Krise: Inflation, Staatsschulden, Immobilien,...
China, Japan, DAX und DOW im Korrekturmodus
Montag, den 24. August 2015 um 15:38 Uhr

Ein Schwarzer Montag weltweit an den Börsen, aber nicht der große Crash an sich. Nachdem die asiatischen Börsen in China mit 5,3% und 8,5% und Japan mit 4,6% am frühen Morgenhandel kontinuierlich den Abwärtstrend antraten, eröffnete der DAX auch gleich zu Beginn unter 10.000 Punkten bei rund 9.760 Punkten. Nach anfänglichen mehrstündlichen Versuchen die 9.900 Unterstützungsmarke zu halten, ging es beim DAX im Nachmittagverlauf kontinuierlich abwärts. Insbesondere bei US-Börseneröffnung brach der DAX dann sehr rapide deutlich durch computergestützte Verkäufe massiv auf rund 9.360 Punkten ein, während der Dow Jones ebenfalls massiv mit -5.5 % auf 15.370 Punkte fiel. Seltsamerweise wurde der Handel wohl an der US-Börse aufgrund einer schnellen individuellen Einzelfallentscheidung beim Unterschreiten der -5 % Marke dann doch nicht ausgesetzt. Diese Maßnahme erwies sich bereits wenige Minuten darauf als äußerst sinnvoll. Der Dow konnte die 16.000 Marke wieder erklimmen. Auch der DAX stieg im Zuge dessen auf über 9.500 Punkte. Der Euro gewinnt dabei massiv an Stärke und notiert zur Zeit sogar bei rund 1,16 Dollar je Euro. Damit befindet sich sowohl die US-Börse nach Unterschreiten ihres langfristigen 10 Monats-Durchschnitts und der DAX eindeutig im Korrekturmodus. Dieser könnte sich in der Regel noch die nächsten paar Tage fortsetzen und den DAX auf rund 8.200 Punkte führen, sofern nicht weitere chinesische Interventionen und Käufe auf den US-und deutschen Börsen den gegenwärtigen Abwärtstrend abfedern und es so bereits zu einer Bodenbildung kommt ... Soeben erklimmt der DAX 1 Stunde nach US-Börseneröffnung bereits wieder die 9.750er Marke. Alles in allem ein sehr volatiler Handel. 

 
Griechenland beim IWF in Zahlungsverzug
Mittwoch, den 01. Juli 2015 um 13:52 Uhr

Seit Mitternacht ist Griechenland beim IWF (Internationaler Währungsfond) wegen einer ausstehenden Rückzahlungsrate in Höhe von rund 1.6 Mrd. Euro in Zahlungsverzug. Ein Sprecher des IWF stellt bereits in einer kurzen Mitteilung den Zahlungsverzug fest. Alexis Tsipras, der Ministerpräsident Griechenlands, habe den IWF bereits um einen Zahlungsaufschub gebeten. Griechenland schuldet dem IWF noch dieses Jahr 6.2 Mrd. Dollar zuzüglich weitere 26 Mrd. Dollar binnen der nächsten 10 Jahre. Damit ist seit Gründung des IWF in 1945 (einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen) Griechenland die erste in Zahlungsverzug geratene Industrienation. Ebenso stellt Griechenland den größten und massivsten Hauptschuldner des IWF dar. Laut Statuten des IWF könnte Griechenland unter Umständen einen Zahlungsaufschub um bis zu 10 Jahren erhalten. Im ungünstigsten Fall wird Griechenland die Mitgliedschaft im IWF entzogen.

Als Konsequenz des aktuellen Zahlungsverzugs beim IWF erhält Griechenland die unter gewissen Auflagen bereits zugesagten 3.7 Mrd. Euro aus dem aktuell ausgelaufenen EFSF-Programm nicht mehr.  Laut der Financial Times soll Alexis Tsirpras zwischenzeitlich gegenüber der Troika (EU-Kommission, EZB und IWF) zu einem Großteil der bisher geforderten Sparmaßnahmen zugestimmt bzw. sie in leicht modifizierter Form zur Annahme vorgelegt haben. Damit könnte Griechenland den ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus, ein Teil des Euro-Rettungsschirms bzw. sogenannte “Euro-Hilfsfonds“ für überschuldete Euro-Mitgliedsstaaten) um ein 3. Hilfsprogramm in Höhe von rund 30 Mrd. Euro bitten.

Am theoretisch 705 Mrd. Euro schweren ESM hält und trägt Deutschland rund 27%, Frankreich 20%, Italien 18%, Spanien ca. 12 %, Niederlande 5,7 % bishin zu Griechenland selbst 2,79 % des Haftungskapitals. Lediglich ein Bruchteil des Haftungskapitals mußte tatsächlich als Einzahlung in den ESM erbracht werden. So hat Deutschland von seinem gegenwärtigen 27%-igen Haftungsanteil (von rund 190 Mrd.) lediglich 21.7 Euro eingezahlt. Griechenland leistete für seine rund 19.7 Mrd. Euro ESM-Haftung 2,3 Mrd. Euro. Insgesamt wurden 2014 rund 80 Mrd. Euro in den ESM eingezahlt. Die verbleibenden Summen sind abrufbare Bürgschaften der am ESM beteiligten Euro-Länder.

Bereits am 20.07.2015 wird Griechenland eine 3.5 Mrd. schwere Euro-Anleihe der EZB zu bedienen haben. Bezahlt der griechische Staat diese Forderung nicht, könnte die EZB den griechischen Banken vollständig den Geldfluß versiegen lassen. Damit wäre Griechenland de facto insolvent. Griechenland könnte den Geschäftsverkehr seiner Banken auf Euro-Basis nicht mehr aufrechterhalten. Es sei denn der ESM prolongiert die bevorstehende Insolvenz und stellt Griechenland weitere Gelder zur Verfügung.

 
EZB beläßt Leitzins weiterhin bei 0,15 %
Donnerstag, den 07. August 2014 um 16:10 Uhr

Der EZB-Chef Mario Draghi beläßt wie erwartet den Leitzins bei 0,15 %. Die Inflation lag im Juli in der Eurozone bei niedrigen 0,4%. Lediglich die konjunkturellen Aussichten könnten zukünftig durch geopolitische Erreignisse wie der Ukraine-Krise, der erneuten Rezession in Italien und der schwächer als erwarteten Erholung Frankreichs nachteilig beeinflußt werden. Die EZB kündigte daher die Möglichkeit des Einsatzes "unkonventioneller Maßnahmen" als auch die verstärkte Vorbereitung für ein Programm zum Aufkauf von Krediten (asset backed securities) an.

 
US-Fed beläßt den Letizins weiterhin bei 0 - 0,25 %
Mittwoch, den 30. Juli 2014 um 20:20 Uhr

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EZB senkt Leitzins von 0,25 % auf Rekordtief von 0.15 %
Donnerstag, den 05. Juni 2014 um 14:30 Uhr

Der EZB-Chef Mario Draghi senkt den Leitzins für Banken auf 0,15 % und verlängert die Laufzeiten gewisser Tender bis ins Jahr 2018. Damit sollen weitere Gelder in Krisenländer geleitet werden.

Für Sparer hat die Zinsentscheidung weitere Senkungen von Guthabenzinsen zur Folge. Ebenfalls werden die Zinsen für Lebensversicherungen weiter sinken. Den Geschäftsbanken dagegen eröffnet sich durch die aktuelle Entscheidung ein noch günstigerer Zugang zu weiterem frischen billigerem Geld, was sie ebenfalls zu niedrigeren Kreditzinsen an die Unternehmen und Verbraucher weiterleiten könnten. Um eine mögliche Hortung dieses Geldes bei den Geschäftsbanken zu verhindern, führt die EZB erstmals einen marginal negativen Einlagensatz von 0,1 % ein. Damit müßten Banken für über Nacht geparktes Geld bei der EZB Strafzinsen zahlen.

Um bei den Bürgern die Erwartung weiter sinkender Zinsen und eine damit einhergehender Konsumzurückhaltung und eine beginnende Deflation zu verhindern, kündigte der EZB-Chef Mario Draghi auch an, dass der Niedrigzins kein Dauerzustand sein solle.

Die Börse reagierte mit aktuellen Höchstkursen beim DAX mit über 10.000 Punkten. Der Euro verliert aktuell 0,44 % und notiert bei 1,3542 Euro/US-Dollar.

 
Zypern: Modalitäten zur Auszahlung von Geld
Donnerstag, den 28. März 2013 um 10:47 Uhr

Während Wohlhabende und gut informierte Personen große Geldsummen sofort ins Ausland transferierten, darf die Bevölkerung ab heute 300 €/täglich abheben. Bei Geldeinlagen von über 100.000 € bei der Bank of Cyprus werden 40% einbehalten, bei insolventen in der Abwicklung befindliche Banken sogar   80%.

 
S&P Downgrade für Zypern
Freitag, den 22. März 2013 um 10:11 Uhr

Standard and Poor's senkte Donnerstagabend Zyperns langfristige Kreditwürdigkeit vom Ramschnivau "CCC+" eine Stufe tiefer auf "CCC" und versieht Zypern mit der weiteren Drohung der Boninitätssenkung.

 
Portugal erhält 1,5 Mrd. € Kredite
Mittwoch, den 20. März 2013 um 15:51 Uhr

Portugal konnte sich an den Kapitalmärkten mit einem einjährigen Kurzläufer 1,2 Mrd. € zu 1,51 % Zins sichern, nachdem es zuletzt 1,96 % zahlen mußte. Bei einer weiteren 300 Mio € Tranche bei ein Dreimonatspapier zogen die Zinsen leicht von 0,74 auf 0,76 % an.

 
Inflation im Februar von nur 1,5 Prozent
Dienstag, den 12. März 2013 um 11:04 Uhr

Laut Statistischem Bundesamt soll die Inflation im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar im Schnitt lediglich 1,5 % betragen haben. Spürbare Preistreiber waren dabei die Lebensmittel mit + 3,1 %, Energie und Kraftstoffe mit + 3,6 % und Strom mit + 12,4 %.

 
DIW korrigiert seine Konjukurprognose für 2013 nach unten
Dienstag, den 12. März 2013 um 10:28 Uhr

Das DIW ( Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ) nähert sich immer mehr den Wachstumsprognosen der Bundesregierung und der Bundesbank von 0,4 % an. Es senkte nun seine Prognose um bis zu 0,4% auf ein prognostiziertes Wachstum von 0,5% bis 0,8%.

 
Frankreich: Moody's senkt Rating auf AA1
Dienstag, den 20. November 2012 um 22:56 Uhr

Frankreich verliert sein AAA-Rating. Damit schließt sich Moody's dem S&P's Downgrade an.

 
Moody's: Irland mit neuem Kapitalbedarf
Freitag, den 16. November 2012 um 03:04 Uhr

Derweil versucht die Regierung, den ESM als Kapitalgeber anzuzapfen...

 
Offizielle Rezession im Euroraum
Donnerstag, den 15. November 2012 um 12:49 Uhr

2 Quartale in Folge weist der Euroraum ein negatives BIP, womit der Euroraum in die Rezession gerutscht ist.

 
Israel-Gazastreifen: Militärische Eskalation befürchtet
Donnerstag, den 15. November 2012 um 12:36 Uhr

Israel hat massiv Ziele im Gazastreifen angegriffen. Eine Eskalation wird befürchtet.

 
7 Euro-Länder im Streik gegen Sparpolitik der Troika
Mittwoch, den 14. November 2012 um 03:56 Uhr

Griechenland, Belgien, Zypern, Malta, Italien, Portugal und Spanien sogar mit einem Generalstreik gegen die Sparpolitik der EU-Kommission, IWF und EZB

 
Griechenland bekommt 2 Jahre Zeit
Dienstag, den 13. November 2012 um 09:32 Uhr

Griechenland bekommt aufgrund der stärkeren Rezession 2 Jahre mehr Zeit zum Sparen.  Unklar bleibt die Finanzierung der rund 32 bis 33 Mrd. Euro Mehrkosten dadurch.

 
Japan vor Rezession: 3 Quartal -0,9 Prozent Wachstum
Montag, den 12. November 2012 um 11:42 Uhr

Japan droht Ende des Jahres in die Rezession zu rutschen.

 
September: Deutscher Export - 3,4 Prozent
Samstag, den 10. November 2012 um 02:29 Uhr

Die Rückgänge im deutschen Eport fielen im September größer aus als erwartet. Besonders in die EU-Zone sanken die Exporte sogar um 9 %. In der Euro-Zone traf es am Stärktsten die Auto-und Elektroindustrie (-9,8% und -5.3%).

 
Spanische Iberia will 4.500 Stellen streichen
Freitag, den 09. November 2012 um 13:20 Uhr

Die spanische Fluggesellschaft Iberia will 1/4 ihrer Stellen streichen.

 
USA: Einsparungen und Folgen des worst case-Szenarios des fiscal cliffs
Donnerstag, den 08. November 2012 um 12:05 Uhr

Die USA müssen sich auf einen gemeinsamen finanzpolitischen Weg zur Schuldensenkung einigen. Gelinge das nicht, würde eine automatische Schuldenbremse greifen, die sogenannte finanzpolitische Klippe ("fiscal cliff") die US-Konjunktur hart ausbremsen. Dies würde das Defizit in 2013 um rund 50% reduzieren, hätte jedoch drastische, mit Griechenland vergleichbare, Auswirkungen für die US-Bevölkerung.

 
Siemens: 30% Gewinneinbruch bei steigenden Umsätzen
Donnerstag, den 08. November 2012 um 11:36 Uhr

Die Siemens AG konnte zwar bei 10% sinkenden Auftragseingängen seinen Umsatz um 7 % steigen, büßte jedoch 30% vom Gewinn (nach Steuern) ein. Deshalb enthalte das neue Sparprogramm bis 2014 Einsparungen im Umfang von 6 Milliarden Euro.

 
Telekom fährt im 3. Quartal 6,9 Mrd. Euro Verlust ein
Donnerstag, den 08. November 2012 um 11:19 Uhr

Allein die Telekomtochter T-Mobile USA bescherte der Telekom im 3. Quartal eine Sonderabschreibung von 7,4 Mrd. Euro (insgesamt 7,8 Mrd. Euro) und damit einen Quartalsverlust von 6,9 Mrd. Euro. Dennoch halte die Telekom für dieses Jahr an ihr Betriebsergebnis ( Ebdta ) von 18 Mrd. Euro fest.

 
Griechenland: Schärferes Sparpaket beschlossen
Donnerstag, den 08. November 2012 um 05:15 Uhr

Damit die griechische Regierung eine 31,5 Mrd. Euro Tranche augezahlt bekommt, hat sie für die streikende Bevölkerung ein 16,5 Mrd. Euro Sparpaket beschlossen.

