Europa
Bank of England (BoE) senkt Leitzins von 0,5 Prozent auf 0,25 Prozent
Donnerstag, den 04. August 2016 um 16:40 Uhr

Dem weltweiten Trend folgend (bis auf die Ausnahmen von den meisten südamerikanischen Staaten, Südafrika und den USA), senkte die britische Notenbank (BoE) sechs Wochen nach der Brexit-Wahl ebenfalls den Leitzins um 0,25 Prozent.

Zuvor notierte der Leitzins seit über 7 Jahren unberührt bei 0,5 Prozent. Die Prognosen für Investitionen und Wachstum wurden im Zuge dessen teilweise drastisch gesenkt. Für 2017 prognostiziert die Bank of England (BoE) gegenwärtig ein Wachstum von 0,8 Prozent (von ehemals 2,3 Prozent) und für das Jahr darauf ein Wachstum von 1,8 Prozent (von ebenfalls früher erwarteten 2,3 Prozent). 

Den deutlich "verschlechterten" Aussichten für die Konjunktur solle eine Aufstockung im Programm für Käufe von Staatsanleihen um weitere 60 Mrd. Pfund entgegenwirken. Erstmals legte die BoE ein neues 18 Monate gültiges Programm für Käufe von Unternehmensanleihen im Umfang von 10 Mrd. Pfund auf. 

Das britische Pfund verlor daraufhin 1,4% an den Börsen und notiert gegenwärtig bei 1 Pfund zu 1,1786 Euro. 

 
Bundestag stimmt für ein 3. Kreditpaket an Griechenland
Mittwoch, den 19. August 2015 um 17:14 Uhr

Mit 453 - "Ja"-Stimmen und 113 Gegenstimmen erteilte der Bundestag seine Einwilligung zur Auszahlung eines 3. Kredits an Griechenland. Das Kreditvolumina beläuft sich auf 86 Mrd. Euro. Nahezu 50 Mrd. Euro werden der Umschuldung von Alt-in Neukrediten dienen. Bis zu 25 Mrd. Euro sollen zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit in den maroden Bankensektor fließen. Die verbleibenden 11 Mrd. Euro stehen dem griechischen Staat zur Zahlung von personellen Verpflichtungen und für Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft zur Disposition. Ob es einen 4. Kredit an Griechenland respektive im Wortlaut eine weitere mögliche Erleichterung der griechischen Schuldenlast geben würde, antworte der Bundesfinanzminister Dr. Schäuble, dass es noch Spielraum geben würde, wenn auch nicht einen allzu großen.

 
Griechenland bekommt 7 Mrd. Euro vom EFSM
Freitag, den 17. Juli 2015 um 05:51 Uhr

Um am Montag eine 3.5 Mrd. Euro schwere EZB Euro-Anleihe bedienen zu können, erhält Griechenland vom wiederbelebten EFSM-Fond einen Kredit von 7 Mrd Euro. Der 60 Mrd. schwere EFSM-Fonds vergab bisher 46,8 Mrd. an Irland und Portugal. Zur Finanzierung des EFSM begibt die EU-Kommission neue Anleihen und verleiht dieses Geld dem hilfsbedürftigem Staat. Damit kann Griechenland eine heute fällige 350 Mio. Euro Zahlung an den IWF leisten. Mit den 7 Mrd. Euro soll Griechenland seinen Verpflichtungen bis Ende Juli nachkommen können. Griechenland wird bis Mitte August einen Finanzbedarf von 12 Mrd. Euro haben. 

Zwischenzeitlich wird davon ausgegangen, dass nach der erfolgten Zusage Griechenlands, für Reformen bereit zu sein, ein 3. drei Jahre lang dauerndes Hilfpaket vom ESM i.H.v. bis zu 86 Mrd. Euro durchgewunken wird. Damit soll erst ein Mal eine Insolvenz Griechenlands und ein möglicher Austritt aus dem Euro mit der Folge der Aufspaltung Europas in Nord-und Südländer verhindert werden. 

 
EZB beläßt Leitzins weiterhin bei 0,05 %
Freitag, den 17. Juli 2015 um 05:19 Uhr

Die EZB hat gestern den Leitzins weiterhin bei 0,05 % belassen. Weiterhin hat sie auf Bitten der griechischen Zentralbank beschlossen, diese eine Woche lang mit zusätzlichen 900 Mio Euro Liquidität zu versorgen. 

 
Schwedische Zentralbank senkt Leitzins erstmals unter null auf - 0,1 %
Donnerstag, den 12. Februar 2015 um 20:09 Uhr

Die schwedische Notenbank hat heute überraschend den Leitzins erstmals in den negativen Bereich gesenkt. Zudem kündigte sie eine Lockerung der Geldpolitik an. Es sollen Staatsanleihen mit Restlaufzeiten von einem bis fünf Jahren im Umfang von 10 Milliarden schwedischen Kronen (rund 1 Milliarde Euro) aufgekauft werden. Mit diesen Maßnahmen solle eine befürchtete Senkung des Lohn-und Preisniveaus verhindert werden. In 2015 wird in Schweden ein Wachstum von 2,7 % und eine Inflation von 0,1% (in 2016: 1,9 %) erwartet. Dabei wird mittelfristig eine Inflation von 2 % angestrebt. Weiterhin signalisierte die Notenbank, den Ankauf von Anleihen auszuweiten zu können. Der Leitzins solle auch nicht vor Mitte 2016 angehoben werden. 

 
EZB beschließt massiven Ankauf von Anleihen
Freitag, den 23. Januar 2015 um 23:25 Uhr

In ihrer gestrigen Sitzung am Donnerstag hat die EZB beschlossen, ab März direkt von den Banken Anleihen im Wert von monatlich 60 Mrd. Euro zu kaufen. Das über 1 Billion Euro umfassende Programm soll bis mindestens September 2016 andauern. Nach Bekanntgabe dieser Maßnahmen verlor der Euro innerhalb des folgenden Tages über 3% an Wert und notiert aktuell mit 1,12 Euro/Dollar. Die EZB teilte weiterhin mit, dass der Leitzins unangetastet bei 0,05 Prozent verbleibe. 

 
EZB senkt den Leitzins überraschend weiter auf 0,05 %.
Donnerstag, den 04. September 2014 um 16:15 Uhr

Zur Ankurbelung der Konjunktur hat die EZB überraschenderweise den Leitzins auf das Rekordtief von 0,05% gesenkt. Zudem beschloss die Europäische Zentralbank den massiven Aufkauf von Unternehmenskrediten, Asset Backed Securities (ABS). Weiterhin sollen im Umfang von 500 Mrd. Euro Pfandbriefe (Covered Bonds) und andere Schuldverschreibungen aufgekauft werden. Mit der Zinssenkung sinkt auch der Einlagenzins für Banken bei übernachtgeparktes Geld bei der EZB analog von -0,1 % auf -0,2 %. Der US-Dollar gewinnt nach Bekanntgabe der Leitzzinssenkung sprunghaft an Stärke und notiert aktuell mit einem Plus von 1,3% bei rund 1,3 EUR/USD.

