François Hollande ist Frankreichs neuer Präsident PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 06. Mai 2012 um 20:02 Uhr

Der 57-jährige Sozialist, Rechtsanwalt, Absolvent der ENA und Ökonomieprofessor François Hollande ist Frankreichs neuer Staatspräsident. Laut ersten Hochrechnungen konnte er die Wahl mit 52% für sich gewinnen. Für die nächsten 5 Jahre wird er die Geschicke der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft bestimmten. Seine bisherigen ökonomischen Zielsetzungen sind u.a. EU-Neuverhandlungen beim Fiskalpakt, wirtschaftliches Wachstum für Frankreich und Förderung von Investitionen.

 
Spanien refinanziert sich am Geldmarkt mit 3,2 Mrd. € zu 2,623% (zuvor:1,418%) PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 18. April 2012 um 00:44 Uhr

Spanien konnte sich am Dienstag am Geldmarkt mit einer 2,9 fach überzeichneten 12 monatigen Schatzwechselauktion erfolgreich refinanzieren. Das Maximalziel von 3 Mrd. € wurde sogar leicht überschritten, jedoch mußte Spanien mit 2,623 % deutlich mehr Zinsen zahlen als mit 1,418% in der letzten Märzauktion. Am Donnerstag wird Spanien seine langlaufenden Staatsanleihen platzieren.

 
Industrie: Rückläufige Auftragseingänge innerhalb der Euro-Zone PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 04. April 2012 um 19:40 Uhr

Die Auftragseingänge im Februar erhöhten sich im Vergleich zum Januar lediglich um 0,3 %. Dabei war der Januar bereits mit einem Rückgang von 1,8% stark belastet. Treiber der Industrienachfrage im Februar war die Nicht-Eurozone mit einem Anstieg von 5 %. Innerhalb der Eurozone gingen laut den Aussagen des Bundesministeriums für Wirtschaft die Aufträge um 3,2% zurück.

Im noch repräsentativeren Zweimonatsvergleich Januar, Februar mit November, Dezember sanken die Auftragseingänge aus der Eurozone um 4,6 %. Die Nachfrage bei Investitionsgütern reduzierte sich in der Eurozone um 3 %, bei  Konsumgütern um 4,1%, während die Nachfrage nach Vorleistungsgütern um 2,8% stieg. Außerhalb der Eurozone und im Inland dagegen blieben die Aufträge stabil.

Mit den aktuell unterdurchschnittlichen Großaufträgen würde sich der Abwärtstrend abschwächen, doch bleibe die Industrieproduktion besonders durch die niedrigere Nachfrage aus der Euro-Zone noch weiterhin vorbelastet.

 
EZB beläßt Leitzins weiterhin bei 1 Prozent PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 04. April 2012 um 14:29 Uhr

Die Lage auf den Finanzmärkten hätte sich wieder stabilisiert, teilte der EBZ-Chef Mario Draghi mit. Zwar erwarte die EZB in 2012 mit bis zu 2,7 Prozent eine Preissteigerung über die bisher angepeilte 2 Prozent Zielmarke hinaus, doch solle es bereits 2013 mit 1,6 Prozent zu einer Entspannung kommen. Daher werde der Leitzins weiterhin unverändert auf 1 Prozent belassen.

 
Fitch senkt Ausblick Großbritanniens auf negativ PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 15. März 2012 um 09:47 Uhr

Die Ratingagentur Fitch bestätigte zwar am Mittwochnachmittag das “AAA-Rating“ Britanniens, senkte jedoch den langfristigen Ausblick von “stabil“ auf “negativ“. Grund seien bei der aktuellen Verschuldung die begrenzten fiskalen Möglichkeiten, auf weitere wirtschaftliche Schocks angemessen reagieren zu können. Auch könne die konjunkturelle Erholung Großbritanniens bei weiteren Spannungen in der Euro-Zone schwächer als erwartet ausfallen. Damit könne Großbritannien auf Sicht von zwei Jahren mit einer 50% Wahrscheinlichkeit seine Spitzenbonität verlieren.

 
Die Renten werden ab 1. Juli über 2 Prozent steigen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 12. März 2012 um 16:32 Uhr

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen teilte in Hannover mit, dass die Renten in der zweiten Jahreshälfte in Ost um 2,26 Prozent, im Westen um 2,18 Prozent steigen werden. Bei der letzten Rentenerhöhung wurde den rund 20 Millionen Rentnern lediglich eine einheitliche Erhöhung um 0,99 Prozent gewährt.

 
Schuldenschnitt Griechenlands löst Kreditausfallversicherungen aus PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 10. März 2012 um 00:32 Uhr

Entgegen zuvor offenbar strategisch platzierter Äußerungen des Internationalen Derivateverbandes ISDA (International Swaps and Derivatives Association), dass griechische Kreditausfallversicherungen (CDS - credit default swaps ) im Falle Griechenlands nicht ausgelöst - "fällig" - werden, stellte der Branchenverband ISDA am Freitagabend dann doch das Auslösen des Kreditereignisses fest. Begründet wurde es mit der Absicht Athens, zur Umschuldung unwillige Anleihenbesitzer zur Teilnahme am Forderungsverzicht zu zwingen. Damit müssen Spekulanten und Investoren von Kreditausfallversicherungen im Umfang von 3,2 Milliarden Dollar entschädigt werden. Dabei ist gegenwärtig noch unbekannt, welche Banken diese Kreditausfallversicherungen verkauft haben und wie hoch ihre Zahlungsverpflichtungen im Einzelnen sind.

 
EZB beläßt Leitzins weiter bei 1 Prozent PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 08. März 2012 um 15:41 Uhr

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