 
Schiffsfinanzierer Landesbank HSH Nordbank belastet Länder
Dienstag, den 06. November 2012 um 16:37 Uhr

Weil die Geschäfte äußerst schlecht laufen, quantifizierte die HSH Nordbank die möglichen Verluste für Hamburg und Schlesweig-Holstein mit 1,3 Mrd. Euro.

 
Italien: Statistikinsititut Istat zeichnet düsteres Bild
Dienstag, den 06. November 2012 um 15:10 Uhr

italienisches statistikinstitut geht von sinkendem BIP aus, u.U. könnte eine tiefere und längere rezession eintreten.

 
Zypern hätte gern als "russisches Steuerparadies" Rettungsmilliarden aus ESM
Dienstag, den 06. November 2012 um 06:00 Uhr

Zypern geht das Geld aus. Daher wird bereits mit Geschick versucht, einerseits an erwünschte Rettungsmilliarden aus dem ESM zu kommen, ein paar Sparreformen in der Bevölkerung umzusetzen, während man im Bankensektor andererseits noch weiterhin Stillschweigen über die steuerbegünstigten Auslandsinvestoren bewahren möchte.

 
Griechenland zieht Bevölkerung Daumenschrauben an
Dienstag, den 06. November 2012 um 06:00 Uhr

Griechenland steht erneut vor der Bekanntgabe eines Sparpakets. Höhere Renteneintrittsalter mit 67 und Kürzungen von Renten im Umfang von 5 - 15 % stehen auf der Agenda. Das Ziel: Mit neuen Hilfgeldern über den November zu kommen. Als Reaktion kündigten die Griechen bereits einen zweitägigen Streik an.

 
Troika mit Notmaßnahmen für Griechenland
Sonntag, den 04. November 2012 um 13:19 Uhr

Griechenland benötigt bis Mitte November Geld. Deswegen möchte man Griechenland erneut mit einer Reihe von Notmaßnahmen entgegenkommen: mit niedrigeren Zinsen bei Krediten, längerem Aufkauf von griechischen Staatsanleihen (Kurzläufern, sogenannten T-Bills ), ... und direkten Geldspritzen aus dem ESM für angeschlagene griechische Banken.

 
Eurozone: Arbeitslosigkeit erreicht Hoch von 11,6 Prozent
Donnerstag, den 01. November 2012 um 00:26 Uhr

Die offiziellen Zahlen der Arbeitslosen erreichen mit 11,6 % Spitzenwerte in der Eurozone (Jugendarbeitslosigkeit von 23,3 %), Grafik des Ländervergleichs.



 
Fiat fährt Prognosen runter
Mittwoch, den 31. Oktober 2012 um 11:12 Uhr

Fiat senkt seine Absatzzahlen für 2013 um mind. 25 % auf 4,3-4,5 Mio. Einheiten (ursprüngliche Planung waren 6 Mio. Einheiten).

 
Spaniens BIP im 3. Quartal: - 0,3 Prozent
Dienstag, den 30. Oktober 2012 um 12:11 Uhr

Die Rezession setzt sich weiter in Spanien fort. Prognosen des IWF zufolge solle spaniens Wirtschaft im kommenden Jahr in etwas geringerem Umfang  schrumpfen...

 
Bis zu weitere 30 Mrd. € Hilfe für Griechenland absehbar
Dienstag, den 30. Oktober 2012 um 04:07 Uhr

Das südeuropäische "kleinere Faß ohne Boden-Griechenland" benötigt in den kommenden Tagen erneut eine Milliardenfinanzspritze zur Finanzspritze, um die ihm gesetzten monetären "Spar"-Auflagen für das Jahr 2013 erfüllen zu können. Nur unter dieser Prämisse könne Griechenland weiterhin auf Kurs bleiben und von der Troika die bisher geplanten Milliarden-Tranchenauszahlungen erhalten.

 
Verstaatlichte spanische Bankia Bank mit über 7 Mrd. € Verlust
Samstag, den 27. Oktober 2012 um 04:43 Uhr

Bankia gab ihre Zahlen bekannt: Über 7 Mrd. € Verlust mußte sie in den ersten 9 Monaten verbuchen. Schätzungen zufolge könnten rund 1/4 der 100 Mrd. € Hilfe an die Bankia gehen.

 
Daimler will sparen und verfehlt eigene Prognosen
Donnerstag, den 25. Oktober 2012 um 15:15 Uhr

Mit 8 Mrd. Euro (Gewinn vor Zinsen und Steuern) wird 1 Mrd. Euro weniger in 2012 erwirtschaftet und bis Ende 2014 sollen in allen Geschäftsfeldern 2 Mrd. Euro an Ausgaben eingespart werden.

 
Handelsblatt-Kommentar zur beginnenden Autokrise bei VW, Peugeot, Ford
Mittwoch, den 24. Oktober 2012 um 14:17 Uhr

auch wenn vw seine zahlen börsenparquettfähig verkauft, merkt man, dass die autoindustrie zu kriseln beginnt. deshalb versucht jeder anbieter, alles aus seinem potential rauszuholen und gegenwärtig neue rettungsstrategien zu fahren. vw wird in china ein 6.000-8.000 euro modell bauen, ford will ein werk in belgien schließen und wer schon unten angekommen ist, versucht es wie peugeot, sich mit milliarden sicherheiten vom staat über wasser zu halten...

 
Ifo-und Einkaufsmanagerindex sinken weiter
Mittwoch, den 24. Oktober 2012 um 12:28 Uhr

In den Chef-Etagen wird den 6. Monat in Folge eine Verschlechterung der Konjunktur erwartet, während die Einkaufsmanager ohnehin bereits seit 1/2 Jahr bereits eine Stagnation der Wirtschaft gesehen haben.

 
Moody's stuft 5 spanische Regionen herab
Dienstag, den 23. Oktober 2012 um 09:39 Uhr

Die Ratingagentur Moody's stuft 5 spanische Regionen in die nähe des Ramsch-Niveaus ab. Die Aussichten sollen dabei negativ sein.

 
China: Stotterndes Wachstum und Konkunkturmaßnahmen
Donnerstag, den 18. Oktober 2012 um 12:15 Uhr

Niedrigeres Wachstum: Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt schloß ihr 3. Quartal mit 7,4 % Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (nach 7,6% im 2. Quartal) ab.

 
S&P stuft Zypern um 3 Noten ab
Donnerstag, den 18. Oktober 2012 um 07:37 Uhr

Standard & Poor's stufte gestern Zypern von BB auf B mit negativem Ausblick ab. 

 
Hyperinflation im Iran
Mittwoch, den 17. Oktober 2012 um 22:34 Uhr

Gebeutelt von Sanktionen verfällt der iranische Rial rasant in den letzten Wochen. 2010 (2011) sank er um 12,4% (22,5%). Inzwischen liegt die Inflation zwischen offiziellen 25% bis inoffiziellen 70% bis 80%.

 
Bertelsmann-Studie rechnet Kosten von Euro-Austritten vor
Mittwoch, den 17. Oktober 2012 um 10:53 Uhr

Eine noch nicht veröffentlichte Studie von Bertelsman beschäftigt sich mit der theoretischen Möglichkeit, dass Griechenland, Portugal, Spanien und Italien "geordnet" aus dem Euro austreten und was für Kosten im Sinne von Abschreibungen, fiskalpolitischen Veränderungen und Auswirkungen auf den Wettbewerb erwartet werden könnten.

 
Sept.: EU PkW-Neuzulassungen schrumpfen um bis zu 36,8 Prozent
Mittwoch, den 17. Oktober 2012 um 01:54 Uhr

Die Nachfrage nach Neufahrzeugen in EU-Ländern ist größtenteils rückläufig. So schrumpften manche EU-Märkte zwischen 10 und fast 37 %.

 
S&P senkt Rating für spanische Banken
Dienstag, den 16. Oktober 2012 um 11:16 Uhr

Zum allgemeinen Trend passend, stuft S&P nach der kürzlichen Herabstufung Spaniens nun auch spanische Banken um 2 Noten herab. Grund: Die wechselseitigen Abhängigkeiten. Der Ausblick sei negativ.

 
Bayern:Größtes US-NATO-Manöver seit Mauerfall
Montag, den 15. Oktober 2012 um 14:43 Uhr

4.000 US-Soldaten und 1.900 allierte Streifkräfte üben bis Ende Oktober auf dem ostbayrischen Truppenübungsplatz Grafenwöhr den Ernstfall.

 
Start des ESM "Rettungsschirms" - und seine Funktionen
Montag, den 08. Oktober 2012 um 12:20 Uhr
Der ESM wird heute in Luxemburg ins Leben gerufen und übernimmt ab heute unbefristet seine "rettende Schirmfunktion". Einige der grundlegenden Rahmenbedingungen sind hier nachlesbar.
 
Iran: Destabilisierung durch 40% Währungsverfall
Donnerstag, den 04. Oktober 2012 um 13:12 Uhr

Binnen Tagen verlor der iranische Rial 40 % an Wert ( 70 % auf Jahressicht ). Grund soll der rund 60% Rückgang an Einnahmen aus der wichtigsten Exporteinnahmequelle ( 80% des Haushalts ) dem iranischen Öl sein. Damit schmelzen Irans Währungsreserven im rasanten Tempo dahin, während die Inlandspreise für Nahrungsmittel in die ungekannte Höhen schnellen und das Volk auf die Straße bringen.

 
Ifo-Index sinkt erneut
Montag, den 24. September 2012 um 11:55 Uhr

Das Geschäftsklima unter den Managern trübt sich den fünften Monat in Folge weiter ein.

 
Massiver Stellenabbau bei Deutscher Bank möglich
Freitag, den 21. September 2012 um 15:19 Uhr

Deutsche Bank: Einsparungen im Privatkundengeschäft sollen zu einem Abbau von 500 bis zu mehreren tausend Stellen führen.

 
Renditen irischer Staatsanleihen normalisieren sich
Mittwoch, den 19. September 2012 um 15:16 Uhr

Die 10-jährigen Zinsen für das unter dem EFSF-Rettungsschirm geschlüpfte Krisenland beginnen sich an den Märkten mit Renditen um die 5 Prozent zu normalisieren.

 
Spanien: Leiht sich günstiger 4,6 Mrd. € an den Börsen
Mittwoch, den 19. September 2012 um 15:05 Uhr

Mit Kurzläufern von 12 bis 18 Monaten konnte sich Spanien an den Märkten 4,6 Mrd. € sichern. Vornehmlich sollen die ein paar Tage zuvor getätigten Äußerungen des EZB-Chefs Draghi zum Aufkauf von Anleihen durch die EZB zu den niedrigeren Renditen beigetragen haben.

 
Japan: Zentralbank macht weitere 100 Mrd. € für intervenierende Aufkäufe locker
Mittwoch, den 19. September 2012 um 11:50 Uhr

Die japanische Zentralbank hat beschlossen, ihr Aufkaufprogramm bis Ende 2013 fortzusetzen. Deshalb werden weitere 100 Mrd. € zur Verfügung gestellt.

 
Deutsche Banken im 1 Hj. 2012 - 42 % Gewinn
Dienstag, den 18. September 2012 um 16:44 Uhr

Trotz expansiver Geldpolitik und niedriger Zinsen in der Geldbeschaffung erzielten 13 von Ernest & Young untersuchten Geldinstitute im 1. Halbjahr 2012 einen beachtlichen Gewinnrückgang von 42 Prozent (von 9,3 auf 5,4 Mrd. €). Ergo dürfte auch in dieser beliebten Branche das "Gesundschrumpfen" beim Personal auch weiterhin auf der Agenda stehen.

 
Mittelabflüsse durch löchriges schweizer Bankgeheimnis von mehreren Hundert Milliarden Euro
Montag, den 17. September 2012 um 13:46 Uhr

Schätzungen zufolge soll die schweizer Bankenlandschaft in den kommenden Jahren Einlagen bis zu 200 Mrd. CHF (ihrer 2.800 Mrd. Franken) verlieren. Die schweizer UBS und Credit Suisse erfuhren bereits mehrere Zehn Mrd. Franken an Mittelabflüssen...der Trend soll sich weiter fortsetzen.

 
Frankreich: Wachstum in 2013 unter 1 Prozent
Montag, den 17. September 2012 um 13:34 Uhr

Der französische Notenbankchef Noyer bestätigte, dass für Frankreich in 2013 mit einem Wachstum von druchschnittlich unter 1 Prozent gerechnet würde.

 
EZB will weiter Staatsanleihen aufkaufen
Donnerstag, den 06. September 2012 um 23:23 Uhr

Die EZB hat beschlossen, in neuen Programm zur Senkung der Kapitalkosten kriselnder Euro-Länder in unbegrenztem Umfang Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt aufkaufen zu können.

 
Die wichtigsten Ereignisse im September
Dienstag, den 04. September 2012 um 18:28 Uhr

Alles möglicherweise am historischen 12. September 2012: Das deutsche Verfassungsgericht in Karlsruhe entscheidet mit dem ESM über die Zukunft Deutschlands, die Niederländer wählen eine neue Regierung und die amerikanische Notenbank FED könnte zur Wahrung der wirtschaftlichen Stabilität und Stützung des eigenen Landes die 3. Runde der Quantitativen Geldlockerung (quantitiatve easing, QE) bekannt geben.

 
Italien deckt sich an der Börse mit 6,5 Mrd. € ein
Donnerstag, den 30. August 2012 um 15:16 Uhr

Italien konnte sich heute bei den 10-jährigen Anleihen (5-jährigen) zu 5,82 % (4,75%) eindecken.

 
Die durchschnittlich moderaten Finanzierungskosten Spaniens und Italiens
Donnerstag, den 30. August 2012 um 15:11 Uhr

Der durschnittliche "Schulden"-zins von Spanien (bzw. Italien) soll bei 3 % (bzw. nur 4.4%) liegen laut dem IWF.

 
Inflation im August 2012: 2 Prozent
Mittwoch, den 29. August 2012 um 18:32 Uhr

Heizöl und Kraftstoff ließen die Inflation im August um 0,3% höher auf 2% steigen, laut Aussage des Statischen Bundesamtes.

 
Weizen, Mais und Soja erreichen Höchstpreise an den Börsen
Mittwoch, den 29. August 2012 um 16:59 Uhr

Statistikämter sprechen von einer niedrigen Inflation (zwischen 1,7 - 2.3 Prozent), bei den Renditen von Guthaben kommt es in ausgewählten Finanzprodukten wie Staatsanleihen sogar zu negativen Renditen, doch ein Blick auf 2-Jahrescharts einiger Grundnahrungsmittel verrät etwas ganz anderes. Die Börsenpreise für Weizen, Mais und Soja haben sich nahezu verdoppelt. Die Charts und einige Erklärungen, wie diese (Agrarrohstoff-)Terminmärkte funktionieren.