 
Fitch senkt Bonität Italiens von A- auf BBB+
Samstag, den 09. März 2013 um 00:19 Uhr

Die Ratingagentur Fitch senkte nach der Patt-Wahl in Italien die Bonität des Landes um eine Stufe auf BBB+. Eine schwachen italienische Regierung könne nur weniger entschieden auf externe Schocks regieren. Weiterhin erwarte Fitch bei Fortführung der gegenwärtigen Finanzpolitik einen um 5 % höheren Schuldenstand von 125 % auf 130 % vom BIP. Daher sei auch der weitere Ausblick für die Bonität der drittgrößten Volkswirtschaft Europas negativ.

 
Österreich: Inflation von 2,7 Prozent
Dienstag, den 16. Oktober 2012 um 11:26 Uhr

hauptsächlicher preistreiber im september waren die kosten für benzin (+9,3%) lebensmittel (+3,3%), wohnung, wasser und energie(+3%).

 
UBS will 2000 Stellen in IT abbauen
Montag, den 15. Oktober 2012 um 05:50 Uhr

Schweiz: Nach einem unter den Markterwartungen liegenden 2. Geschäftsquartal will das schweizer Bankhaus UBS 2.000 der 8.200 Stellen im IT-Breich streichen. Weitere Kostensenkungsmaßnahmen werden mit Abschluß des 3. Quartals Ende Oktober erwartet. In Deutschland beschäftigt die UBS 1.400 Mitarbeiter.

 
Die wirtschaftliche Lage Frankreichs
Montag, den 09. Juli 2012 um 13:52 Uhr

Frankreich will seine Haushaltslöcher über höhere Steuern finanzieren und bekommt momentan Rückendeckung von den Finanzmärkten. Für neue Schulden zahlt Frankreich immer weniger Zinsen (10 jährige Anleihen mit 2,38 %).

 
Erklärung zur Senkung des Leitzins auf 0,75 Prozent
Donnerstag, den 05. Juli 2012 um 16:54 Uhr

Mit der Senkung des Leitzinses auf 0,75 % hoffe die EZB, dass sich das über Nacht-Parken der Bankgelder bei der EZB auch nicht mehr lohne. Denn die EZB zahle nun 0% Zinsen darauf. Mehr Liquidität solle dadurch in die Wirtschaft fließen...

 
Das Wichtigste über Zypern in 12min Video
Montag, den 02. Juli 2012 um 11:40 Uhr

Alles vom neuesten Ratspräsidenten Zypern verstehen. Das 12min arte-Video "Mit offenen Karten" macht's möglich.

 
EZB Zinssenkung auf 0,75 Prozent möglich
Donnerstag, den 28. Juni 2012 um 00:45 Uhr

Offenbar scheint für die EZB eine Fortführung der expansiven Geldpolitik mit Senkung des Leitzins auf 0,75 % möglich zu sein.

 
EU erlaubt Gen-Soja Anbau
Sonntag, den 24. Juni 2012 um 15:45 Uhr

Führende Unternehmen wie Monsanto haben grünes Licht für den Verkauf und Anbau von Gen-Soja in Europa bekommen. Gegner monieren, män hätte die damit in Verbindung stehenden Risiken wie gesundheitsschädliche Spritzmittel und Folgen für den Menschen nicht hinreichend berücksichtigt.

 
EZB soll EU-Bankenaufsicht übernehmen
Freitag, den 22. Juni 2012 um 09:50 Uhr

Im Zuge der Bankenunion soll die EZB die ursprünglich nationale neue Aufgaben der Bankenaufsicht übernehmen.

 
Ungarn: Bereit Milliarden-Hilfen zu empfangen
Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 22:25 Uhr

Angesicht der komplizierten Lage ist es schwierig, den Überblick in Europa zu bewahren. Zudem ist Ungarn ist auch nicht gerade das größte und bedeutendste Land in Europa. In letzer Zeit ist es besonders wegen seiner Aufmüpfigkeit aufgefallen und dass es eigentlich mit seinen 10 Mio. Einwohnern im Vergleich zu anderen Länder sehr früh am Rande seiner Zahlungsfähgkeit war. Deshalb beantragte es im Jahre 2011 beim IWF und gleichzeitig auch noch mal bei der EU Finanzhilfe. Nach Gewährung [ von Hilfen vermutlich, unsere Amerkung am Rande ] schlugen die Ratingagenturem sogleich Alarm und stufen Ungarn auf das furchtbare Ramsch-Niveau ein. Dabei hatte Ungarn lediglich eine Verschuldung von ca. 80 Prozent der Wirtschaftsleistung. Frankreich zu dem Zeitpunkt bereits 82 Prozent und Deutschland rund 83 Prozent Verschuldung gemessen am BIP. Griechenland sogar schon bei fast 143 Prozent. Ungarn entfachte sogleich eine Krieg gegen die Unabhängigkeit der Notenbank und versucht gleichzeit Regeln zu treffen, wie die überschuldeten Immobilienkäufer, ihre Schweizer Franken Kredite loswerden könnten. Als Ergebnis kam in 2011 das Gesetz raus, dass die Käufer der Immobilien bei sofortiger Rückzahlung auf 25% der Kreditsumme verzichten könnten. Eine Umschuldung kam dem gleich. Für 200.000 Ungarn war das die Gelegenheit ihres Lebens. Die Banken würden dagegen Kraft Gesetztes auf den 25 % der Schulen verzichten. Kaum ein halbes Jahr später erklärt sich die Ungarische Regierung plötzlich zu Kompromissen bereit. Sie möchte den Konflikt mit der Notenbank beilegen und hoffe nun im Gegenzug von der EU auf Milliardenhilfen für ihre Banken.

22:30 Danke für's Update in Sachen Orban. Der Mann ist clever. Zumal er manchmal nur Konflitke um die Gehälter der Notenbanker führte. Am Ende holt er eine Menge Geld raus für Ungarn.

 
Türkei: Moodys erhöht Bonitätsrating
Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 13:08 Uhr

Moody's erhöht die Bonität der Türkei um 1 Note auf Ba1. Die Verschuldung sei von 40,1 auf 37,4 Prozent zurückgegangen. Der Ausblick sei positiv.

 
Spanien zahlt für 3 Mrd. Euro rund + 66% mehr Zinsen
Dienstag, den 19. Juni 2012 um 12:38 Uhr

Anleiheauktion: Für kurzlaufende Anleihen ( 12-18 Monate ) mußte Spanien heute über 5 % Zinsen zahlen ( davor nur rund 3 % ).

