigungen und Schließungen von Standorten seien dabei nicht vorgesehen. Man erhoffe sich nach Vollzug Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde Euro jährlich.

 
Fitch senkt Ratings von 5 Großbanken PDF Drucken E-Mail

Die Ratingagentur Fitch hat im Zuge der Überprüfung der auf negative Beobachtung stehenden größten und am besten bewerteten Banken der Welt fünf Institute herabgestuft.

Es gäbe zwar feststellbare gute Entwicklungen wie Kapital-und Liquiditätsverbesserungen, doch täte bei Fitch's Entscheidung der Gegenwind der globalen Wirtschaftskonjunktur und spürbare Zweifel an den Märkten, insbesondere zwischen den Banken, dem Interbankenmarkt, überwiegen. Fitch rechne mit gelegentlichen Ungleichgewichten und erwarte, daß die Währungskrise des Euro weiter andauere. Das EU-Gipfeltreffen habe nicht dazu beitragen können, den Druck aus den Märkten zu nehmen, sondern hätte lediglich die Komplexität einer Lösungsfindung betont. Dadurch würden die Zweifel an den Kompetenzen der politischen Entscheidungsträger weiter genährt werden. Deshalb müßten die Märkte auch weiterhin mit deutlichen Volatilitäten rechnen.

Daher senkte Fitch am Mittwochabend die Ratings von 5 Instituten um 1 Stufe.

Die niederländische Rabobank Group wird statt AA+ mit AA bewertet. Die beiden französischen Banken Credit Agricole und Banque Federative du Credit Mutuel werden von AA- auf A+ gesenkt. Die finische OP Pohjola Group wird ebenfalls von AA- auf  A+ gesenkt und die größte Bank Dänemarks, die Danske Bank, verliert ihr A+. Die Danske Bank wird mit A geführt. Zudem sei ihr Ausblick negativ.

 
Ifo-Institut senkt Wachstumsprognose Deutschlands für 2012 auf 0,4 % PDF Drucken E-Mail

Das Münchner Ifo-Institut senkt seine  Sommerprognose für das Wachstum Deutschlands in 2012 von 2,3% auf 0,4%. Die Bundesregierung geht dagegen von einem Wachstum von 1 %, die Bundesbank von 0,6% aus. Bei der Prognose des Ifo-Instituts wird eine vollständige Finanzierung Italiens über die Kapitalmärkte und keine weitere Verschärfung der Euro-Schuldenkrise unterstellt. Träger des Wachstums in 2012 sei  bei steigendem Einkommen der Konsum. Die Arbeitslosenzahlen würden um 140.000 sinken. Investitionen von Unternehmen würden dagegen zurückgehen.  Weltweit rechne man 2012 mit einem Wachstum von 3.3 %, in der EU-Zone von lediglich 0,2 %.

 
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