 

 
Spanier heben verstärkt Geld von Konten ab
Mittwoch, den 29. August 2012 um 03:51 Uhr

In Spanien steigt der Angstfaktor bei den Privatpersonen und einigen Unternehmen. Nach Geldabhebungen von 8 Mrd. € im Juni sanken die Guthaben-Einlagen im Juli sogar um 74 Mrd. €.

 
Griechenland: Diebstähle in der Landwirtschaft
Freitag, den 24. August 2012 um 13:06 Uhr

Ähnlich wie bereits in Spanien plündern Griechen zunehmend Bauernhöfe.

 
Spanien nimmt neue günstigere Staatsschulden auf
Dienstag, den 21. August 2012 um 12:13 Uhr

Die 4. größte Volkswirtschaft Spanien konnte sich bei Auktionen mit 12 und 18 Monate lang laufenden Geldmarktpapieren günstiger mit frischem Geld eindecken als im Juli. Damit nahm Spanien 4,51 Mrd. zu Zinsen zwischen rund 3,1-3,3 Prozent ein.

 
Produktion sinkt in China und Indien
Freitag, den 10. August 2012 um 11:42 Uhr

Statt die erwarteten 9,5 % Wachstum im Juli zu erzielen, gab es in China nur 9,2 %. Auch die Inder mußten sich bescheidener geben. Im Vergleich zum Juni 2011 gab es einen Rückgang der Industrieproduktion von 1,8 %. Gerechnet haben die Inder sogar mit einem Anstieg der Produktion.

 
Spanische Anleihen bei über 7 Prozent
Mittwoch, den 08. August 2012 um 17:07 Uhr

Durch Verkäufe sinken die Kurse der spanischen Anleihen an den Börsen, die Renditen steigen damit bei den 10-jährigen auf über 7 % ( 2-jährige auf über 4 %).

 
Helmut Schmidt: Schuldenkrise fehle Führung mit Tatkraft
Mittwoch, den 08. August 2012 um 11:40 Uhr

Altkanzler Helmut Schmidt stellte bei der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" seine zurückhaltend pessimistische Sicht der Schuldenkrise dar. Es fehle die Führungsperson mit dem Gesamtüberblick und der Tatkraft, die Krise zu lösen. Nach dem äußerst knappen, zentralen, ökonomischen Aspekt Schmidts, des einen Schulden sind die Guthaben des anderen, ging die Moderatorin Maischberger völlig ungerührt zur nächsten Frage über...

 
S&P versieht Ausblick Griechenlands mit negativ
Mittwoch, den 08. August 2012 um 10:06 Uhr

S&P senkt den Ausblick Griechenlands 1 Stufe über den Zahlungsaufall D auf CCC/C mit Ausblick negativ.

 
Finnland könnte ab 2013 in Rezession rutschen
Montag, den 06. August 2012 um 17:55 Uhr

Abhängig davon, wie sich die weltweite Konjunktur entwickelt, könnte Finnland im Falle eines Abwschungs 2013 in die Rezession rutschen.

 
Japaner kündigen Autoteile-Lieferungen auf
Montag, den 06. August 2012 um 10:41 Uhr

Das Vertrauen der Japaner in die europäische Autoindustrie sinkt. Bestehende Lieferverträge für Motoren und Elektroautos sollen aufgekündigt werden.

 
S&P stuft Slowenien ab
Samstag, den 04. August 2012 um 11:32 Uhr

S&P stufte Slowenien als spekulativen Kauf von "A2" zwei Stufen über Ramschniveau auf "Baa2" ein. Der Ausblick sei negativ.

 
S&P stuft 15 italienische Banken ab
Samstag, den 04. August 2012 um 11:20 Uhr

Am Freitagabend stufte die Ratingagentur S&P 15 Banken aus Italien ab. Zumeist handelte es dabei um Banken der zweiten Reihe. Italien solle eine stärkere Rezession bevorstehen als bisher erwartet.

 
S&P bestätigt Deutschlands "AAA" Rating
Donnerstag, den 02. August 2012 um 07:49 Uhr

Die Ragingagentur S&P bestätigte Deutschlands "AAA" mit stabillem Ausblick.

 
US-Leitzins weiterhin bei Null
Donnerstag, den 02. August 2012 um 07:49 Uhr

Die Wirtschaft hätte sich weiter abgeschwächt, aber zunächst wolle die FED wie beabsichtigt, den Leitzins weiter unverändert nahe bei Null belassen, so die Beschluß nach der gestriegen FED-Sitzung.

 
Italien nimmt 5,5 Mrd € über Anleihen ein
Montag, den 30. Juli 2012 um 12:17 Uhr

Nach der kürzlichen Mitteilung der EZB, sie würde Spanien und Italien unlimitiert über Anleihekäufe stützen, konnte sich Italien zu leicht entspannteren Zinsen (10-jährige: 5,96 % zu 6,19%) mit 5,5 Mrd. € an den Börsen eindecken

 
EZB will italienschen und spanischen Anleihemarkt stabilisieren
Freitag, den 27. Juli 2012 um 13:58 Uhr

Anleihekäufe: Erst mit Worten, später mit Taten will die Europäische Zentralbank (EZB) auf den Märkten zugunsten Italiens und Spaniens intervenieren. Genauere Angaben stehen zur Zeit noch aus.

 
Moody's vergibt 17 deutschen Banken negativen Ausblick
Donnerstag, den 26. Juli 2012 um 01:01 Uhr

wieder ein downgrade des ausblicks von moodys, meist deutsche landesbanken, aber auch ikb und postbank auf negativ gesetzt.

 
Moody's senkt Ausblick für EFSF und Deutsche Bundesländer auf negativ
Mittwoch, den 25. Juli 2012 um 10:51 Uhr

Mit der kürzlichen Senkung des Ausblicks mehrerer AAA-Länder auf negativ, folgt zwangsläufig, dass die Senkung des Ausblicks des Rettungsschirms EFSF auf negativ nur eine Frage der Zeit war. Ebenfalls senkt Moody's für mehrere deutsche Bundesländer (BW, Bayern, Berlin, Brandenburg, NRW und Sachsen-Anhalt) den Ausblick auf negativ.

 
Spanien: 5-jährige Renditen von Anleihen bei 7,45 % nach Bekanntgabe, unterm Rettungsschirm zu fliehen
Dienstag, den 24. Juli 2012 um 13:40 Uhr

Aufgrund der Verschuldung der spanischen Regionen könnte Spanien doch ganz unter dem Rettungsschirm fliehen wollen. An der Börse notieren 5-jährige Anleihen zeitweise höher als 10-jährige.

 
Moody's senkt Ratingausblick Deutschlands auf negativ
Dienstag, den 24. Juli 2012 um 07:33 Uhr

Ratingagentur Moody's: Der Ausblick für die Bonität Deutschlands wurde wegen Unsicherheiten in der Eurokrise von stabil auf negativ gesetzt, ebenso für die Niederlande und Luxemburg.

 
Niederländische Immobilien: Bedarf an Abschreibungen von 37 Mrd. €
Montag, den 23. Juli 2012 um 10:41 Uhr

Nach der Schieflage des niederländischen Systeminstitus SNS Reaals, das 35 Mrd. Euro Kundeneinlagen verwaltet, scheint die Niederlande vor weiteren 37 Mrd. Euro Immobilien-Abschreibungen zu stehen.

 
Anleiherenditen: Portugal zahl weniger als Spanien (bis zu 7,4 Prozent)
Montag, den 23. Juli 2012 um 09:51 Uhr

Nachdem möglicherweise die spanische Region Katalonien Rettungshilfen benötigen könnte, schießen heute die spanischen Renditen auf 7,4 % (am Wochenende 7,2 %).

 
IWF will aus Hilfen für Griechenland aussteigen
Sonntag, den 22. Juli 2012 um 13:39 Uhr

Der Internationale Währungsfonds (IWF), verabschiedet sich vom Gedanken, Griechenland weiterhin finanziell  zu unterstützen.

 
Bundestag stimmt für 100 Mrd. € Hilfe Spaniens
Donnerstag, den 19. Juli 2012 um 21:16 Uhr

Der Bundestag votiert, Spanien mit bis zu 100 Mrd. Euro zu unterstützen. Das Risiko Deutschlands liegt bei 30 Mrd. Euro.

 
Zypern will ganz unter dem EFSF-Rettungsschirm
Donnerstag, den 19. Juli 2012 um 12:05 Uhr

Zypern will vollständig unter dem EFSF-Rettungsschirm fliehen. Folglich würde damit ein weiterer Kapitalgeber des EFSF ausfallen...

 
Insel Sizilien von Zahlungsunfähigkeit bedroht
Mittwoch, den 18. Juli 2012 um 09:39 Uhr

Die 5,5 % zum italienischen BIP beitragende Insel Sizilien ist von der Zahlungsunfähigkeit bedroht. Italienische Politiker dagegen versuchen, die Wogen zu glätten...

 
Finnland verlangt für Hilfe 40% Garantien von Spanien
Mittwoch, den 18. Juli 2012 um 09:07 Uhr

Finnland läßt sich seine 1,9 Mrd. Euro Spanienhilfe zu 40% über Anteile an wirtschaftlich gesunden spanischen Banken besichern.

 
Moody's senkt Bonität von 13 italienischen Banken
Dienstag, den 17. Juli 2012 um 11:11 Uhr

Nach der kürzlichen Herabstufung Italiens stuft Moody's 13 italienische Banken ab.

 
Sifis: Die Vorteile als systemrelevantes Finanzinstitut
Montag, den 16. Juli 2012 um 11:21 Uhr

Studien zeigen, dass sich Banken gerne größer macht als sie es sind. Das Ziel: als systemrelevant zu gelten. Die Vorteile als sogenannte Sifis: "Subventionen" und bessere Bonitätseinschätzungen auf Kosten der Bürger ...

 
Weiter steigende Arbeitslosigkeit könnte zu sozialen Unruhen führen
Donnerstag, den 12. Juli 2012 um 10:56 Uhr

In der Euro-Zone würde eine massiv steigende Arbeitslosigkeit die Wahrscheinlichkeit von sozialen Unruhen und Vertrauensverlust in die Regierungen erhöhen, warnte die Internationale Arbeitsorganisation (Ilo).

 
DIW Vorschlag: Wohlhabende zur Senkung der Staatsschulden zur Kasse bitten
Mittwoch, den 11. Juli 2012 um 14:41 Uhr

Einem Vorschlag des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) zufolge, sollen wohlhabende Bürger (>250.000 Euro Vermögen) über Zwangsanleihen an der Senkung der Staatsschulden teilnehmen müssen.

 
Aktuelle Lage der Emissionen von Anleihen: BRD, Schweiz und USA
Mittwoch, den 11. Juli 2012 um 14:13 Uhr

Deutschland hat zum Durchschnittszins von 1,31 Prozent seine 10 jährigen Anleihen weiter aufgestockt, die Schweiz zahlt bei Langläufern zwischen 0,65 - 1,01 Prozent und 10 jährige "US-Bonds" notieren aktuell um die 1,51 Prozent.

 
Entscheidung über ESM erst im Herbst
Mittwoch, den 11. Juli 2012 um 00:51 Uhr

statt einer eilentscheidung könnte es vom verfassungsgericht eine sehr sorgfältige prüfung des esm und fiskalpakts bis in den herbst geben.

 
China: Rückläufige Exporte und Importe im Juni
Dienstag, den 10. Juli 2012 um 10:02 Uhr

China wollte durch stärkeren Binnenkonsum die Wirtschaft ankurbeln. Dabei gingen nicht nur die Exporte im Juni zurück, sondern auch die Importe fielen von 12, 7 % im Mai auf 6,3 % im Juni.

 
Tagung der Eurogruppe: Spaniens Defizit in 2012 6,3 %
Dienstag, den 10. Juli 2012 um 10:02 Uhr

Spanien bekomme diese Monat bereits 30 Mrd. Euro ausgezahlt und teilte bei dieser Gelgenheit mit, erst 2015 die verbindlichen Konvergenzkriterien für ihre Neuverschuldung von 3% des BiP einhalten zu können. In 2013 werde es ein noch höheres Defizit haben als bisher geplant: 6,3 %.

 
BRD: Schatzanweisungen mit - 0,0344 Prozent, Spanien über 7 Prozent
Montag, den 09. Juli 2012 um 13:14 Uhr

6 monatige deutsche Schatzanweisungen weisen zur Zeit negative Renditen auf, während 10 jährige spanische Anleihen über 7 Prozent notieren.

 
Bad Bank für Schiffsfonds
Montag, den 09. Juli 2012 um 08:32 Uhr

Der Hamburger Llyod Fond plant eine Bad Bank für seine Schiffsfonds.

 
Finanzaufsicht BaFin überprüft Deutsche Bank
Freitag, den 06. Juli 2012 um 22:25 Uhr

Unbestätigten Berichten zufolge führe die BaFin eine Sonderprüfung bei der Deutschen Bank bezüglich eventueller Ungereimtheiten im Zusammenhand mit der Feststellung des Libor-Zinssatzes durch. Auch der Euribor-Zinssatz könnte in den Fokus der Sonderprüfung rücken.

 
Italien: Kabinett beschließt Sparmaßnahmen von 4,5 Mrd. €
Freitag, den 06. Juli 2012 um 10:37 Uhr

Italien spart im Gesundheitswesen und 20% der leitenden Beamten gehen.

 
Japan: Nur noch Geld für 3 Monate
Freitag, den 06. Juli 2012 um 10:23 Uhr

japans führung kämpft um die genehmigung eines gesetzes zur weiteren finanzierung des haushalts mit staatsanleihen. ohne hätten sie im oktober kein geld mehr.

 
Milliarden Pulverfaß italienische Versicherungen
Donnerstag, den 05. Juli 2012 um 06:35 Uhr

Italienische Versicherungen halten einige faule Staats- und Unternehmensanleihen in ihrem Portefolio von 320 Mrd. Euro.

 
Slowenien braucht Geld
Dienstag, den 03. Juli 2012 um 14:07 Uhr

Es verdichten sich die Anzeichen, dass Slowenien als nächstes Land Hilfsgelder wird beantragen müssen. Die Nova Ljublankska Banka kommt aus der Schieflage nicht mehr raus. Kapitageber haben sich bereits zurückgezogen. Stützungen der EU sind bereits zugesagt.

 
Juni: Einkaufsmanger-Index sinkt weiter
Dienstag, den 03. Juli 2012 um 10:58 Uhr

na das erinnert doch an 2008. erste deflatorische tendenzen werden erkennbar. einkaufsmanger-index im juni weiter gesunken

 
Aktienverkäufe: Das Finanzgebaren spanischer Banken
Dienstag, den 03. Juli 2012 um 10:04 Uhr

Renditen von 6 bis 7 Prozent lockten die Bankkunden, Aktien von ihrer Bank zu kaufen. Heute mit bis zu 75 Prozent Wertverlust stellt sich Ernüchterung ein. Wie es den spanischen Banken gelang, die "Spanienkrise" hinauszuzögern.