 
Frankreich-Wahl: Absolute Mehrheit für Sozialisten
Sonntag, den 17. Juni 2012 um 21:41 Uhr

Ersten Hochrechnungen zufolge dominieren die Sozialisten um Staatspräsident Hollande mit absoluter Mehrheit die Nationalversammlung.

 
Griechenland-Wahl: Linke unterliegen den Konservativen
Sonntag, den 17. Juni 2012 um 21:41 Uhr

Ersten Hochrechnungen zufolge geht die konservative neue Demokratie (ND) mit rund 30% als Sieger über dem Linksbündnis Syriza mit rund 27 % hervor.

 
Autoabsatz Europa: - 8,4 Prozent im Mai
Freitag, den 15. Juni 2012 um 11:08 Uhr

Der Autoabsatz in Europa schrumpft selbst bei den Premiummarken stärker als erwartet. Lediglich die Asiaten gehen als Gewinner hervor.

 
England: BoE will bis zu 123 Milliarden Banken geben
Freitag, den 15. Juni 2012 um 05:52 Uhr

Stimulierung der Wirtschaft: Die Bank of England kündigte an, ihren Banken mit einem 3 bis 4-Jahrestender mit bis zu 123 Milliarden Euro unter die Arme greifen zu wollen. 

 
IWF: Irland erhält 1,4 Mrd. Euro
Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 09:41 Uhr

Nokia bekommt eine weitere Tranche des 23,5 Mrd. Euro Pakets des IWF ausgezahlt.

 
Die ungarischen Immobilienkredite in Schweizer Franken
Mittwoch, den 13. Juni 2012 um 14:01 Uhr

Die ganze Geschichte, wie die Ungarn versuchten, mit scheinbar billigen Schweizer Franken-Krediten Wohnungen und Häuser zu kaufen. Womit sie jedoch nicht rechneten, war das sogenannte Fremdwährungsrisiko. Der Schweizer Franken wurden immer stabiler und der ungarische Forint immer wertloser. So kamen die viele Kreditnehmer mit den Zahlungen nicht mehr hinterher und mußten jeden Monat immer mehr Forint auftreiben, um die fälligen Raten in Schweizer Franken bezahlen zu können.

 
Italien: Zinsen für 1-jährige "Staatskredite" explodieren um + 69,7 %
Mittwoch, den 13. Juni 2012 um 13:04 Uhr

Italien mußte heute bei den neuen 1-jährigen Krediten (Geldmarktpapieren) anstatt wie bisher 2,34 % plötzlich 3,97% zahlen (+69,7%). Der Anstieg spiegelt das gesunkene Vertrauen der Investoren wider, die sich das Risiko der Geldleihe höher verzinst bezahlen lassen.

 
Kapitalflucht in Griechenland bis 500 Mio € täglich
Dienstag, den 12. Juni 2012 um 14:54 Uhr

Die tägliche Kapitalflucht in Griechenland solle bis zu 500 Mio. Euro betragen (Zielsumme im Juni: > 5 Mrd. Euro).

 
USA: Roubini für weitere Unterstützung Griechenlands
Dienstag, den 12. Juni 2012 um 09:56 Uhr

Der amerikanische Ökonom Roubini spricht sich für weitere Gelder für Griechenland oder einen "sanften Ausstieg" Griechenlands aus.

 
Spanien: Industrieproduktion April - 8,3 Prozent
Mittwoch, den 06. Juni 2012 um 12:58 Uhr

Der Abwärtstrend der spanischen Industriewirtschaft setzt sich fort. Statt erwarteten 6,5 % gab es im April ein Minus von 8,3 %.

 
Italien: 10-jährige (5-jährige) Anleihen zu 6,03 (5,66) Prozent emittiert
Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 18:59 Uhr

Während der US-Dollar weiter an Stärke gewinnen konnte, mußte sich Italien an den Märkten zu steigenden Zinsen refinanzieren.

 
Österreich erhöht Strafen für illiegale Geldeinführ
Dienstag, den 29. Mai 2012 um 16:18 Uhr

Wer vorsätzlich bei der Einfuhr von mehr als 10.000 Euro in Österreich die Beträge nicht meldet, kann nicht nur dieses Geld verlieren, sondern muß demnächst auch mit höheren Strafen bis zu 100.000 Euro rechnen. Weiterhin ist in Österreich ab 2015 mit dem automatischen Informationsaustausch von Steuerdaten zwischen den EU-Staaten zu rechnen.

 
Schweiz:Flucht in Schweizer Franken verhindern
Dienstag, den 29. Mai 2012 um 15:37 Uhr

Auch wenn die Worte des Chefs der Schweizer Nationalbank (SNB) gut formuliert und beruhigend wirken sollen, dürften sie psychologisch bereits ihre Wirkung entfalten. Bei weiteren Schwierigkeiten in der Euro-Währungsunion und einer Flucht aus dem Euro und rein in den Schweizer Franken wird die Schweiz sich gegen einen Aufkauf und überstabilen Franken wehren, notfalls mit Kapitalverkehrskontrollen.

 
Spanien: Rettung der Bankia könnte mehr als 15 Mrd. Euro kosten
Freitag, den 25. Mai 2012 um 09:14 Uhr

Die spanische Sparkasse Bankia könnte mehr als Geld benötigen als bisher angenommen. Inoffiziell geht man zur Rettung der Bank von mehr als 15 Mrd. Euro Finanzbedarf aus.

 
IWF: Großbritannien braucht Liquidität im Wirtschaftskreislauf
Mittwoch, den 23. Mai 2012 um 11:03 Uhr

Die Chefin des IWF Lagarde machte die Briten aufmerksam, dass sie mehr Geld in den Wirtschaftskreislauf pumpen müssen. Ihre Wirtschaft stagniere. Daher sollen sie Steuern und/oder den Leitzins senken.

 
Griechenland erhält 18 Mrd. Euro

Am Freitag erhält Griechenland weitere 18 Mrd. Euro, damit das Bankensystem zahlungsfähig ist und wieder am normalen europäischen Refinanzierungsgeschäft teilnehmen kann.

 
Entwurf eines Tilgungsfonds zur Einführung von Eurobonds
Freitag, den 18. Mai 2012 um 09:49 Uhr

Im Europaparlament hat der Wirtschafts-und Währungsausschuß liegt ein Entwurf vor, dass Staaten ihre Verbindlichkeiten, die über 60% des BIP liegen, in einen Tilgungsfond mit gemeinsamer Haftung auslagern können.

