Währungen ( € / $ / CHF...)
EZB beläßt den Leitzins weiterhin bei 0,00 Prozent
Donnerstag, den 27. April 2017 um 21:44 Uhr

Die Europäische Zentralbank teilte heute in Frankfurt mit, den Leitzins erwartungsgemäß bei null Prozent ( und ebenso die Einlagenfazilität bei - 0,4 Prozent) unberührt zu lassen. Es sei noch ein "sehr substantieller Grad" an Konjunkturunterstützung nötig. Das Inflationsziel liege weiterhin bei knapp unter 2 Prozent.

Lediglich das bereits seit 1 Jahr andauernde Anleihenaufkaufprogramm von bisher 80 Milliarden Euro monatlich solle bis mindestens zum Jahresende mit 60 Milliarden Euro monatlich fortgeführt werden.

 
China wertet Yuan um weitere 1,1 % ab
Donnerstag, den 13. August 2015 um 06:15 Uhr

Den dritten Tag in Folge hat China die eigene Währung gegenüber dem US-Dollar abgewertet. Dieses Mal um weitere 1,1 %. Die chinesische Notenbank behalte sich bei ihrer Wechselkurspolitik jeder Zeit eine Schwankungsbreite von 2 % vor.

 
China senkt Yuan erneut ab
Mittwoch, den 12. August 2015 um 08:52 Uhr

Während in Europa das Augenmerk auf Griechenland lag, korrigierte der chinesische Börsenindex, der Shanghai Composite, binnen eines Monats um 32,4%. Erst eine starke Intervention der chinesischen Notenbank ließ diese 3.500er Shanghai Composite Marke halten. Zuvor hatte sich die Chinesische Börse binnen 1 Jahres mehr als verdoppelt. So stieg der Index von 2.193 Punkten im Juni diesen Jahres auf sein Allzeithoch von 5.178 Punkten.

Nach solch einem hohen Anstieg hätte der Markt für gewöhnlich ein Potential für eine 50% Korrektur gehabt. Doch der chinesische Leitzins wurde Ende Juni um -0,25% auf 4,85 % gesenkt. Außerdem stellte die chinesische Regierung umgerechnet 483 Mrd. Dollar zur Stützung der chinesischen Wirtschaft zur Verfügung. Aktien wurden zu Beginn vom Börsenhandel ausgesetzt. Kredite an Broker vergeben, damit sie große Börsentitel erwerben konnten. Die chinesische Securities Finance Corporation (CSF) sollte zur weiteren Stützung in nicht näher genannter Größe mittlere und kleinere Unternehmen kaufen. Das schwächelnde chinesische Wirtschaftswachstum sollte durch die Erhöhung von Staatsausgaben und durch Beschleunigung von Investitionen in Infrastruktur angekurbelt werden.

Als dann im Juli die chinesischen Exporte um 8,3 % im Vergleich zum Juli des Vorjahres sanken und der Verband der chinesischen Automobilindustrie (CAAM) bekanntgab, dass die Autoexporte um 16,3 % im Jahresvergleich (13,5 % in der ersten Jahreshälfte 2015) sanken, teilte die chinesische Notenbank gestern mit, mit einer Währungsintervention ihre Exportwirtschaft stützen zu wollen. Die Landeswährung solle dem Wortlauf nach "dem Markt anpaßt werden". Daher wurde gestern der Yuan um 2 % gegenüber dem US-Dollar abgewertet. Die exportlastige deutsche Börsenindex, der DAX, korrigierte daraufhin mit 2,68% und schloß mit 11.293 Punkten.

Nun senkte heute die chinesische Notenbank erneut wieder den Yuan um weitere 1,6 % gegenüber dem US-Dollar ab. Der DAX verliert daher gegenwärtig rund erneut um die 2,5 % und liegt leicht oberhalb der 11.000 Marke. Der Euro steigt um rund 0,9 % und notiert bei 1,1131 $ je Euro.

Davon abgesehen hält China rund 3,82 Billionen US-Dollar als Währungsreserve. Mit diesen beiden Währungsinterventionen von insgesamt 3,6 % stärkt das rohstoffinteressierte China nicht nur seine Exportwirtschaft, sondern erhöht damit auch gleichzeitig real die Kaufkraft seiner Dollar Reserven um 138 Mrd. US-Dollar.

 
China u. Japan: Direkter Währungshandel ohne Dollar
Dienstag, den 29. Mai 2012 um 09:21 Uhr

die fronten auf der währungsfront verschärfen sich zunehmend. china und japan setzen erste signale für eine abkoppellung vom us-dollar. ab 1. juni werden der chinsische yuan und japanische yen direkt ohne einbeziehung des us-dollars gehandelt.

 
Dollarstärke,Euroschwäche
Mittwoch, den 14. März 2012 um 10:23 Uhr

Eine klassische Schulter-Kopf-Schulterformation bildet sich beim Euro/Dollarchart aus (Langfristchart 10 Jahre). Damit könnte der Euro auf Talfahrt bis zur nächsten Unterstützungslinie von 1,27 Dollar = 1 Euro geschickt werden. Gewöhnlich reagierte der Goldpreis bei solchen Veränderungen bisher mit sinkenden Preisen, auch Öl könnte sich damit demnächst auf Eurobasis verteuern. Kurzer Text zum "katatstrophalen Euro/Dollarchart".