 
Libor Zinsmanipulation bei der Barclay's Bank
Montag, den 02. Juli 2012 um 21:28 Uhr

In einer möglicherweise bald ausbrechenden Skandalwelle nimmt der Erste seinen Hut. Nach dem Empfang von einer 500 Mio. Dollar Strafe letzte Woche, tritt nun der Aufsichtsratschef von Barclay Agius zurück. Der Vorwurf an Barcley's sowie an einige weitere Großbanken wie der UBS und der Deutschen Bank ist, den Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen, manipuliert zu haben. Der täglich ermittelte sogenannte Libor - Zins dient weltweit als Grundlage zur Berechnung von weiteren Zinssätzen bei Privatleuten, Unternehmern und für derivative Finanzprodukte im Gegenwert von 360 Billionen Dollar. Basis für die Ermittlung des Libors ist die tägliche Mitteilung von einigen Großbanken wie der Barcley's Bank.

03.07.2012,10:15 Uhr: Barclay's Chef Diamond ist ebenfalls zurückgetreten.

 
Die offengelegten fatalen Zusammenhäge: Der Staat und die Banken
Montag, den 02. Juli 2012 um 11:58 Uhr

Der mögliche Teufelskreislauf und die fatale Allianz zwischen dem Staat und den Banken. Der ESM lasse den Staat selbst mit den europäischen Banken viel näher rücken.

 
Zypern brauche 10 Mrd. Euro-Hilfe
Montag, den 02. Juli 2012 um 11:28 Uhr

Die Troika besucht den neue EU-Ratspräsident Zypern. Zypern brauche zu Beginn eine Anschubfinanzierung von rund 10 Mrd. Euro.

 
Einigung für 120 Mrd. Hilfe und zentrale EZB-Bankenaufsicht
Freitag, den 29. Juni 2012 um 07:59 Uhr

Die Eurozone einigt sich auf 120 Mrd. Euro-Hilfe (sog. Wachstumspaket) und zentrale EZB-Aufsicht (sog. Bankenunion).

 
Wackelkanditat Slowenien: EU-Hilfe beantragen oder nicht ?
Freitag, den 29. Juni 2012 um 00:31 Uhr

Slowenien am kritischen Punkt: Entweder Haushaltskürzen im Parlament durchsetzen oder Hilfsgelder bei der EU beantragen.

 
Italien: 9 Mrd. Euro zu hohen Zinsen geliehen
Donnerstag, den 28. Juni 2012 um 12:19 Uhr

italien hat erfolgreich an der börse 6 monatige schatzwechsel zu jedoch höheren zinsen von 2,96 prozent ( zuvor 2,1 prozent ) verkaufen können.

 
Spanien: Anstieg der Kriminalität auf dem Land
Donnerstag, den 28. Juni 2012 um 12:04 Uhr

Spanier plündern zunehmend immer öfter Bauernhöfe.

 
Kleine Ratingagentur Egan-Jones stuft Deutschland ab
Mittwoch, den 27. Juni 2012 um 00:22 Uhr

erneut stuft die ratingagentur egan-jones die bonität deutschlands ab.

 
Metallklau bei Bundesbahn
Dienstag, den 26. Juni 2012 um 14:19 Uhr

Stahl und Buntmetall sind so begehrt, dass sich die Fälle von Diebstählen bei der Bahn verdreifachten. Ein Bündnis mit Schrotthändlern und ein neuer, unsichtbarer Lack soll zukünftig bei der Überführung der Täter helfen.

 
Geldaufnahme für Italien und Spanien deutlich teurer
Dienstag, den 26. Juni 2012 um 13:27 Uhr

Italien und Spanien mußten sich heute an der Börse zu deutlich höheren Zinsen Geld leihen.

 
Zypern flieht unter EU-Rettungsschirm
Dienstag, den 26. Juni 2012 um 06:19 Uhr

Wie erwartet, flieht auch Zypern als 5. Land unter den EU-Rettungsschirm.

 
Fitch stuft Zypern auf Ramsch
Montag, den 25. Juni 2012 um 23:10 Uhr

Die Ratingagentur Fitch stuft Zypern als spekulative Anlage, dem sogenannten Ramschinveau, auf "BB+" ab. Die Aussichten seien weiterhin negativ.

 
Banken: Italiens Nr.3 brauche mind. 1 Mrd.Euro Hilfe
Sonntag, den 24. Juni 2012 um 14:16 Uhr

Nach 540 Jahren Banking soll die älteste Bank der Welt, Italiens Nr. 3, die toskanische Banca Monte dei Paschi, am Rande ihrer Handlungsfähigkeit angekommen sein. Unbestätigten Gerüchten zufolge würde das mit italienischen Staatsanleihen belastete Institut mindestens einen Milliardenkredit benötigen.

 
Benelux, Frankreich: Dexia könnte bis zu max. 220 Mrd. € brauchen
Donnerstag, den 21. Juni 2012 um 22:39 Uhr

Möglicherweise müssen die Steuerzahler der Benelux und Frankreich noch mehr Geld für die Dexia Bank zahlen. Es ist von bis zu 220 Mrd. Euro die Rede.

 
Spanien: Zu hohen Zinsen 2,2 Mrd. Euro-Anleihen platziert
Donnerstag, den 21. Juni 2012 um 13:29 Uhr

Spanien muß immer tiefer in die Tasche greifen. Der Zins für 2 Jährige Papiere hat sich mit 4,7 Prozent mehr als verdoppelt (davor ca. 2 Prozent). Die Renditen der 3 und 5 Jährigen stiegen ebenfalls. 

 
Griechenland: 25 Mrd. € für die Banken
Donnerstag, den 21. Juni 2012 um 01:48 Uhr

Hiobsbotschaft: Offenbar brauchen griechische Banken anstelle von 1 Mio. unbedingt in den nächsten sechs Wochen 25Mrd. € Euro. Bitte nicht böse sein, danach verhandelt Griechend um weitere 5 Milliarden €.

 
Zypern: Ersuchen einer Bankenhilfe wird kommende Woche erwartet
Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 17:36 Uhr

Zypern, das bisher Dank russischer Kredite keine Hilfe bei der EU beantragen mußte, wird wohl kommender Woche einen 4 Mrd. Euro Antrag einreichen.

 
Österreich:Parallelen der Wirtschaftskrise in den 30'ern und heute
Dienstag, den 19. Juni 2012 um 19:55 Uhr

Der Wiener Dozent für Wirtschaftsgeschite Fritz Weber zieht eine Paralle zwischen der wirtschaftlichen Lage Österreichs in den 30ern und heute. Vom Ergebnis her gesehen, bezahlen immer die "kleinen Leute".

 
IWF erhält weitere 456 Mrd. Dollar Kredite
Dienstag, den 19. Juni 2012 um 08:21 Uhr

Auf dem G-20 Gipfel wurde eine weitere Aufstockung des IWF-Fonds beschlossen. Der IWF erhält weitere 456 Mrd. Dollar als Kredit von den Notenbanken. Deutschland steuert über die Notenbank 41,5 Mrd. Euro, Euro-Länder  insgesamt 150 Mrd. Euro zu.

 
Italien für partielle Haftung bzw. Vergemeinschaftung des Anleihezinses
Montag, den 18. Juni 2012 um 19:03 Uhr

Italien möchte gerne ein neues Finanzkonstrukt zur möglicherweise teilweisen Vergemeinschaftung zu teurer Anleiherenditen besprechen lassen. Sind die Zinsen der Anleihen etwas zu hoch, dann solle ein kleiner Teil des Zinses von der EZB oder dem ESM "geschultert" werden.

Danke für die Erklärung. In der Fachsprache heißt das dann doch lieber: Mechanismus zur halbautomatischen Reduzierung des Spreads. ;) Wäre also eine Art kleines Stückchen von einem Euro-Bill bzw. Euro-Bonds, nur mit anderem Namen.

 
Anleihen: Spanische und italienische Renditen steigen
Montag, den 18. Juni 2012 um 12:44 Uhr

10-jährige spanische bonds notieren bereits bei 7,12 prozent. italienische und selbst deutsche anleihen folgen dem steigenden trend.

 
Euro-Bills: EU fordert Lightversion der Euro-Bonds
Sonntag, den 17. Juni 2012 um 14:21 Uhr

Um auf den Geschmack zu kommen, werden die Euro-Bills, eine vereinfachte Version der Euro-Bonds, gefordert. Ich denke, die Bevölkerung könnte überfordert sein, das zu verstehen. Man sollte das nur für jeden verständlich erklären: Euro-Bills sind so was wie ein kleiner Pflicht-TüV für den Staat, mehrmals jährlich. Gibt es keine Plakette, bessert der Staat mit Steuererhöhung und Leistungskürzungen nach und zahlt noch schnell die erhöhten TüV-Gebühren (Euro-Bills Forderungen). Euro-Bonds sind dann der große TüV, wo es dann richtig weh tut...

Danke, nette Beschreibung. Nur das wir bei den ganzen Euro-Bills und Bonds unsere Autos in ganz Europa verleihen und für die Macken und Schäden selbst verantwortlich sind.

 

 
Nur freiwilliger Euro-Austritt Griechenlands möglich
Samstag, den 16. Juni 2012 um 09:35 Uhr

Der äußere Schein von leichten Rauswurf Griechenlands aus dem Euro täuscht. In Wirklichkeit ginge nur ein freiwilliger Austritt, denn...(Griechenland hat einige beeindruckende Möglichkeiten wider europäischem Willen drin zu bleiben).

 
Ratingagentur Egan Jones stuft Frankreich ab
Freitag, den 15. Juni 2012 um 09:25 Uhr

Eine für ihre "Unabhängigkeit" bekannte, kleine Ratingagentur stufte die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas ab: Frankreich.

Danke! Spätestens jetzt sollte das einen Wachrütteln. Geht aber vermutlich im Trubel der EM etwas unter die news...

 
Wahl in Griechenland: Zentralbanken in Vorbereitung zur gemeinsamen Stützung
Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 23:26 Uhr

Auf die Wahlen in Griechenland bereiten sich auch mehrere wichtige Notenbanken vor. Sollte eine massive Kapitalflucht während oder nach der Wahl einsetzen, seien sie für eine gemeinsame konzentrierte Aktion zur Stützung der Finanzmärkte bereit.

 
Italien emittiert Anleihen im Volumen von 4,5 Mrd. Euro
Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 14:25 Uhr

Italien deckte sich am Donnerstag an der Börse mit frischem Geld ein. Insgesamt wurden bei steigenden Zinsen 4,5 Mrd. Euro eingenommen. Für Anleihen im Volumen von 3 Mrd. Euro mit Laufzeit bis 2015 müssen 5,3 Prozent (zuvor: 3,9 Prozent), für Laufzeiten bis 2019 und 2020 sogar im Schnitt über 6 Prozent gezahlt werden.

 
Renditen spanischer Anleihen steigen
Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 11:18 Uhr

rentenmarkt: die aufnahme weiterer kredite wird für spanien immer teurer. 10-jährige spanische anleihen notieren bei den höstwerten von 6,85 prozent (+0.1 Prozent). auch die 2-und 5-jährigen zogen um 0,18-0,2 prozent nach.

 
Moody's stuft Bonität Spaniens und Zyperns herab
Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 00:16 Uhr

Die Ratingagentur Moody's hat Spanien um 3 Noten und Zypern um 2 Noten herabgestuft. Damit befindet sich Spanien nur noch 1 Note über Ramschniveau.

 
Eurobonds: EU Kommissionspräsident Barroso treibt Vergemeinschaftung der Euroschulden voran
Mittwoch, den 13. Juni 2012 um 16:04 Uhr

Die Schaffung einer SchuldenEuro-Bonds-, Banken- und Fiskalunion liegt dem EU-Kommissionspräsidenten Barroso sehr am Herzen. Daher drängt er besonders dazu, damit der Krise Herr zu werden...

 
Fitch stuft 18 spanische Banken herab
Dienstag, den 12. Juni 2012 um 19:38 Uhr

Im zweiten Anlauf stuft die Ratingagentur Fitch 18 spanische Sparkassen herab, teilweise um sogar 2 Ratingstufen.

 
Nächsten Krisenländer: Zypern und Italien
Montag, den 11. Juni 2012 um 22:47 Uhr

Laut Äußerungen des Finanzminsterns Zyperns könnte uns jeden Tag ein Antrag auf Finanzhilfe erreichen. Damit wäre Zypern das nächste Land, das unter den EFSF will.

 
Spanien bekommt bis zu 100 Milliarden Euro Notkredite
Montag, den 11. Juni 2012 um 08:40 Uhr

Vorläufiges Aufatmen in Spanien: Das spanische Bankensystem und damit auch ganz Spanien wird erst mal durch Unterstützungen Europas vor der drohenden Illiquidität gerettet.

 
Spanien könnte am Samstag EU-Hilfe beantragen
Freitag, den 08. Juni 2012 um 13:38 Uhr

Gerüchten zufolge soll Spanien bereits am Samstagmittag EU-Hilfen beantragen. Dabei wird laut IWF mit mindestens 40 Mrd. bis zu 90 Mrd. Euro gerechnet.

 
Chefökonom von Degussa Goldhandel: Euro halbiert sich bis 2015
Dienstag, den 05. Juni 2012 um 23:11 Uhr

Dr. Thorsten Polleit äußerte seine grundlegenden Gedanken zum Anstieg des Basisgeldmenge, Monetarisierung von Staatsschulden, der Kompetenz von Zentralbanken, falschen ökonomischen Theorien bishin zur Halbierung des Eurowertes binnen der nächsten 3 Jahren.  

 
Ackermann gegen Euro-Bonds
Dienstag, den 05. Juni 2012 um 21:55 Uhr

In einem Interview mit Bloomberg sprach sich der frühere Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann für aus, auf Euro-Bonds zu verzichten. Die Staaten würden den Druck zu Reformen benötigen.

 
Portugal: 6,5 Mrd. für Banken-Hilfe
Montag, den 04. Juni 2012 um 10:57 Uhr

Auch Portugal greift seinen Banken unter die Arme und muß seine drei größten Banken mit 6,5 Mrd. stützen.

 
Ex-Fondmanager Pal: Antizipiert Zusammenbruch des Systems
Montag, den 04. Juni 2012 um 10:57 Uhr

Der Ex-Fondmanager Pal deutet, dem Gesetz der Logik folgend (den Zusammenhand zwischen Staatsschulden und den mehrfachgrößeren "Wetten" auf Staatsschulen=Derivaten), den zukünftigen Zusammebruch unseres Systems an, welches er "als größte Banken-Krise der Weltgeschichte" beschreibt. Das sichere Investment für den Fall: Gold.  