 
Griechenland: EU-Gleichgültigkeit nimmt zu
Donnerstag, den 17. Mai 2012 um 11:14 Uhr

Ein Schrecken ohne Ende oder ein Ende mit Schrecken ? Nachdem Griechenland durch die Krise Vorteile i.H.v. 380 Milliarden Euro für sich verbuchen konnte, nimmt von Seiten der Europas eine Gleichgültig zu. Vom die Griechen unbedingt im Euro zu halten, ist keine Rede mehr, sondern nur noch von eventuellen Hilfen in Form von Stundungen und/oder Senkungen von Zinsen.

 
Frankreich und Spanien werden 2013 Defizitziel verfehlen
Freitag, den 11. Mai 2012 um 16:19 Uhr

Neuesten Erkenntnissen zufolgen soll es Spanien und Frankreich im kommenden Jahr nicht gelingen, die geforderte Neuverschuldung von 3 % einhalten zu können. Spanien erwarte 6,3 % und Frankreich 4,2 % gemessen am BIP.

 
Marc Faber für Auflösung der Eurozone
Freitag, den 11. Mai 2012 um 09:23 Uhr

der für seine außergwöhnlichen prognosen bekannte börsenguru marc faber hält nicht nur den austritt griechenlands aus der eurzone für wahrscheinlich, sondern empfiehlt auch die eurozone am besten aufzulösen.

 
Griechendland bekommt 4,2 Mrd. aus EFSF-Fond
Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 09:15 Uhr

Greichenland erhält heute eine 4,2 Mrd. € Zahlung. Eine weitere Milliarde sei ab Juli erforderlich. Dabei werden jetzt zunehmend Forderungen von Politkern laut, den Geldtransfer nach Griechenland einzustellen.

 
Griechische Inseln kaufen
Samstag, den 05. Mai 2012 um 10:05 Uhr

Was in unseren breiten von einem deutschen Politiker angestoßen wurde, wird bereits in Griechenland realisiert. Einige der wohlhabenden Griechen stellen ihre Insel zum Verkauf, sei es aufgrund des beginnenden Trends oder der aktuell hohen Steuerlast.

 
EZB beläßt Leitzins bei 1 Prozent und plädiert für Wachstum
Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 18:37 Uhr

EZB beläßt Leitzins bei 1 Prozent und plädiert für Wachstum und Schuldenabbau in Europa.

 
S&P senkt Bonität zahlreicher Banken in Spanien
Montag, den 30. April 2012 um 11:18 Uhr

Gleich um 2 Ratingstufen setzte S&P die Bonität von spanischen Großbanken herab.

15.30Uhr: Laut spanischem Statistik-Institut INE ist Spanien nun auch offiziell in die Rezession gerutscht.

 
EZB könnte Leitzins senken
Donnerstag, den 26. April 2012 um 02:27 Uhr

Von Seiten der Europäischen Zentralbank werden zunehmend Stimmen laut, die nach dem Fiskal - nun auch einen Wachstumspakt fordern. Für gewöhnlich erfolgt dies in einem Umfeld, in dem Unternehmen niedrige Kapitalkosten - sprich niedrige Kreditzinsen zu zahlen - haben. Von daher bestehe die Möglichkeit, dass die EZB den Leitzins zur Ankurbelung der Wirtschaft sogar noch weiter senken könne.

 
Ungarn lenkt ein für IWF und EU-Hilfen
Mittwoch, den 25. April 2012 um 01:32 Uhr

Ungarn stehe bereit, neue Hilfskredite des IWF und der EU zu empfangen. Nach monatelangen Konflikten um die geforderte Gewährung der Autonomie der Ungarischen Notenbank scheint sich ein Ende des Konflikts mit dem IWF und der EU abzuzeichnen.

 
Niederlande: 2 Mrd. € günstig refinanziert
Dienstag, den 24. April 2012 um 13:29 Uhr

Niederlande: Trotz kurzfristiger politischer Krise konnte sich das die AAA-Bonität wahrende Land mittels einer Anleihe-Aukton günstig an den Börsen refinanzieren.

25.04, 11 Uhr: Kurze Krise ist wohl eher ein Witz! Die Neuwahlen finden am 12.09 statt (in fast 5 Monaten sozusagen!!!). Die Niederlande steht vor einem Berg hausgemachter Probleme.

 
Zu leicht höheren Zinsen erhält Frankreich 10,5Mrd €
Freitag, den 20. April 2012 um 01:52 Uhr

Frankreich rekapitalisierte sich am Donnerstag im Volumen von 10,5 Mrd. € an den Kapitalmärkten.

 
Spanien: Auktion von Staatsanleihen für 2,54 Mrd. € zu leicht höheren Zinsen
Donnerstag, den 19. April 2012 um 11:44 Uhr

Spanien konnte am Donnerstagmorgen erfolgreich seine 2- und 10 jährigen Anleihen an der Börse platzieren. Das Maximalvolumen der mit insgesamt 2,5 Mrd. € niedrig dimensionierten Auktion wurde minimal übertroffen, die Zinsen waren dabei leicht höher als bei vorhergehenden Auktion. 

 
Auf Eis gelegt:Europäische Ratingagentur mit Geldmangel
Montag, den 16. April 2012 um 10:38 Uhr

Die temporär in der Öffentlichkeit heiß diskutierte, von der Politik erwünschte, vertrauenswürdige und die Krise entschärfende Europäische Ratingagentur scheint offenbar aus Geldmangel nicht mehr realisierbar. Das Startkapital von 300 Mio. Euro könne nicht generiert werden. Damit bleibt alles wieder beim alten, bisherigen Ratingsystem.

 
S&P bestätigt Britanniens AAA Top-Bonität
Samstag, den 14. April 2012 um 06:28 Uhr

Im Zuge von bevorstehenden Sparmaßnahmen bestätigte die Ratingagentur S&P Britanniens AAA Top-Bonität. Die Sparmaßnahmen würden zwar das Wachstum in den kommen Jahren beeinflussen, doch im Gegensatz zu den Einschätzungen von Moody's & Fitch, die Britannien einen negativen Ausblick bescheinigten, bewertet S&P den Ausblick mit stabil (weitere Erläuterungen dazu im englischsparchigen daily telegraph).

 
Spanische Banken beschafften sich bei EZB im März (316 Mrd!), Spanische Zentralbank zahlte netto 227,6 Mrd € aus, 75,2 Mrd. € mehr als im Februar
Freitag, den 13. April 2012 um 17:06 Uhr

Das es um Spanien nicht gut steht, zeigte sich diese Woche bei den Renditen der 10-jährigen spanischen Anleihen von 5,8%. Doch jetzt kam raus, daß sich spanischen Banken im Laufe des März im Vergleich zum Vormonat weitere 75,2 Mrd. € bei der EZB geliehen haben. Sie stockten damit ihre Ausleihungen auf 227,6 Mrd. € auf. Entsprechend stiegen die Renditen spanischer Anleihen auf rund 6 % und ebenso die Preise für Kreditausfallversicherungen (CDS).  