 
Dollarangriff: China und Japan schmieden Allianz
Dienstag, den 27. Dezember 2011 um 12:07 Uhr

Die beiden Länder wollen ihre Währungen direkt ohne Umwege über den US-Dollar handeln und auch direkt untereinander investieren können.

16:05Uhr, 27.12.201: Eigentlich kaum was Neues. Nur eine Fortführung des Trends: Venezuela, Kuba, Honduras, Nicaragua und Bolivien handeln auch untereinander in ihrer virtuellen Währung Sucre. Der Iran will sein Öl auch nicht in US-Dollar abrechnen. Die Chinesische Botschaft in der Schweiz teilt Abkommen zwischen Rußland und China mit, den Ölhandel in chinesischen Yuan abzuwickeln. Nun kommt Japan dazu.

 
Indien folgt weltweitem Zinstrend: Signale zur Zinssenkung

Das wird spannend mit Indien. Keine weiteren Zinserhöhungen mehr und 2012 mögliche Zinssenkungen. Allerdings sind die Erstsemesterweisheiten von der IWF-Chefin Lagarde nicht besonders erhellend:"Kein Land sei immun gegen die Krise". *Kopf schüttel* Welch umwerfendes Wissen über die Globalisierung. Wo hat sie das bloß her ? Weinend Hoffe nur, unsere Politker verstehen mehr davon, denn wenn man sich auf solche Leute verläßt, dann sind wir bald von ...

Erstsemester ??? Wohl eher Mittelstufe Gymnasium. Wer das nicht weiß, darf nicht mal in die Frühstückspause.

 
Chinesen schmeißen Dollars in den Markt
Freitag, den 16. Dezember 2011 um 10:34 Uhr

Chinesen geben Dollars raus (verkaufen), um den Yuan zu stützen ( zu kaufen ). Okay. De Yuan ist so schwach wie noch nie....Die Chinesen haben doch den Dollar in der Hand. Die können doch machen, was sie wollen. Wenn die Lust haben, können die all ihre Dollars auf den Markt schmeißen und den Yuan in den "Stabiliätshimmel" katapultieren. Die haben Probleme....tse,tse,tse...die hätte ich auch gerne... Zeigt aber, das bei Ihrer Währung alle Regierungen und Zentralbanken der Welt mitmischen. Das wird ein heißes 2012!

 
Man beachte das Wachstum der US Dollar Geldmenge M1
Montag, den 24. Oktober 2011 um 18:32 Uhr

Hier werden die letzten 36 Jahre in den USA gezeigt. Momentan geht es bereits nahezu senkrecht nach oben. Eine gewisse Zeit später, ein paar Monate, dann folgen die Zinsen diesem schlechten Vorbild. 

 
Kopplung CHF an Euro ?
Donnerstag, den 08. September 2011 um 14:00 Uhr

Das ist doch überhaupt keine Kopplung an den Euro. Eine Kopplung wäre eine beidseitige Bindung. Hier hat nur die Schweiz gesagt, das sie was macht. Die europäische Seite hat überhaupt nichts dazu gesagt.

[Redaktion: Wissenschaftlich ist es keine Kopplung, aber umgangssprachlich ist es eine. Wenn beide Seiten, die Schweizer Nationalbank und die Europäische Zentralbank "ein Abkommen" hätten, dann wäre es wissenschaftlich eine Kopplung mit einem festen (sogenannten fixen) Wechselkurs. Das ist hier aber nicht der Fall. Umgangssprachlich wird aber von einer Kopplung gesprochen, weil die Schweizer einseitig eine Anbindung an den Euro wollen. Damit haben die Schweizer nun immer  noch einen flexibler Wechselkurs, jedoch mit einer festen Obergrenze von 1 Schweizer Franken zu 0,833 Euro. Wenn die Schweizer sich an Ihre Erklärung halten, dann kann durch die Obergrenze der Schweizer Franken gegenüber dem Euro nur noch weiter abgewertet, aber nicht stabiler werden.]

 
Kosten der Anbindung des Schweizer Franken
Mittwoch, den 07. September 2011 um 16:09 Uhr

Frankenbindung könnte 200 Mill Euro kosten

Die Schweizer wissen noch gar nicht, wieviel sie das alles kosten wird. Das wird bestimmt noch teurer.

[Redaktion: Die Schweiz wird für die Kopplung eine Unmenge an gutem Geld zahlen. ...Interessant und teuer wird's erst bei einer Eurokrise (z.B. wenn Italien kriselt). Dann ist die Schweiz mit ihrer Anbindung so eine Art 2. Rettungsschirm für den Euro.]

 
Kauf Schweizer Franken

Ich hatte vor ein paar Wochen im Ruhrpott eine alte Oma vor mir in der Bank. Die tauschte 15.000 Euro in Schweizer Franken.  Hätte nie gedacht, das ältere Leute ihr Erspartes in Schweizer Franken tauschen. Ich dachte, ich höre nicht recht. Leute gibts. Jetzt wird sich die Oma bestimmt freuen.