 
Interview: Offene,ehrliche Worte eines spanischen Ökonoms
Freitag, den 01. Juni 2012 um 11:32 Uhr

Der spanische Ökonom Rallo hat es verstanden und bringt Licht ins Dunkel der Banken-und Landeskrise, damit einem alles nicht mehr so spanisch vorkommt

 
Gerücht um 300 Mrd. Euro Kredit für Spanien
Freitag, den 01. Juni 2012 um 10:03 Uhr

Offenbar bahnt sich in Spanien eine gut vorbereitete große Rettungsaktion an. Überall leuten die Alarmglocken. Zwar versucht der IWF zu beruhigen und zu beschwichtigen, doch ist bereits unter der Hand von einem möglichen 300 Mrd. Euro Kredit für Spanien die Rede. Auch sollen Leerverkäufe (mit Aktien Gewinn zu machen bei fallenden Kursen) zum Schutz der Banken wieder eingeführt werden. Andere Unternehmen wünschen sich einen besonderen "Staatsschutz" (sog. goldene Aktie). 

 
Ratingagentur Fitch stuft 8 von 17 spanischen Regionen herab
Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 22:41 Uhr

8 von 17 spanischen Regionen ( sogenannte Gemeinschaften ) wurden um mehrere Stufen in der Bonität von der Ratingagentur herabgestuft.

 
EZB fordert aus ESM Direkthilfen für Banken
Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 20:33 Uhr

Als neueste Maßnahme spricht sich die Europäische Zentralbank für die Umgehung des Einflusses der Staaten bei der Vergabe von ESM-Geldern aus. Das rettende Geld soll vom ESM direkt zu den europäischen Banken fließen.

 
Prof. Gerke über die Panik beim Austritt Griechenlands
Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 17:27 Uhr

Der Bankenexperte Prof. Gerke äußert sich zu den Folgen eines Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone. Nur durch gute Kommunikation können Spanien und Italien Auswirkungen auf ihre Land verhindern.

 
SZ Kommentar und Streifzug durch die Inflation
Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 11:00 Uhr

Ein kleiner, etwas kritischer und überspitzter Streifzug durch die Inflation bis zur "entschädigungslosen Enteignung" der Vermögenden.

 
EU-Kommission: Frankreichs Defizit in 2012 (2013) von 4% (>3%)
Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 09:31 Uhr

Mittlerweile wird auch der Zeigefinger bei der Nr. 2 der Europäischen Union, Frankreich, gehoben. Frankreich müsse seinen Haushalt in den Griff bekommen, mahnte die EU-Kommission Frankreich an.

 
Spanien: Ankündigung der Refinanzierung über Kapitalmärkte
Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 12:43 Uhr

Nachdem die EZB abegelehnt hat, spanische Schuldverschreibungen als Sicherheit für die Zahlung weiterer Kredite anzunehmen, will Spanien das Gesicht wahren und seine angeschlagenen Banken (Bankia: 19 Mrd. Euro und weitere 30 Mrd. für andere Banken) offenbar notgedrungen über die Kapitalmärkte refinanzieren.

 
Zwangsbeschirmung Spaniens möglich
Dienstag, den 29. Mai 2012 um 09:21 Uhr

Spanien bemühe sich zu kommunizieren, dass es ohne Hilfe von außen zu recht komme, doch neue Kreditaufnahme für Spanien werden immer teurer. Gegenwärtig muß Spanien für 10-jährige Anleihen 6,5 % zahlen, das vermeintlich nahezu insolvente Katalonien sogar 8,5 %. Dabei ist noch ungewiß, wieviel Geld alle spanischen Banken wirklich benötigen. Schätzungen gehen von bis zu 100 Milliarden Euro. Unterdessen versuchen Spanien und spanische Banken einen Teil der ersten nötigen Gelder "aus eigenen Kräften" mit Hilfe der EZB zu stemmen. Ob es für den gesamten Finanzbedarf reichen wird, ist fraglich. Mittendrin oder am Ende, wenn Spanien die Puste ausgeht, könnte die Zwangsbeschirmung Spaniens Wirklichkeit werden.

 
Spanien: 23.5 Mrd. Euro Hilfe für Bankia
Freitag, den 25. Mai 2012 um 23:02 Uhr

Die Ratingagentur S&P stufte fünf spanische Banken, unter anderem die Bankia, auf Ramschniveau "BB+" herab. Bankia würde noch neben den bisherigen 3,5 Mrd. weitere 19 Mrd. Euro Hilfen benötigen, um überleben zu können.

 
(Ziel-)Konflikte zwischen EZB und europäischen Notenbanken
Freitag, den 25. Mai 2012 um 11:45 Uhr

Ein Welt-Onlline Artikel beleuchtet die Gefahren für die Eurostabilität durch die Zielkonftlikte zwischen EZB und den nationalen Notenbanken. Zahlt die EZB nicht, können sich die nationalen Notenbanken Institute mit sogenannten ELA Notkrediten ( Emergency Liquidity Assistance ) refinanzieren. Versickert dieses gezahlte Geld, könnten diese Schulden später wieder vergemeinschaftet werden. Ein von der Zentralbank gestatteter Boomerang-Effekt beim Versuch, die Geldpolitik aller Länder unter einem Dach zu bringen, aber dennoch den nationalen Notenbanken einen eigenen Spielraum zu geben. Das Ergebnis der fehlenden Kontrolle über diese Art von Geldschöpfung könnte in letzter Instanz eine mehr oder minderstarke Inflation sein.

 
Ökonomen u Politiker: Statements zu Griechenland
Dienstag, den 22. Mai 2012 um 08:48 Uhr

Einige mehr oder minder ernst gemeinte Statements von führenden Ökonomen und Politikern hauptsächlich zu Griechenland und auch mal zum Euro.

 
Moody's stuft 16 spanische Banken herab
Freitag, den 18. Mai 2012 um 09:16 Uhr

Die Ratingagentur Moody's hat erneut mehrere europäische Banken herabgestuft. Dieses Mal wurden 16 spanische Banken neu bewertet und herabgestuft.

 
Griechenland: Sparer heben ihr Geld ab
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 11:13 Uhr

Es gäbe zwar keine Schlangen bei den Banken, doch die Griechen würden ihr Geld zunehmend von Banken abheben. Zuletzt wurden am Montag 900 Mio. Euro abgehoben worden. Dem Trend zum elektronischen Geld folgend, dürfen in Griechenland ohnhin nur mittlerweile Zahlungen im Umfang bis zu 1.500 Euro in bar geleistet werden.

13:15 Uhr: Griechenland hat bereits heute wieder zur Stützung (der Banken) 18 Milliarden aus dem EFSF Rettungsfonds bekommen. Daher werden die Banken so schnell auch nicht illiquide gehen!

 
Slowakischer Politiker kritisiert deutsche Krisenpolitik
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 14:13 Uhr

Ganz direkt kritisiert der solwakische Politiker Sulik die gegenwärtige deutsche Krisenpolitik. Die EU-Politik der Transferunion und Schulden mit weiteren Schulden zu bekämpfen sei falsch. Seine Meinung zur Europäischen Zentralbank, einem Austritt Spaniens, der Wirksamkeit des Fiskalpakts, ESM und seinen Folgen legte er anschaulich in einem Welt Online Interview dar, dass wir damit rechnen dürfen, für diese Poltik eine extrem hohe Rechnung zahlen zu müssen.

 
Moody's stuft 26 italienische Banken ab
Montag, den 14. Mai 2012 um 23:20 Uhr

Die Ratingagentur Moody's hat in einem Rundumschlag wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage 26 italienische Banken herabgestuft und mit negativen Ausblick versehen.

 
CDS: Ausfallversicherungen für Spanien steigen
Montag, den 14. Mai 2012 um 13:19 Uhr

die kreditausfallversicherungen für spanische anleihen werden immer teuerer und zeugen davon, dass man spanien nicht mehr für so einen sicheren schuldner hält. gegenwärtig sind für die versicherung spanischer staatsschulden mit 5-jähriger laufzeit jährlich 5,38% zu zahlen.

 
Ratingagentur Fitch stuft JP Morgan ab
Freitag, den 11. Mai 2012 um 23:39 Uhr

Die Ratingagentur Fitch hat nach den neusten Verlusten die Bonität der JP Morgan auf A+ gesenkt.

 
Spanische Bankia wird teilverstaatlicht
Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 01:58 Uhr

Laut Angaben der spanischen Regierung beläuft sich das Volumen der spanischen Immobilienkredite auf 320 Mrd. Euro. 180 Mrd. davon werden als "giftig" eingestuft. Nun übernimmt die spanische Regierung zu 100% die Muttergesellschaft der Bankia, die BFA, und erwirbt so 45 % der Anteile an der Bankia.

 
Banken horten 823 Mrd. € bei EZB
Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 14:08 Uhr

Die Einlagenfazilität bei der EZB erreichte vom 08 auf den 09 Mai den Rekordwert von 823 Mrd. Euro. In der Summe horteten die 10 größten Banken Ende März 1200 Milliarden Dollar bei der EZB. Ein Trend, der auf steigende Nervorsität hindeutet.

 
Kommentar über deutsche Staatsfinanzen: Der Betrug am Bürger
Dienstag, den 08. Mai 2012 um 19:02 Uhr

Laut Meinung des Spiegel-Online Kommentators Sven Böll ist Deutschland überhaupt kein Vorbild für Haushaltsdiszilplin und möchte man das Überleben der Euro-Zone sichern, muß es zur ("offenen", eigene Anmerkung) Transferunion werden.

 
SEB-Immoinvestfond wird abgewickelt
Montag, den 07. Mai 2012 um 16:22 Uhr

Der Offene SEB Immoinvestfond wird aufgelöst. Hintergrund war, dass mehr Anleger ihre Anteile am 7. Mai verkaufen wollten, als der Fonds an Barmittel zur Auszahlung zur Verfügung hatte. Folglich wird der Fond aufgelöst.

 
Europäischer Bankenrettungsfond gefordert
Montag, den 07. Mai 2012 um 12:15 Uhr

Der gegenwärtig scheidende Chef der Deutschen Bank und Präsident des Weltbankenverbands IIF (der Lobby der Banken) Dr. Josef Ackermann will für Banken noch ein Mal die Kohlen aus dem Feuer holen, indem er einen europäischen Bankenrettungsfonds fordert.

 
Gefangenendilemma des SEB-Immoinvest
Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 18:47 Uhr

Am Montag, den 7. Mai, findet der Versuch eines Befreiungssschlags bei den illiquiden Offenen Immobilienfonds statt. Der milliardenschwere SEB-Immoinvest öffnet wieder für einen Tag, um zu sehen, wieviel Anleger ihr Geld abziehen wollen. Sind es wenige, könnten sie ein neues Paradigma schaffen, das die tägliche Liquidität nicht die oberste Priorität bei Immobilienfonds sei. Scheitert es und ziehen zu viele Ihr Geld ab, dann lag es eben an den Anlegern, dass der Fonds abgewickelt werden muß. Von den 13 eingefroren Offenen Immobilienfonds werden zur Zeit bereits 8 abgewickt.

 
Die wirtschaftliche Lage in Europa und Spanien
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 21:18 Uhr

Eine Zusammenfassung der bisherigen und aktuellen wirtschaftlichen Lage.

 
Vorbereitungen zur spanischen Bad Bank: der Liquidationsstrukur
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 20:50 Uhr

Spanien: Großbanken und Staat bereiten sich auf den Aufbau der spanischen Bad Bank Version der sogenannten Liquidationsstruktur (LS) vor. Verlustträchtige Finanzanlagen sollen sich so nicht mehr in den Bilanzen der spanischen Banken niederschlagen. Dabei gehen Analysten beim angeschlagenen spanischen Immobilienmarkt mit Einbrüchen bis zu weiteren 30% aus.

 
Länder mit hohen Inflationen
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 14:03 Uhr

Die 10 Länder mit den aktuell höchsten Inflationen. Von Jemen mit 17,6 % bis Weissrusland mit 53,22 %.

 
S&P stuft Griechenland auf "hochspekulative Anlage" hoch
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 13:56 Uhr

Die Ratingagentur S&P hat nach geglücktem Schuldenschnitt die Bonität des ehemals mit "SD" gerateten Landes von teilweisem Kreditausfall auf gegenwärtig CCC "hochspekulative Anlage" hochgestuft.

 
Abzeichnende Euro-Zonen Spaltung:Internationale Investoren stoßen EU-Anleihen ab
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 09:25 Uhr

Beginnender Frust in der Euro-Zone: Die EZB machte auf die sich abzeichnende Tendenz aufmerksam, dass internationale Investoren europäischen Krisenländer-Anleihen zunehmend abstoßen. Im Gegenzug würden diese Anleihen von den jeweils heimischen Banken aufgekauft, möglicherweise mit dem günstigen Geld der EZB.

Diese 3-jährigen EZB-Geldmengentender waren von Anfang an eine außergewöhnliche Krisenmaßname. Es war geradezu absehbar, daß das viele billige Geld der Banken früher oder später in diese gut verzinsten, sicheren nationalen "Anlagen" fließen wird. Die Gewinner sind der jeweilige Staat und seine Banken, die Verlierer die Steuerzahler der führenden Euro-Länder: also wir! Der Twist war vorprogrammiert.

 
Immobilienblase bedroht spanische Banken
Montag, den 30. April 2012 um 21:07 Uhr

Immer mehr Spanier können sich ihre kreditfinanzierte Immobilie nicht mehr leisten. Ein kurzer Abriß, wie es seit der Euroeinführung zum Bauboom in Spanien kam, die Preise künstlich hoch gehalten wurden und warum spanische Banken jetzt selbst eine Bad Bank zur Auslagerung ihrer Hypothekenpapiere benötigen.

 
Anleihen: Italien erhielt 5,95 Mrd. € zu höherem Zins
Freitag, den 27. April 2012 um 13:15 Uhr

Italien hat sich heute morgen mit neuen 5 jährigen Anleihen (4,86% zu März: 4,18% ) und 10 jährigen Anleihen (5,84% zu März: 5,24%) an der Börse refinanziert.

 
S&P stuft Spanien um 2 Noten ab
Freitag, den 27. April 2012 um 08:39 Uhr

Begründung der Abstufung Spaniens: Hohen Staatsschulden. Der Ausblick ist sogar negativ.

 
Großbritannien in Rezession
Mittwoch, den 25. April 2012 um 14:27 Uhr

Die wirtschaftliche Entwicklung Großbritanniens ist unerwartet das zweite Quartal in Folge rückläufig und Großbritannien damit laut der Definition in einer Rezession.