 23:30 Uhr: Anbei die Zahlenübersicht der Spanischen Zentralbank als pdf-Dokument:

Im März (Febr.) verlieh die EZB 361,695 Mrd. (322,045 Mrd), wovon 227,6 Mrd. (152, 432) nach Spanien gingen. Damit brauchten die spanischen Banken 75,2 Mrd. € mehr an Krediten als bei der letzten Februar-Ausleihung. Somit gingen im März 62,9% der EZB Gelder nach Spanien.

16.04, 18Uhr: Die Medien reden von 316 Mrd. für spanische Banken und nicht von 227 Mrd. Woher dieser Unterschied ?

Danke. Welche Zahlen man bringt, hängt davon ab, was man aussagen will.

Präzise gesagt sind es im März 227 Mrd. Netto-Ausleihungen der Spanischen Zentralbank an spanische Banken. Offenbar herrscht aber zwischen den spanischen Banken ein derart hohes Mißtrauen, daß sie ihre 88,7 Mrd. Euro hohe Liquidität lieber bei der Spanischen Zentralbank parken, anstatt sich das Geld untereinander zu leihen. Dann bekommen sie das Geld wenigstens später wieder sicher zurück. Die 88,7 Mrd. Euro sind genau die fehlende Differenz zu den 315 bzw. aufgerundeten 316 Mrd., die in den Medien kursieren. Die Spanische Zentralbank zahlte 316 aus, bekam aber auf der Einnahmenseite 88,7 Mrd zum Zwischenparken rein, so daß das dann unterm Strich, per Saldo, dann doch nur eine Auszahlung von 227,6 Mrd. war. Die Nettosumme drückt viel mehr aus, wieviel die Spanische Zentralbank auftreiben mußte.

Vernachlässigt man die Einnahmenseite der Zentralbanken, wieviel Geld Banken über Nacht bei der Zentralbank (als deposit facility - Einlagen Fazilität ) zwischenparken, und redet man nur einseitig über "die Ausgabenseite" einer Zentralbank, dann kann man schlicht sagen, daß die Spanische Zentralbank rund 316 Mrd. Ausgaben im März hatte, wobei man dann richtigerweise auch sagen müßte, daß die Europäische Zentralbank im selben Zeitraum sogar 1 096,9 Mrd ( also rund 1,1 Billionen Euro ) "als Märzausgaben" hatte. Im Vormonat Februar waren es bei der EZB dagegen "nur" 663 Mrd. Also wurden im März bei der EZB ca. 434 Mrd. Euro mehr nachgefragt als im Februar (+ 65%). Die Richtung dürfte ungefähr klar sein: Im März ist ganz schön viel los gewesen sowohl bei der EZB (das wird aber in den Medien noch nicht heißgekocht) als auch in Spanien.

 

 

 

 
Monatsbericht EZB: EZB stärkt Vertrauen in mittelfristiger Preisstabilität
Donnerstag, den 12. April 2012 um 12:51 Uhr

Die EZB stärkte mit Ihrem Monatsbericht das Vertrauen in ihre Handlungskompetenz. Bisherige Aktionen seien temporäre geldpolitische Sondermaßnahmen. Es seien hinreichend Handlungsmöglichkeiten vorhanden, um rechtzeitig und effektiv mittelfristig Inflationsrisiken entgegenzuwirken.

1:00Uhr: eigentlich ein gruseliger monatsbericht. was will man plötzlich damit bezwecken, dass die deutschen schulden im grunde genommen 90% der wirtschaftsleistung betragen ? die durchschnittliche schuldenquote europas 88% beträgt ? man strenger mit verschuldeten ländern umgehen müsse, die nicht genug sparen ? das bild düsterer ist als es bisher aussah!

 
US-Ökonom Stiglitz: EU-Sparzwang führe in Rezession
Mittwoch, den 11. April 2012 um 11:50 Uhr

Der Nobelpreisträger Stiglitz verwies auf den schwierigen Balance-Drahtseilakt des Sparens: Wird zu viel gespart, wird die Wirtschaft in einer Rezession abgewürgt. Wird die Geldmenge dagegen mittel-bis langfristig vermehrt, droht eine Inflation. Als Lösung schlägt er eine Verschmelzung der EU-Wirtschaftspolitik in einer gemeinsamen Haushaltbehörde vor.

 
Das Vertrauen in Spanien sinkt
Dienstag, den 10. April 2012 um 15:48 Uhr

Sorgen machen sich um Spanien breit und an steigenden Kapitalkosten an den Börsen bemerkbar. Bei den 10-jährigen Anleihen mußte Spanien mit 5,8% tief in die Tasche greifen. Um dieses Jahr 27 Mrd. Euro durch Ausgabenstreichungen und höhere Steuereinnahmen einsparen zu können, will die spanische Regierung demnächst sogar in die Hoheit der einzelnen Regionen beim Gesundheits- und Bildungswesen eingreifen, um so den Kurs gleich direkt selbst bestimmen zu können.

 
IWF gibt 5,2 Mrd € für Portugal frei
Donnerstag, den 05. April 2012 um 09:29 Uhr

Portugal mache Fortschritte, daher die Auszahlung der 5,2 Mrd. €. Doch Europa solle sich auf weitere Zahlungen über das bisherige 78 Mrd. € Rettungsprogramm einstellen.

 
Spanien bekommt weniger Kredite als geplant: 2,59 Mrd. €
Mittwoch, den 04. April 2012 um 11:44 Uhr

Statt 3,5 Mrd Euro gab es an der Börse etwas weniger Geld für Spanien. Dafür aber zu einem etwas höheren Zins bei den 3 jährigen Anleihen.

 
Automarkt Spanien:17,7 Prozent weniger Neuzulassungen in 2011
Dienstag, den 03. April 2012 um 19:12 Uhr

Die PKW-Neuzulassungen gingen in Spanien so stark zurück wie letztmalig in 1993 auf 808 059 Einheiten. Das spanische Minus von 17,7 % dürfte Hersteller mit hohen Marktanteilen wie VW besonders mißfallen. Aber auch im übrigen Europa sind laut Branchenverband ACEA die Anmeldungen im Februar im Vergleich zum Vormonat um 11,3 % gesunken. Am stärksten traf es Großbritannien (-16.6%), wieder Spanien (-24,4%) und Italien (-29,8%). Bei den LKW's zeichnet sich mit einem Minus von 9,8 % ein ähnlich unerfreuliches Bild für Daimler und MAN ab.