 
Frankfurt: 90 Mio € Immobilienfonds droht Insolvenz
Mittwoch, den 25. April 2012 um 08:51 Uhr

Dem Fonds Nr. 64 (Immobilienstandort Standort Frankfurt-Sossenheim) von der Deutschen Fonds Holdings (DFH) droht die Insolvenz. Das Single-Tenant Objekt (Ein-Mieterobjekt) wurde von der Deutschen Bank nicht bezogen, sondern zu günstigerem Mietzins an IBM weitervermietet. Nun fordern die kapitalgebenden Banken ihre Geld zurück, weil die Anschlußgeschäfte nur zu dem allgemein niedrigeren Mietzins in der Gegend abgschlossen werden könnten und drängen den Fonds zur geordneten Liquidation.

10 Uhr: Die fremdfinanzierten Immobilien sind das grundsätzliche Problem in Deutschland. Die Preise hoch zu halten ist fast schon so wichtig wie  systemrelevante Banken zu retten.

 
Moody's beläßt AAA für Niederlande
Dienstag, den 24. April 2012 um 08:38 Uhr

Moody's beläßt Niederlandes AAA Rating. Der Ausblick bleibe weiterhin stabil.

 
Einkaufsmanager-Index der Industrie auf 3-Jahrestief
Montag, den 23. April 2012 um 12:25 Uhr

Die Werte des Einkaufsmanager-Index im April lassen auf nichts Gutes schließen. Doch noch ungünstiger sieht es für den Einkaufsmanager der Industrie aus. Er erreichte im April den tiefsten Wert seit 3 Jahren.

 
Inflation: Negativer Realzins koste 13 Mrd. €
Montag, den 23. April 2012 um 09:27 Uhr

Private Haushalt verfügen über hierzulande 1,4 Billionen Euro Bankeinlagen; allein bei Übernachtgeschäften verlieren die Geldbesitzer 1,22 %. Grund die niedrigen Zinsen und die verhältnismäßig deutlich höhere Inflation frißt den Leuten das Geld weg und macht das kurzfristige Sparen unattraktiv.

23 Uhr: wer derat an seinen vermögenszuwächsen "spart", ist selbst schuld und hat's auch nicht anders verdient! deutschland bräuchte eine solidarische, echte protest-und streikkultur oder anders gesagt französische vorbilder. erst wenn die franzosen massenweise wegen inflation demonstrieren, wird man hier erkennen, dass man ruhig gegen die politik von dr. hinz und kunz mit auf die strassen darf. bis dahin ist es ein langer schmerzlicher weg!

 
IWF stockt Mittel auf
Samstag, den 21. April 2012 um 11:34 Uhr

die einstige feuerwehr der welt, der IWF (Internationaler Währungsfonds), der früher in globalen wirtschaftlichen krisensituationen unterstützend einsprang, bekommt von den meisten anteilseignern weitere zusätzliche mittel in höhe von 430 milliarden dollar zur weltweiten krisenbekämpfung zur verfügung. nicht mit dabei bei der finanzierung sind: die USA und Kanada!

 
Dänische Banken feuern Ratingagentur Moody's
Freitag, den 20. April 2012 um 20:10 Uhr

Mehrere dänischen Banken sind nicht mehr mit den Bewertungsmethoden der Ratingagentur Moody's einverstanden. Was ist in Zeiten des Wandels die schnellste Lösung, wenn eine Ratingagentur u.a. die Achillesferse des Landes, die Hypothekenanleihen, angreift und man am althergebrachten festhalten möchte ? Man stellt einfach die Zusammenarbeit mit der Agentur ein und relativiert gleich ihre Kompetenz. 

 
Fitch droht Niederlande mit AAA Ratingverlust
Donnerstag, den 19. April 2012 um 14:07 Uhr

jetzt macht eine zweite ratingagentur druck auf einen weiteren efsf-garanten. fitch kündigt den möglichen AAA verlust niederlandes an.

 
Kommentar zur spanischen (bzw. europäischen) Investorenflucht
Mittwoch, den 18. April 2012 um 15:46 Uhr

Die Investorenflucht der großen Staatsfonds, Investitions- und Hedgefondsgesellschaften aus Spanien und dem Euroraum verschärfe die Krise nur und erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass Krisenländer nur noch mit gemeinsamen Euro-Bonds über Wasser gehalten werden können. Bis dahin rücken die ohnehin schon miteinander eng verflochtenen Banken und Staaten immer näher aneinander und übernehmen durch weitere Aufkäufe von Staatsanleihen zunehmend mehr die Aufgaben der fehlenden Investoren, so dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Auffanggesellschaft für die Banken gegründet oder Eurobonds eingeführt werden müssen.

 
Italien: 2012er Wachstumsziel gesenkt, 2013er Defizitziel erhöht
Mittwoch, den 18. April 2012 um 15:33 Uhr

Die italienische Wirtschaft würde in 2012 stärker schrumpfen als bisher gedacht und das Defizitziel müsse in 2013 von 0,1% auf 0,5% angehoben werden.

 
Umfrage Chefvolkswirte: 2/3 sind für weiteren "Geldregen"
Montag, den 02. April 2012 um 10:45 Uhr

Einer Umfrage der Financial Times zufolge, sprechen sich führende Chefökonomen für den Erhalt der großzügigen Geldversorgung aus und widersprachen damit direkt der positiven Meinung des EZB-Chefs Draghi, daß das "Schlimmste der Krise vorbei sei".

 
Griechenland: Erfolgreiche Umschuldung mit 85,8 Prozent Beteiligung
Freitag, den 09. März 2012 um 10:25 Uhr

schön für griechenland, dass 100 mrd. schulden weg sind. doch hier wird man das gefühl nicht los, das passend gemacht wird, was nicht passt. die 85,5 prozent werden über die cac zwangsklausel zum umtausch (collective action clauses) auf 95,7 prozent hochgedrückt. zurück bleibt der beigeschmack der gelenkten unfreiwilligkeit, anderen verschuldeten ländern ein falsches vorbild gegeben und die krise konzentriert in die zukunft verschoben zu haben. was ist, wenn die zinsen in den nächsten 10 jahren steigen ? wie lange will man dann griechenland mit niedrigen sonderzinsen subventionieren, nur damit sie nicht erneut einen staatsbankrott ankündigen ?

11:15Uhr: Kritik von Prof. Hau (Uni Genf und Swiss Finance Institute) zum Schuldenschnitt Griechenlands.

 
Das Bundesbank-Gold der BRD in USA
Dienstag, den 06. März 2012 um 10:05 Uhr

Das Bundesbank-Gold in den USA. Erstens ist das Bundesbank-Gold weit weg (der Präsident Venezuelas Chavez hat sich sein Gold aus Europa wieder zurückliefern lassen) und zweitens haben solche "Sichtungstermine" keine Aussagekraft, solange nicht vereinzelt Stichproben des Goldes mittels Spektralanalyse durchgeführt werden. Denn nur so kann das Innenleben eines Goldbarrens überprüft werden, ob sich nicht tatsächlich andere Stoffe wie Wolfram im Goldbarren befinden. 

13:30Uhr: "... Warum bloß nur dieser enorme Skeptizismus ? Das ist die Federal Reserve Bank ! ..."

Die Frage kam so ähnlich schon drei Mal heute rein. Vermutlich spielt der Einreicher des Beitrags auf Gold-Leihgeschäfte an. Seit über 10 Jahren kursieren solche Gerüchte, daß das einfach nur rumstehende Gold, das keine Zinsen abwirft, sondern nur mit Lagerkosten verbunden ist, auch mal genutzt werden sollte, um produktiv Erträge zu erwirtschaften. Dabei sollen Goldbestände zu einem Zins an Dritte verliehen worden sein. Vordergründig geht es nun darum, ob sich überhaupt die Menge Gold in den Lagerstätten der amerikanschen Zentralbank befindet. Tatsächlich aber könnte auch die Qualität des Goldes angezweifelt werden. Da der Goldpreis in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist, müßte es vermutlich ein Verlustgeschäft für die Leiher geweisen sein, weil sie sich wieder zu höheren Preisen mit Gold wieder eindecken mußten, um es der Zentralbank wieder zurückzugeben. Die Frage ist, ob es da mit rechten Dingen zugegangen ist und ob eine Zentralbank, wenn sie einen ganzen Berg Gold zurückbekommt, auch jeden einzelnen Goldbarren auf ihren Inhalt hin überprüft. Bei solchen Geschäften könnten auch Fake-Barren dabei sein. Das dürfte wohl mit dem Skeptizismus gemeint sein.

 

 
Übernachteinlagen bei EZB: 776,9 Mrd. Euro
Freitag, den 02. März 2012 um 15:00 Uhr

Die Angstkasse erreicht Spitzenwerte.

23:15 Uhr: Besser das Geld ist mal bei der EZB geparkt, als schnell fehlinvestiert und versenkt. Gefählich ist nur das Mißtrauen zwischen den Banken und die wissen bestimmt, warum es berechtigt ist.

 
EZB vergibt 529,5 Mrd. Euro für 3 Jahr zu 1 Prozent
Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 16:55 Uhr

kein mensch kann doch eigentlich kontrollieren, was die banken mit dem geld wirklich machen. wenn der 1. tender 2 monate hielt, dann wäre es zumindest mal schön, wenn dieser 2. tender mit fast 530 milliarden mal 4 monate reichen würde.

01.03, 13:30 Uhr: 1/4 des Geld ging nach Italien und Spanien konnte sich heute an den Märkten 4,5 Mrd. zu zwischen 2-3 Prozent leihen.

 
S&P stuft EFSF auf negative Aussicht
Dienstag, den 28. Februar 2012 um 00:00 Uhr

rettungsschirm efsf mit negativen ausblick versehen. doch das interessiert kaum jemanden, denn der rettungsschirm läuft sowieso bald aus. im klartext aber ist das eine vorankündigung einer möglichen herabstufung der niederlanden, finnlands, luxemburgs oder gar deutschlands.

 
Spaniens Staatsschulden bis zu 90 Prozent des BIP
Montag, den 27. Februar 2012 um 23:07 Uhr

Neue Botschaft von der Schuldenfront: EU-Kommission nimmt Spanien in die Mangel. Die tatsächliche Verschuldung solle deutlich über den angegebenen 67,8 % des BIP sein. 

Lügen haben eben kurze Beine. Die Übersicht der Weltschulden-Uhr mit Länderauswahl ging von 70,1 % für Spanien in 2011 aus. Aber selbst das wäre wohl noch 25% bis fast 30% zu schön gerechnet.

 
Prof. Hankel: Stagflation voraus
Montag, den 27. Februar 2012 um 13:10 Uhr

kurz, knapp und bündig: die liquidation der währungsunion wäre die sinnvollste lösung. 

 

 
So kommen Banken an frisches EZB-Geld
Montag, den 27. Februar 2012 um 12:10 Uhr

nicht nur das univesum und die menschliche dummheit sind grenzenlos, sondern auch die tricksereien bei der geldbeschaffung. der neueste trick wurde gestern von der zeitschrift welt enthüllt: man drucke einfach als bank eigene bankanleihen und lasse den eigenen maroden staat für garantieren. anschließend besorgt man sich wesentlich höhere kredite bei der europäischen zentralbank und sichere diese mit den selbst gedruckten bankanleihen ab. clever nicht ? so soll italien schon 30 milliarden als sicherheit hinterlegt haben.

Danke. Die Frage ist weiterhin: Wer finanziert diese emittierten Bankanleihen überhaupt ? 

 
EZB-Chef Draghi: Sozialstaat als Auslaufmodell
Samstag, den 25. Februar 2012 um 10:44 Uhr

Es mag für den ein oder anderen etwas schockierend sein, genau so wie es auch keine schnelle Lösung für die Krise geben wird. Doch der EBZ-Chef bringt es auf die Spitze: Der Sozialstaat als Auslaufmodell. 

 
Griechenland-Trick mit den 35 Milliarden
Freitag, den 24. Februar 2012 um 10:23 Uhr

Letztenendes steuert sie der bald nicht mehr existierende EFSF bei und zur Bundestagsabstimmung hat man mit den 130 Milliarden eine weiße Weste.

14:20 Uhr: Herr Schäuble deutet bereits ein mögliches 3. Griechenland-Paket an und bestätigt, daß es ihm doch recht lieb wäre, am Montag gleich dafür zu stimmen, Griechenland die zusätzlichen Mrd. aus dem EFSF mitzugeben, in der Summe also ungefähr 154 Mrd.

25.02, 0:15 Uhr: Man erkauft sich mit dem griechischen Faß ohne Boden Zeit. Die Frage ist nur wozu ? Was hat man davon, wenn sich ein Orkan nur weiter aufbaut ?

 

 
Interview Stanford-Ökonom McKinnon: Geldpolitik mündet in Inflation
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 10:25 Uhr

Klare wahre Worte...der Interbankenmarkt ist trotz Geldschwemme ausgetrocknet (deswegen parken die Banken ihr Geld bei der EZB) und mittel-bis langfristig schaffen wir uns selbst die kommende Inflation. Der Mann sollte Wirtschaftsweiser sein oder in der Politik/Zentralbank sitzen.


 
Griechenland braucht mehr Geld
Montag, den 30. Januar 2012 um 19:33 Uhr

Mal im Ernst, wer von uns braucht nicht auch mehr Geld ? Griechenland erinnert an einen Casinobesuch. Es scheint nur zu zählen, mit wieviel man zum Schluß rausgeht. Also immer schön weiter reinbuttern, bis "die Verluste" weg sind. Was sind das denn für Aussichten ? Diesem Wahnsinn müssen Riegel vorgeschoben werden!

 

 
Italien-Anleihen: 7,5 Mrd Euro zu günstigen Zinsen
Montag, den 30. Januar 2012 um 15:12 Uhr

ich verstehe dieses ganze scheinheilige gerede um zitterpartien nicht. wann sonst soll sich italien mit geld einfacher und billiger eindecken können als heute ? die auktion verlief doch ganz wie erwartet. italien hat das geld und zahlt weniger zinsen. von so was werden die italiener in 2 jahren nur träumen können.

 
Schlecker Mitarbeiter erfahren Pleite aus Medien
Freitag, den 20. Januar 2012 um 22:33 Uhr

Aus eigener Erfahrung kann ich nur gut mitfühlen, wie es ist, zuerst aus den Medien das eigene Outsourcing eines blue chips oder wie bei Schlecker sogar die  Insolvenz zu erfahren. So was hebt die Stimmung gewaltig und motiviert die Mitarbeiter ungemein zur Arbeit.

Das dürfte einen Menschen prägen. Vielleicht auch "bei Otto-Normalverbraucher" zu einem Wandel im Hinblick zur Verbundenheit zu einem Unternehmen führen (stärker opportunistisches Denken). Ähnlich wie im Top-Management, wo man den Job nur 2-5 Jahre macht und was danach passiert, ist sekundär....Es sind halt nicht mehr die 60er und 70er Jahre, wo man in ein Unternehmen eintrat und ein Leben lang blieb.