Ich sehe hier vor allem ein Problem für die Kursentwicklung der seltenen Platinmetalle (Platin und Palladium), die in den Katalysatoren verbaut sind. Es ist absehbar, daß in naher Zukunft bei einer Fortsetzung dieses nachlassenden Neuanmeldungs-PKW-Trends mit einem äußerst starken Pull-back gerechnet wird müssen. Die Investmentnachfrage ist kaum der Rede wert und wird den Rückgang kaum kompensieren. Also binnen der nächsten 12-15 Monate wird man hier shoppen gehen können. Bei Einbrüchen muß man schnell sein und nehmen, was man kriegen kann. Die Händler sind dann bei Platin und Palladium blitzschnell leergefegt. Das ist alles eine Frage des Timings. Die Empfehlung gilt aber nur für "Starke Hände" und Langfristinvestoren. Nicht, daß sich hinterher noch jemand beschwert. Rechtzeitig beraten lassen von "Profis", selbst Verantwortung tragen oder gleich die Finger von lassen. Einen schönen (leider dafür etwas langsam ladenden) Chart zu Palladium gibt es hier. Da sieht man auch, was mit Palladium alles möglich ist, in beiden Richtungen.

 
Tipps von Ökonomen zur "Sanierung" Griechenlands
Dienstag, den 03. April 2012 um 15:35 Uhr

Die Perspektive von 5 Ökonomen (Insolvenzverwalter, Einkaufsberater, Unternehmensberater, Anwalts, Kommunikationsexperten) mit konkreten Tipps, wie Griechenland bei der Überwingung seiner Schuldenkrise vorgehen sollte, stell das manager magazin vor.

 
10,8 Prozent (17 Mio.) Arbeitslose in Euro-Zone
Dienstag, den 03. April 2012 um 09:54 Uhr

Die Arbeitslosgikeit in der Euo-Zone erreichte im Februar neue Spitzenwerte. Demnach seien offiziell 10,8% arbeitslos. Besonders hoch ist mit 23,6 % die Arbeitslosigkeit in Spanien.

 
Budgetentwurf: Spanien soll 35 Mrd. Euro sparen
Freitag, den 30. März 2012 um 15:55 Uhr

Der Budgetentwurf für Spanien in 2012 steht fest. 35 Mrd. Euro sollen eingespart werden, damit das Defizit in 2012 auf 5,3 % gedrückt wird. In 2013 soll das Defizit bei 3 % des BIP liegen.

 
Beschluß Eurozone: Über 800 Mrd. Euro zur Krisenbekämpfung
Freitag, den 30. März 2012 um 12:07 Uhr

Die ersten spezifizierten Ergebnisse aus Kopenhagen präsentiert die österreichische Finanzministerin Fekter: Unterm Strich sollen über 800 Milliarden Euro zur Krisenbekämpfung zur Verfügung stehen. Dabei geht es um Gelder aus dem ESM-, EFSF-Fond und um weitere Hilfskredite.

 
Frankreich für 1 Billion, Berenberg Bank für 1,7 Billionen € Rettungsschirm
Donnerstag, den 29. März 2012 um 15:58 Uhr

Der Rettungsschirm soll weiter vergrößert werden. Frankreich plädiert für 1 Billion € Garantien, während die Berenberg Bank 1,7 Billionen € für sinnvoller hält.

 
Wifo und IHS Prognose mit niedrigem Wirtschaftswachstum in Österreich
Donnerstag, den 29. März 2012 um 12:11 Uhr

Ausgiebige Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung in Österreich, Europa und der US-Wirtschaft gaben das WIFO (Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung) und IHS (Institut für Höhere Studien) bekannt. Demnach seien sie pessimistischer für die österreichische Wirtschaftentwicklung als bisher. Der Konsum sinke zur Zeit, Schulden und Sparmaßnahmen bremsen die Wirtschaft zudem aus, während die Arbeitslosigkeit ansteigen würde. Dennoch würde Österreich das 3 % Maastricht-Kriterium erfüllen können und könnte zukünftig mit steigendem Konsum und verfügbare Einkommen rechnen.

 
Luxemburg: Staatsverschuldung könnte deutlich ansteigen
Mittwoch, den 21. März 2012 um 16:56 Uhr

Finanzexperten sehen einen deutlichen Staatsschuldenanstieg für das kleine Land Luxemburg voraus. Dabei hat ein Schuldenranking ergeben, daß Luxemburg zwar lediglich eine 25% öffentliche Verschuldung in 2015 haben könnte, doch mehr als das 10 x seines BIP als verdeckte Schulden vor sich herschiebt.

 
Brüssel: Änderung von no-bailout Klausel
Mittwoch, den 21. März 2012 um 11:05 Uhr

Die Komplexität der Vorgänge in Brüssel nimmt eilenden Tempos zu. Neben der Verabschiedung des in Kraft tretenden ESM-Gesetztes sollen gleich noch ein paar Änderungen des Lissaboner Vertrages durchgewunken werden. So sollen geänderte Vertragsklauseln den direkten Ankauf von Anleihen zahlungsilliquider EU-Staaten ermöglichen.

20:15 Uhr: Mir wird schlecht, wenn ich so was lese. Verkehrsminister Ramsauer bastelt an seiner ach so nötigen Punkteumstellung, wochenland wird Ex-Bundespräsident Wulff durch den Kakao gezogen, als ob er das politisch wichtigste Amt inne hätte. Und am Wochenende überschattete Bundespräsident Gauk alle Ereignisse. Dabei spielt die für Deutschland entscheidende Musik heute in Brüssel !! Armes Deutschland, sag ich nur. Echt hoffnungslos hier. Wie im falschen Film, schlimmer noch.

 
Morgan Stanley: Welche Bank bekam EZB-Geld
Dienstag, den 20. März 2012 um 13:22 Uhr

Eine kleine bildliche Übersicht und Schätzung der US-Bank Morgan Stanley, in welchem Umfang die beiden EZB-Geldtender an Banken vergeben wurden.

 
Irland: Zentralbanker reduzierten Bankeinlagen bei Bank of Irland
Dienstag, den 20. März 2012 um 00:04 Uhr

Eine Gruppe von renommierten Leitern der irischen Zentralbank hat binnen 2010 rund 75 % ihrer Einlagen aus der börsengelisteten Bank of Irland abgezogen. Das wirkt nicht unbedingt vertrauensstärkend. Wesentlich interessanter wäre noch zu erfahren, in welches Parallelinvestment die Top-Banker eingestiegen sind.

Schaut man sich den 3-jahres Chart der Bank of Irland an, dann sieht man, dass die Volumina-Umsätze im 4. Quartal 2010 nach oben schnellten. Gleichzeitig erlebten die Aktionäre einen Kursverfall. Ob die irischen Top-Banker hier nicht etwas besser informiert waren als die Massen ?

 
Allianz Tochter Pimco: Nächstes Krisenland ist Portugal
Montag, den 19. März 2012 um 15:41 Uhr

Der 1,3 billionen $ verwaltende pimpco-chef el-erian geht davon aus, dass nach griechenland dieses jahr portugal in die knie gehen wird.

 
Österreichs Target 2-Salden steigen deutlich
Samstag, den 17. März 2012 um 10:08 Uhr

Laut der Datenbank International Financial Statistics (IFS), dessen Daten sich der IWF bedient, sollen die österreichischen Target 2 Verbilndlichkeiten in den letzten Monaten deutlich gestiegen und rund 70 Mrd. Euro betragen.

 
Irland hofft auf Wirtschaftsboom
Freitag, den 16. März 2012 um 23:37 Uhr

Verkehrte Welt. Erst mußte Irland mit 85 Mrd. Euro gerettet werden. Dann teilte es neulich mit, das Wachstumsziel in 2012 zu verfehlen, jetzt versprüht der Finanzminister noch zudem Optimismus pur für 2013: Irland "könne abheben wie eine Rakete".

 
Europäische Ratingfirma startet erst ab Herbst
Freitag, den 16. März 2012 um 16:11 Uhr

Höhere Transparenz mit größerer Verantwortung soll die neue europäische Ratingfirma mitbringen. Momentan feht es jedoch ein wenig am Startkapital. Daher kommt es zu einiger Verzögerung bis in den Herbst.

 
Sanktionen gegen Ungarn
Mittwoch, den 14. März 2012 um 10:16 Uhr

EU droht Ungarn mit Nichtzahlung von 495 Mio, sofern es bis Herbst nicht nachweist, kommendes Jahr seine 3% Defizitgrenze einhalten zu können.

 
Moody's stuft Zypern auf Ramsch ab
Dienstag, den 13. März 2012 um 10:56 Uhr

Die Ratingagentur Moody's hat Zypern abgestuft.

 
Deutschland Platz 3 als Exportnation
Dienstag, den 13. März 2012 um 09:46 Uhr

Die aktuelle Rangliste der Exportnationen: China, USA, Deutschland, Japan, Frankreich, Holland, Südkorea und Italien.

 
Weißrussland: Inflation von über 100 Prozent
Montag, den 12. März 2012 um 21:10 Uhr

Etwas ungünstig für den, wer auf den weißrussischen Rubel gesetzt hat, denn der Wert des Geldes hat sich binnen 1 Jahres halbiert. Die Inflation stieg voriges auf über 100 Prozent und die aktuellen Geldscheine werden nominal gesehen auch immer größer: 200 000 Rubel sind rund 19 Euro und der Leitzins beträgt 38 Prozent.

 
Zentralbank der Zentralbanken BIZ lobt EZB
Montag, den 12. März 2012 um 13:46 Uhr

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich aus der Schweiz stärkt der EZB den Rücken. Die EZB hätte mit ihrem erneuten dreijährigen Geldtender einen Absturz verhindert. ... solche Artikel zeigen wieder mal, wie fragil unser System ist und wie schnell sich wieder die Zeiten ändern können. 

Absolut. Wenn man schon als BIZ diese extremen Maßnahmen gut heißt, dann hat das was zu bedeuten. Das schlimmste aber ist, daß man von der Politik schnelle, erfolgreiche Lösungen erwartet!

22:30 Uhr: die ökonomie macht es sich sehr leicht mit, den ball der politik zu zuspielen. dabei sind die schwächen des besonders in den letzten jahren sehr herbeigesehnten ordoliberalismus und dem politikversagen hinlänglich bekannt. carpe diem.

 
Griechenland CDS: Die Gewinner und Verlierer-Banken
Samstag, den 10. März 2012 um 11:24 Uhr

So weit bisher bekannt, erwischt der Schuldenschnitt den österreichischen CDS-Teilnehmer KA Finanz (500 Mio.) am schlimmsten, dann die italienische Unicredt mit 240 Mio, aber auch die Deutsche Bank mit 77 Mio. Die Gewinner sitzen in Großbritannien, HSBC: + 194 Mio und RBoS: + 177 Mio.

Danke. Alles moderate Zahlen noch. Das hätte viel schlimmer ausfallen können (siehe CDS und Lehman-Pleite 2008).

 

 
Zustimmung zum Schuldenschnitt Griechenlands mit über 75 Prozent
Donnerstag, den 08. März 2012 um 19:51 Uhr

Eine hinreichende Mehrheit privater Gläubiger stimmt dem Schuldenschnitt Griechenlands zu und verzichtet damit auf gut 3/4 ihrer Forderungen. Damit ist die sogenannte ungeordnete Insolvenz erstmals abgewendet. Ein Ende der Liquiditätskrise ist damit aber noch nicht in Sicht.

 
Griechenland kaufte für 1 Mrd. Euro Waffen
Mittwoch, den 07. März 2012 um 23:27 Uhr

ausgaben von 1 milliarde euro für waffen in griechenland. wüßte man's nicht anders bei dem friedliebenden volk der (heutigen) spartaner und athener, könnte man meinen, die bereiten sich auf auseinandersetzungen vor. dabei haben sie schon längst eine unmenge panzer bei sich rumstehen und kaufen jetzt munter in amerika weiter.

23:05 Uhr:  Der Nachbar, die Türkei, hat die zweitgrößte Armee in der NATO. Da kann man nur durch Aufrüsten abschrecken.

 
Euro-Zerfall: Banken sorgen vor
Mittwoch, den 07. März 2012 um 20:17 Uhr

1 Billion Euro würde eine Griechenland-Pleite heute kosten. Beachtlich aber wie die Profis mit dem Gedanken umgehen, dass einzelne Länder aus dem Euro austreten könnten. Die neuste Stategie: Als Mutterbank leiht man sich das Geld über die ausländische (griechische, spanische, portugisische) Tocherbank. Das Kalkül dahinter: Tritt z.B. Griechenland aus dem Euro aus, braucht man die Schulden auch nur mit dem neuen, wertloserem griechischen Geld zurück zu zahlen.

 
Licht und Schatten in einem spanischen Dorf
Samstag, den 03. März 2012 um 10:22 Uhr

kein wirkliches alternativmodell, dass die krise in dem 2800 seelendorf in spanien löst, aber ein etwas seltsam anmutender einblick in eine scheinbar andere welt mit viel licht und schatten.

10:20 Uhr: Das Wörgler Geldexperiment in Österreich war da schon interessanter.

 
Spanien verfehlt Defizitziel um 1,4 Prozent
Freitag, den 02. März 2012 um 23:44 Uhr

Statt vereinbarte 4,4 Prozent sind es 5,8 Prozent geworden. Außerdem ist die Arbeitslosigkeit mit 24,3 Prozent exorbitant hoch.