 
Vorschlag Krisenlösung: Privates Geldvermögen
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 11:08 Uhr

In die Diskussion ist es noch nicht eingeflossen, doch der Vorschlag dieses Kommentators des Tagesspiegels zielt darauf ab, stärker privates Geldvermögen zur Lösung der Krise heranzuziehen.

Das ist eben genau das, was vermögende Privatleute nicht wollen. Sich vor fürchten und sicherheitshalber in Gold flüchten.

 

 
Schlecker will weitere 600 Filialien schließen
Dienstag, den 17. Januar 2012 um 10:27 Uhr

Doch ein größeres Umstrukturierungsprogramm bei Schlecker als gedacht. Ironie des Schicksals: Dann werden vielleicht auch weniger Schlecker-Filialien überfallen. In letzter Zeit hat das Überhand genommen...

 
EU-Anleihezinsen sinken
Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 12:54 Uhr

Seit die EZB Geld zu 1% regnen ließ, ist das kein Wunder, daß die Zinsen fallen können (zumindest in der Anfangsphase). Doch Spanien überrascht. Spanien will in 2012 86 Mrd. Euro aufnehmen (50 Mrd. tilgen und 36 Mrd. neue aufnehmen) im Gegensatz zu 96 Mrd. Euro. in 2011. So was wär zu wünschen, doch kommt mir das schon etwas spanisch vor...

22:30Uhr: Die Auktionen mit Italien und Spanienanleihen en detail. Man rätselt nur, wer die Anleihen gekauft hat.

 
Rezession in Sicht
Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 19:43 Uhr

Vor einem 1/2 Jahr wollte man von einer Rezession nichts wissen. Sollte nicht neulich erst laut Ifo-Institut gerade der Konsum in 2012 ein Konjunkturtreiber sein ?

 
EFSF Anleihen für 4,5 Mrd. Euro "verkauft"
Freitag, den 06. Januar 2012 um 13:34 Uhr

Eine wahre Aussage des franz. Notenbankchefs, dass der Geldregen der EZB allen Anleiheemissionen geholfen hat. Selbst der EFSF-Hilfsfonds wird damit offenbar mitaufgebaut (4,5 Mrd. Euro). Ob die Banken allein durch den Geldregen spendabler gegenüber Unternehmen und privaten Haushalten sind, wage ich ein wenig zu bezweifeln.

Ja, die Banken können überhaupt nicht so viel Geld an Unternehmen oder Privathaushalte vergeben haben, weil sie das Geld größtenteils bei der EZB parken. Gestern waren es allein 456 Mrd. Euro! Also fließt das wenige Geld vornehmlich in die Bondmärkte (Franz. Staatsanleihen, belgische Geldmarktpapiere, niederl.Papiere, Bundesanleihen usw.).

 

 
Übersicht: Versicherungen (CDS-credit default swaps) für Staatsanleihen
Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 22:34 Uhr

Während sich die gegenwärtig unterschiedlichsten Länder zumeist günstig refinanzieren konnten (Belgien zahlte für 3monatige Geldmarktpapiere nur 0,26 Prozent), kam Ungarn etwas unter die Räder. Die Ratingagentur S&P hatte sie Ende Dezember auf Ramsch-Niveau eingestuft. Im Zuge dessen wird Ungarns Geldbeschaffung zunehmend schwieriger und die Prämien für sogenannte Kredit-Ausfallversicherungen für Staatsanleihen ( credit default swaps (CDS) ) steigen. Anbei ein Link zu den aktuellen Versicherungsprämien von 5-jährigen Staatsanleihen. Lesebeispiel: Deutschland mit 111.81 bedeutet 1,11 Prozent der Gesamtsumme eines 5-jährigen Kredits müssen gezahlt werden, um ihn abzusichern. Unterschiedliche Laufzeiten führen zu unterschiedlichen "CDS-Zinssätzen". Hier kann man die Länder mal eben schnell miteinander vergleichen.

 
Drunter und Drüber der Anleihemärkte
Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 10:27 Uhr

Wurde auch mal Zeit, dass die Anleihemärkte kurz beleuchtet werden. Zwei extreme Beispiele: Griechenland <-> Dänemark und die Niederlande.

9:40 Uhr: Was im Grunde genommen zu der Fragestellung führt: Wohin sonst mit den eigenen Ersparnissen ? Insbesondere wohl vornehmlich bei den Griechen und Italienern zur Zeit.

 
Frisches Geld für Spanien am 12. u. Italien am 13. Januar
Dienstag, den 03. Januar 2012 um 03:21 Uhr

Wenn das stimmt, dass die beiden Länder mehrere 100 Milliarden Euro Geld brauchen, dann reicht die 500 Mrd. Finanzierung der EZB nicht mehr lange aus.

Die EZB hat den Trend schon vorgemacht. Banken bekommen günstiges Geld mit langen Laufzeiten. Also sollte das nicht so das Problem darstellen. Das Geld für all die Länder wird schon da sein.

 

 

 
Misere mit Offenen Immobilienfonds
Montag, den 26. Dezember 2011 um 01:45 Uhr

Es hieß doch: Investiere nicht in Geschlossene Immobilienfonds, denn da kommst du vielleicht nicht mehr raus. Denkste. Nun passiert das schon mit Offenen Immobilienfonds. Die je 6 Mrd. Euro schweren SEB ImmoInvest und der CS Euroreal schaffen es nicht, wieder durchzustarten und zum Auszahlen der Investoren haben sie nicht genug Geld. Wenn die es bis Mitte 2012 nicht schaffen, gibt das ein kleines Erdbeben in der Immobilienbranche.

0:50, 26.12.2011: Manche denken, schlimmer geht es nimmer. Doch mit Geschlossenen Schiffsfonds. Im Kleingedruckten steht da gelegentlich eine Nachschußpflicht. Hatte der Fonds dann Verluste, wandte er sich an seine Anleger und verlangte Geld. Die Anleger dagegen kamen nicht mehr aus dem Fonds  raus und mußten sogar noch zahlen.

 
Privatinsolvenzen mit 3 statt 6 Jahren in 2012 ?
Sonntag, den 25. Dezember 2011 um 13:57 Uhr

Sollte die Wohlverhaltensphase von 6 auf 3 Jahre sinken, wenn die sich da mal nicht mit nur +15% (ca. 15.000) mehr Privatinsolvenzen in 2012 täuschen.

13:00 Uhr, 25.12.2012: Da schließe ich mich gedanklich mit an. Bei einem Rückgang von 50% der Zeit, kommt es nicht nur zu +15% mehr Anmeldungen. Viele würden diesen Schritt nur zu dankbar annehmen. Denn was sind schon 3 Jahre "Wohlverhalten" bei größeren Schuldensummen ? Das wäre eine sehr gute Gelegenheit, "sich zu entschulden".

 
S&P ratet EU-Länder erst in 2012
Samstag, den 24. Dezember 2011 um 01:13 Uhr

Ob das eher ein gutes oder schlechtes Zeichen ist ? Jedenfalls sollen sie in 2012 auf ein Mal veröffentlicht werden.

 
Kurzes Beispiel des Staatsbankrotts Argentiniens
Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 04:12 Uhr

Gestern kommunizierte das Radio den "10 jährigen Gedenktag" zum Staatsbankrott Argentiniens. Auch dieser kurze Bericht zeigt, wie übel und schlimm eine solche Staatspleite ablaufen kann.

Ja, ein klassischer Fall eines Bankrotts. Man konnte sich extrem günstig mit Immobilien eindecken.

 
EZB vergibt 489 Mrd. € an 523 Institute
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 21:39 Uhr

Man muß bedenken, daß ist nur die Eröffnungsrunde. Allein hier wurde 57% mehr Kapital nachgefragt als erwartet wurde. Nimmt man aber den Schnitt, dann hätte jedes Finanzinstitut eine Finanzspritze von etwas unter 1 Milliarde Euro ( genau: 935 Mio. Euro) bekommen. Gut, wenn man das normale Geschäft mit abdecken müßte. In turbulenten Zeiten, wo Banken sich selbst und zusätzlich noch "Pleitestaaten" mit retten sollen, ist das immer noch zu wenig. Wir werden kein 1/2 Jahr mehr zu warten brauchen, bis erneut solche Summen über Tresen gehen. 

20:42 Uhr: Ende des 1.Quartals 2012 wird schon die Richtung weisen. Klug von den "Banken" wäre, jetzt mehr Geld anzufordern und uns mal ein halbes Jahr Ruhe und Entspannung zu gönnen und gleichzeit mal das Geld an den Endverbraucher und vor allem die Unternehmer weiterzureichen. Denn von den Unternehmern (Mittelstand) und den Steuerzahlern lebt Deutschland.

 

 
Selbst Rettungsfonds EFSF kann Bonität verlieren
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 16:28 Uhr

Ohne Worte!

 
EZB Geniestreich: Banken 3 Jahre lang Geld zu 1% leihen
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 10:34 Uhr

Wieviel Geld brauchte man noch, um eine eigene Bank zu gründen ? 5 Mio Euro ? Dann bekomme ich 3 Jahre lang Geld zu 1 %... oh Mann oh Mann... so wird man als Banker reich! Wenn dann die Inflation kommt, geht man nur in die Insolvenz. Ist man schließlich in guter Gesellschaft mit den anderen vielen nichtsystemrelevanten Kern-Banken.

11:50 Uhr, 21.12.2012: wir gründen einfach zu 10. a 500.000 € eine Bank oder suchen 500 leute mit 10.000 €.  übrigens haben die systemrelevaten banken einen namen: sogenannte G-Sifis. wie groß diese giganten sind, sieht man ihrer bilanzsumme, die ein mehrfaches des sozialprodukts eines landes ausmachen kann.

 

 
Moody's warnt Großbritannien vor
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 10:18 Uhr

Samthandschuhe für England: Der Ausblick bliebe zwar stabil, doch könnte er negativ werden. So wie es aussieht, könnte Großbritannien das letzte Land sein, dass abgestuft werden wird. Erst wären wir und Frankreich dran. Laut eines britischen Profs soll es aber bei den Briten auch brodeln. Er sieht sogar einen Zerfall Großbritanniens voraus.

 
Fitch stuft Italiens UniCredit Bank ab
Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 23:45 Uhr

Mitunter wurde der Ausblick von ein paar anderen französischen Banken auf negativ gesetzt.

 
1/2 Jahresbericht EZB: Finanzstabilität in höchster Gefahr
Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 00:57 Uhr

Natürlich ist die Aussage "des systemischen Ausmaßes" richtig. Gleichzeitig macht die EZB nun damit auch Druck in Richtung Fiskalunion. Doch davon abgesehen. Wenn man zynisch gesprochen dieses "Schauspiel" (im schlimmsten Falle diese Tragödie) seit Jahren verfolgt, locken diese schlechten Nachrichten denn noch wirklich jemanden hinterm Ofen hervor ? Die meisten in meinem Umfeld sind locker und gelassen so als ob alles in bester Ordnung sei. Hört man die EZB, weiß man, daß nichts in Ordnung ist! Im Gegenteil, die Lage ist sehr ernst.

Man kann nicht alle Leute über einen Kamm scheren. Manche sind vielleicht wirklich ganz relaxt, weil vorbereitet (sind die Allerwenigsten). Die Meisten dürften zu beschäftigt sein mit ihrer Arbeit oder Problemen. Weit verbreitet dürfte auch das große Vertrauen in Politker sein, daß sie es schon lösen werden. Schließlich sind sie Experten und werden ja dafür bezahlt...oder aber es zeichnen sich erste Ohnmachtstendenzen ab, "wir Laien" können eh nichts dagegen machen. Die wenigen Aktiven haben kaum richtige Lösungskonzepte, weil die Lage einfach so verzwickt ist. Normalerweise müßte auch, wo ein Wille ist, auch ein Weg sein.

10:00Uhr, 20.12.2012: Genau so ist. Der Spiegel berichtet heute auch darüber, das wir die Krise ignorieren und uns von den Hiobsbotschaften nicht schocken lassen.

 
USA - Pleite abgewendet, auf Staatshaushalt geeinigt
Samstag, den 17. Dezember 2011 um 11:26 Uhr

Hier denkt man sich nichts böses und die in Amerika kämpfen ums Überleben.

 
Gerücht: Sonderbesteuerung von Sparvermögen

Das wäre doch mal was: eine Art Enteignung der Bürger. Was dran ?

Ist eine nett zusammengewürfelte Geschichte. Mir gefallen eigentlich nur die Zahlen mit der Verschuldung, weil hier die einzelnen Sektoren addiert wurden. Aber so was mit den Sparvermögen wird es in der Form nicht geben. Diverse Steuererhöhungen bzw. Ausgabenkürzungen könnte es in Zukunft geben, eventuell eine minimale Besteuerung des Sparvermögens, doch die gesamten Schulden über die Sparvermögen in Luft aufzulösen, das wird es nicht geben. Da können Sie beruhigt sein. So was passiert nicht. Das ist ganz ausgeschlossen. 

 

 
S&P stuft 10 spanische Banken herab
Freitag, den 16. Dezember 2011 um 04:12 Uhr

Die Rundumschläge der Ratingagenturen versprechen wohl noch einen heißen Dezember. Den Spaniern dürfte es jetzt schon heiß und kalt den Rücken runterlaufen werden.

 
Fitch stuft Deutsche Bank & zahlreiche andere Banken ab
Freitag, den 16. Dezember 2011 um 03:52 Uhr

Jetzt wird das who is who der Bankenwelt abgestuft worden. Gut ist, dass die Deutsche Bank nach Veränderungen als eine der führenden Banken hervorgehen soll. Etwas rätselhaft ist nur, woher Fitch wissen könne, daß die US-Regierung nur 8 systemrelevante Banken retten würde.

 
Ergebnisse des EU-Gipfels
Freitag, den 09. Dezember 2011 um 09:42 Uhr

Höhere Hilfen: ESM schon in 2012 statt 2013, ESFS mit 750 Mrd. und IWF mit 200 Mrd. unterwegs und vor allem wird über die Fiskalunion von 23 Ländern Druck auf die Bevölkerung ausgeübt!

Ja, billigeres Geld für die Banken (Leitzinssenkung gestern auf 1%) und durch die Fiskalunion baldige Erhöhung der Steuern für die Bevölkerung.

09.12, 13:38Uhr: Entscheidend ist auch der Punkt der stärkeren Kontrolle der EU-Kommission bei der Aufstellung der nationalen Haushalte, was einem weitergehenden Verlust der nationalen Souveränität entspricht. So viel zum Thema in einer Demokratie: alle Macht geht vom Volk aus.

 
Zentralbanken bereiten sich auf Euro-Katastrophe vor
Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 12:54 Uhr

Es wird immer heißer und die Luft wird immer dünner. Jetzt denken schon einige Zentralbanken bei Euro-Austritten übers Geld drucken nach. 

Danke. Interessant ist der Artikel allemal. Nur Denken und Schreiben kann man immer viel. Das meiste davon ist nur Müll.

Ich sehe die gegenwärtige Lage so, daß wir uns in der "Adaptionsphase" befinden. Die Krise war schon vorher da, seit Jahren schon. Schon zu Beginn der Euroeinführung. Nur hat sie zu diesem Zeitpunkt die Bevölkerung nicht wahrgenommen. Wir befinden uns jetzt aber in einer Phase, in der die Bevölkerung schnell zur wirtschaftlichen Realität zurückfindet. Gleichzeitig nähert sich die Wirtschaftspolitik der allgemeinen Politik an und verwendet strategisch und rhetorisch die gleichen Mittel der Einflussnahme. Also reden Reporter, Volkswirte und "Zentralbanken" über alles Mögliche und es wird öffentlich so sehr spekuliert, daß sich der inhaltliche Wert der Aussagen stark verwässert. Man kann bald überhaupt nichts mehr auf die Aussagen geben. Man ist verunsichert. Gleichzeitig hat man aber den Eindruck, es wird schon an allen Problem gearbeitet. Letztenendes steht man aber da und weiß trotzdem nicht, woran man ist.

 

 
Rettungsschirme verdoppeln
Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 13:36 Uhr

Es war absehbar, dass noch mehr Geld her muß. Wenn sich schon mehrere Zentralbanken zusammentun, warum sollten Rettungsfonds das nicht auch machen dürfen ( EFSF und ESM ) ? Langsam erweckt das alles bei mir den faden Beigeschmack eines Schneeballsystems. Oder können Sie sich darin erinnern, dass wir oder ein anderes Land je Geld wirklich zurückgezahlt haben ? Es kommen doch nur immer größere Summen und neue Kredite dazu...

 
Griechen räumen ihre Konten leer
Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 10:44 Uhr

Ein bißchen beneide ich die Griechen. Sollte es bei uns mal schief gehen in ein paar Jahren, dann bezweifle ich, dass wir Deutschen so geeordnet unsere Konten leerräumen werden können.

 
Anziehen der Daumenschrauben durch Fiskalunion

Eigentlich ist es eine Schande und ein Hohn, öffentlich zu suggerieren, Europas rettender Leitkurs bestünde in einer Fiskalunion. Da geht es zwar offenbar auf Umwegen hin (auf welchem Weg auch immer), doch erstmal wird jedes Land immer "mehr (finanziell) bluten"  müssen. Es ist ein Witz, erst jetzt Daumenschrauben auf schon längst bestehende Regeln anzuwenden. Damit löst man keine Krise, sondern veranstalt nur einen Medienzirkus.

Daher möchte gern mal wissen, worüber die Herren und Damen da unter der Hand wirklich reden ? Mit Verlaub und allem Respekt zum Beamtenstand. Doch der muß jetzt sein. Fragt ein Beamter den anderen: "Ich weiß doch gar nicht, was die Leute gegen uns haben ? Wir tun doch nichts !" ... immerhin wird diese Woche der Schein gewahrt ...

 

05.12.2011,14:40 Uhr: Vielleicht ist es besser so, sonst würden alle noch in Panik verfallen. Dann würde keine vertrauensstiftende Maßnahme mehr helfen. Geithner will mit Merkel und Sarkozy über den neuen dreistelligen Milliarden-Rettungsfonds der Zentralbanken reden. 

 
Fragen u. kurze Antworten zum Krisenszenario des Auseinanderbrechens der Euro-Zone

Hier haben ein paar Leute mal vorgedacht. Auf alle Fälle würde es ganz schön wirr werden und zu Verunsicherungen in der Bevölkerung führen.

Ich frage mich nur: Was so ein Euro-Austritt dem Land bringen soll, wenn die Verbindlichkeiten in neuer Währung erhalten blieben ? Wenn man schon vorher nicht zahlen kann, kann man es nachher sehr wahrscheinlich auch nicht. 

Ein teilweiser Schuldenerlaß dagegen, der sogenannte haircut, bringt einem Land viel mehr. Also werden daher alle etwas illiquiden europäischen Länder versuchen, so lange wie möglich in der Euro-Zone zu verbleiben (auch wenn sie ihre eigene Bevölkerung aufs Übelste mit Steuererhöhungen knechten müssen). Würde ein solches Land unter Beibehaltung seiner Schulden austreten, wäre es allleine völlig geliefert. Außerdem denke ich, daß die Euro-Zone die von Ihnen erwähnte Verunsicherung auf jeden Fall vermeiden möchte. Also bleibt alles beim Alten. Die Länder bekommen Geld und Schuldenerlaß.

 

 
Extrem: Großkonzerne prüfen mögliches Euro-Aus

ohne weitere Worte...erinnert mich an eine Führungskraft, die ich vor ein paar Monaten traf. Sein Großkonzern schickte ihn zur speziellen Krisenschulung-bzw. fortbildungsmaßnahmen...also: die Unternehmen bereiten sich schon sicherheitshalber für den Fall der Fälle vor.

 
Entlassungen bei Allianz, Qiagen u. Beiersdorf
Mittwoch, den 30. November 2011 um 13:16 Uhr

Und immer schneller dreht sich das Enlassungskarussel: 150 Mitarbeiter bei der Qiagen AG und 400 neue Entlassungen im Januar bei der Allianz AG. 

01.12.2011, 14:20 Uhr: Wenn ich noch nachtragen darf: Immer stärker dreht sich das Jobkarussel: Heute ist Beiersdorf dran: die Absatzkrise von Nivea kostet 230 Jobs in Hamburg, weltweit 1.000 Jobs.

Wenn wir hier eine Liste führen, könnte die Seite hier schnell voll sein und wir zweifeln dann noch alle an unseren Arbeitslosenzahlen ;)

 
Fitch mit negativem Ausblick für die USA
Dienstag, den 29. November 2011 um 09:24 Uhr

Die USA sollten besser vor dem eigenen Haus kehren! Jetzt verdichten sich zunehmend die Anzeichen, dass das eigene Top-Rating in Gefahr ist.

Das hätte man schon vor Jahren machen sollen. Der USA kam aber in den letzten 3 Monaten "die Krise in Europa" sehr gelegen. Steht man wenigstens nicht alleine so schlecht da. Nach der nächsten USA-Abstufung kann man ja den Europäern die Schuld für geben. So kann man das Spiel mit der Schuldzuweisung weitertreiben ...

 
Einigung über Kernkapitalquote von 9 Prozent
Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 21:01 Uhr

Eigentlich ist bisher doch nur rausgekommen, was alle wußten: die Kernkapitalquote von 9 Prozent, stärkere Überwachung von Griechenland. Dividenden und Bonieinschränkung bei Banken und private Gläubiger sollen Griechenlands Finanzbedarf decken. Doch die Katze ist immer noch nicht aus dem Sack und wer sollen denn nur diese privaten Gläubiger sein ?

Danke! Ja, die Probleme sind immer noch da. Ob das Geld so lange hält, wie es sich der Österreichische Bundeskanzler erhofft ? Alles sehr fraglich.

 
Haircut griechischer Schulden von mindestens 50-60 Prozent
Montag, den 24. Oktober 2011 um 16:12 Uhr

Traurig, wo wir mit dem Euro schon hingekommen sind. Das geht doch jetzt nicht so weiter von Land zu Land ?

Doch, leider (so unschön es ist). Das schlimme wird nicht nur das Empfinden von Ungerechtigkeit sein. Wir spüren davon ja kaum was. Der Ernst der Lage wird der Masse erst langsam ins Bewußtsein rücken, sobald bei uns nächstes Jahr die Steuern erhöht werden. Das ist die Art und Weise, wie sich der Staat das Geld zurückholt, "das ihm gehört!". Und dafür werden die wenigsten Leute Verständnis haben.

 
EFSF über "Versicherungen" hebeln ?
Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 10:10 Uhr

Mal ganz abgesehen, dass wir schon längst eine Haftungsunion sind, wer soll denn "diese sogenannte Versicherung sein", bei der sich der Rettungsschirm versichern könne ? Wenn schon "die gesamte Haftungsunion Europas" nur mit 20-30% haften soll, wer hat so viel Geld und ist so glaubwürdig für die restlichen 70-80 % einstehen zu können ??? Das ist doch hier die Frage !!! Es geht doch gar nicht mehr darum, daß gehebelt und die Haftung erweitert wird. Warum sich jetzt "mehr verschulden" bei "einer Versicherung", die ihr Versprechen vielleicht überhaupt nicht halten könnte ?

 

 
China: 6,2 % Inflation im September
Montag, den 17. Oktober 2011 um 08:45 Uhr

Das war doch absehbar, dass das nun kommt. Schon Helmut Schmidt sagte." Lieber 5 % Inflation als 5 % Arbeitslosigkeit."

Chinesen haben sich für das geringere Übel entschieden. Ein möglicher Teufelskreislauf. Spätestens bei Leitzinserhöhungen würde die chinesische Wirtschaft einen Dämpfer erfahren.

 
US-Banken weisen Verluste als Sondergewinne aus

Verstehe das einer mal ! Was haben diese Bilanzen denn dann noch für einen Wert ?

 
Neues Sparpaket in Portugal. Proteste wie in Griechenland ?
Freitag, den 14. Oktober 2011 um 18:46 Uhr

Neuwahlen in Portugal und bald Proteste wie in Griechenland ?

 
Chinesische Kreditklemme - Auf der Flucht vor illegalen Schattenbanken
Freitag, den 14. Oktober 2011 um 17:55 Uhr

Da sag mal einer, den Chinesen ginge es gut.

Danke, interessant. Wurde Zeit, daß einer darüber berichtet. In Amerika sind die chinesischen Banken-Stützungen schon seit Tagen in den Medien. Bei uns kriegt man kaum was davon mit. In China braut sich langsam ein möglicher Orkan zusammen...

 
Fitch will Großbanken abstufen
Freitag, den 14. Oktober 2011 um 14:34 Uhr

Das nenne ich einen Rundumschlag! Jetzt scheint die Deutsche Bank doch nicht mehr so gut wegzukommen. Ist auch logisch: Die Deutsche Bank kann sich so viel gegenversichern, hedgen wieviel sie will. Geht ihre Versicherungspartner in die Knie, zieht es die Deutsche Bank mit runter (so viel zum Kommentar vom gestern, alle Banken könnten hedgen und die Welt wäre in Ordnung). "Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied!"

Danke, bin immer wieder gerne offen für gute Kommentare. Das dürfte auch der eigentliche Hauptgrund sein, warum man nur kleinere Banken fallen lassen, größere dagegen stützen wird (so hält das "Versicherungsnetz").

 
Insolvenz Griechenenlands absehbar
Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 15:30 Uhr

Wir haben es doch schon alle befürchtet. Juncker und Schäuble reden schon indirekt darüber. Bald tun es auch die Politker. Die Wirtschaftsweisen taten es heute bereits und malten ein ziemlich düsteres Bild an die Wand. In 2012 wird "das Unwort des Jahres" Schuldenschnitt, Hair-Cut oder Schuldenerlaß in aller Munde sein. 

 
Prof.Dr.Homburg plädiert für ein Ende der Bankenunterstützungen
Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 00:55 Uhr

Endlich mal eine Stimme gegen diesen endlosen Rettungswahn.

 
Interview des Jahres mit BNP-Chef Prot
Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 17:38 Uhr

Ohne Worte!

 
Soros & Co machen Druck auf Europa
Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 16:36 Uhr

Ich habe so langsam den Eindruck, ich bin im falschen Film. Passiert das wirklich oder träume ich ?

Ja, es wird gruselig...hier kommt alles zusammen. Zeitdruck, Wirtschaftskrieg usw...man blickt schon nicht mehr durch, wer was wieso weshalb sagt und fordert. Wer profitiert davon ? Wohin führt das alles politisch ? Warum kehrt ein Milliardenspekulant nicht vor der eigenen Haustür anstatt in Europa Druck aufzubauen ? Sind wir in Europa jetzt schon etwa die Bösen, die die ganze Welt ruinieren ? Und wem kann man dieses Märchen erzählen, daß man so eine Krise "sofort" lösen könnte ???

 
Besser stabilisierende Sonderprogramme durch die EZB
Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 17:53 Uhr

,die den Banken und der Volkswirtschaft zu gute kommen als ein sinkender Leitzins,der in erster Linie den Aktionären nützt.

Man muß ja auch nicht gleich sein ganzes Pulver verschießen. Momentan legt man sehr viel mehr Gewicht auf die Liquidität der Banken, d.h. die Probleme kommen eher vom Bankensenktor und den Staatsschulden. Später kann man etwas die Wirtschaft mit sinkenden Zinsen "in Schwung halten" oder bestensfalls ankurbeln.

 
Prof. Rubini zur Eurokrise: 2 Billionen Euro nötig
Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 16:43 Uhr

Hier wird endlich mal offen das volle Ausmaß der Krise deutlich.

Ja, absolut. Griechenland ist mit 380 Mrd. Schulden ein kleiner Fisch im Verlgleich zu Italien und Spanien mit 2200 Mrd.

Es stimmt natürlich nicht, daß niemand darüber redet. Ich sage es und dutzende anderer Leute auch. Das Problem ist nur, daß es oben nicht ankommt. Zumindest nicht offziell...oder die Lage ist so erschreckend ernst, daß man lieber erst von redet, wenn es brennt. Die Lage ist wirklich heftig !

 
Chinas Bedingungen für europäische und amerikanische Hilfen
Mittwoch, den 14. September 2011 um 12:53 Uhr

Freundlich, aber sehr bestimmend die Chinesen..

 
Dienstag, den 13. September 2011 um 11:38 Uhr

Portugal ist eigentlich genau das Gegenteil von Griechenland.

Es ist zwar extrem, aber da wird wirklich was gemacht und gespart.

[23:10 Redaktion: Die Portugiesen haben auch keine andere Wahl. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und werden in die Mangel genommen. Den Griechen geht es da viel viel besser. Außerdem verfügt Griechenland tatsächlich über einen großen Goldschatz, Portugiesen dagegen nicht.]

 
Mittwoch, den 07. September 2011 um 09:15 Uhr

$ 300 Mrd Job-Paket

Man sieht bald ist wieder Wahlkampf. Obama will Brücken und Strassen bauen lassen und schnürt ein 300 Mrd Jobpaket. Traurig nur die Prioritäten: 300 Mrd für Jobs, 700 Mrd fürs Militär und 1000 Mrd für die Banken.