 
Fiskalpakt abgesegnet
Freitag, den 02. März 2012 um 10:58 Uhr

Fiskalpakt zur Haushaltsdisziplin abgesegnet...so...so...es wird alles immer glaubhafter, wenn man es drei oder viermal Mal verspricht (--> Maastricht-Vertrag).

 
Keine Kreditausfallversicherungen CDS für Griechenland
Donnerstag, den 01. März 2012 um 19:18 Uhr

Der Forderungsverzicht der "Privatanleger" bei den umzuschuldenden griechischen Staatsanleihen berechtigt nicht zur Inanspruchnahme der abgeschlossenen Credit Default Swaps, Kreditausfallversicherungen, meint der Internationale Derivateverband. Damit wäre dieses heikle Thema vom Tisch. Umgekehrt hätten die CDS mit ihren Zahlungsverpflichtungen eine Geldlawine mit erschütterndem Dominoeffekt auslösen können.

 
Österrreich teilprivatisiert die Volksbanken AG
Dienstag, den 28. Februar 2012 um 12:57 Uhr

Das wäre schon die 3 "privatisierte" Bank in Österreich und natürlich wird auch in Österreich beteuert, dass der Steuerzahler dafür nicht zahlt. Jetzt weiß man auch, welche Unsicherheiten S&P gestern meinte, als sie den EFSF-Rettungsschirm auf negativ setzten.

 
EZB-Chef Draghi: Gibt Tipps zur Verwendung der EZB Gelder
Montag, den 27. Februar 2012 um 10:12 Uhr

EZB Chef Draghi erzählt Selbstverständlichkeiten. Am Mittwoch kommen aber die nächsten Kredite für Banken. Interessant: Italien bekam 1/4 der letzten 489 Milliarden (ca. 122 Milliarden Euro).

 
Griechenland: Die Summen und Verwendung
Montag, den 27. Februar 2012 um 03:13 Uhr

Verwirrung gehört wohl bei den Hilfsmaßnahmen mit zum politischen Konzept. Eine anständige Erklärung bringt es in den nächsten zwei Jahren sogar auf 199 Milliarden für Griechenland. Wie die weiteren 35 Mrd. den Umtausch in neue Bonds absichern sollen, ist schleierhaft. Entweder gibt man sie denen, die den Umtausch verweigern, so daß sie dann keine Verluste durch den Tausch erleiden oder aber man schließt gleich Kreditausfallversicherungen für die neuen Bonds ab. Wobei mir mittlerweile bei Griechenland die letzte Alternative am Sinnvollsten erscheint.

 

 
Italien deckt sich mit 4,5 Mrd. Euro ein
Freitag, den 24. Februar 2012 um 14:33 Uhr

Ein guter Tag für Italien. Italien hat sich zu günstigen 3 % refinanziert.

 
Großbanken verlieren Milliarden
Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 12:56 Uhr

Dexia, Credit Agricole, Royal Bank of Scotland verlieren 15,5 Milliarden... vor 15 Jahren wäre das ein Skandal und die Bevölkerung erschüttert. Heutzutage ist das normal geworden.

20:15 Uhr: das ist auch heute nicht normal (zumindest bei der bevölkerung). doch streng genommen kann man heute nicht mehr mit früher vergleichen. vor 15 jahren war noch eine andere zeit, in der "Recht und DM" herrschte. der 5 Mrd DM (2,5 Mrd Euro) betrug vom baulöwen dr. schneider war schon deutschlands größter nachkriegsskandal und füllte bücher. die investment bank barings ging 1995 wegen ihrem terminhändler nick leeson und 1,4 Mrd US-Dollar verlust bankrott. heute verbrät die geschäftswelt (banken, wallstreet-betrüger und staaten) solche summen zum frühstück. die sind gerade mal einen zeitungsartikel wert. das ist ein krankes system, das von politikern gestützt wird.

24.02.2012, 8:45 Uhr Man kann nicht alles pauschal über einen Kamm scheren. Manche Einzelschritte sind absolut notwendig wie auch die US-Unterstützung des Versicherungsriesen AIG mit 182 Milliarden US-Dollar.

 
Portugal versilbert seine Energie-Schätze
Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 00:03 Uhr

Ausverkaufstimmung in Portugal: 40% vom nationalen Stom-und Gasnetz und auch einer der größten Energieversorger Europas EDP kamen unterm Hammer. Die Chinesen haben natürlich den Zuschlag bekommen und 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: den Euro mit gestützt und gleichzeitg Einfluß im Energiebereich  gewonnen.

 
Deutsche Exporte nach Griechenland: - 13 Prozent
Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 22:41 Uhr

Das macht in der Gesambilanz des deutschen Exports für 2011 in Form von - 0,5 % bemerkbar.

 
Griechenland: Haushaltsdefizit von 6,7 statt 5,4 Prozent
Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 09:50 Uhr

Das Defizit fällt wegen Rezession höher aus. Heißt das, die Anleihezinsen sollten stärker gesenkt werden ? Und wenn schon die Geretteten vor Ort ( griechische Wirtschaft und Politik) an die Wirksamkeit der Hilfspakete zweifeln, wieso sollte der Bundestag daran glauben ?

11:55 Uhr: es hängt doch alles von den "privaten" ab, ob sie die umschuldung mitmachen. interessant ist aber die kernaussage der unwirksamkeit der cds, kreditausfallversicherungen. banken könnten über ihre cds-versicherung trotz schuldenschnitt ihre 100% erhalten. das werden sie aber nicht tun. warum ? das ist die kernaussage, auf die es in krisen ankommt: wenn jeder seine versicherung in anspruch nimmt, dann bricht das versicherungsnetz zusammen. also verzichten manche auf die inanspruchanahme, weil es ansonsten alle runterziehen würde. damit darf sich jeder seinen teil denken, wieviel so eine versicherung im echten krisenfall wert ist. 

 
ESFS und Spanien emittieren Anleihen
Dienstag, den 21. Februar 2012 um 14:56 Uhr

Hier wird heute "gejubbelt" wegen den 2 Milliarden (zu 0,19 % !!!) für den ESFS und 2,5 Milliarden für Spanien. Aber was ist das schon zu den griechischen 130 Milliarden ? So schnell wie "Rettungsfonds" und co. ihr Geld ausgeben müssen, kommen die bei den kleinen eingesammelten Summen doch bald nicht mehr hinterher. 

 
Griechenland bekommt zweites 130 Mrd. Euro Hilfspaket
Dienstag, den 21. Februar 2012 um 09:57 Uhr

Wie erwartet bekommt Griechenland das zweite Rettungspaket von 130 Mrd. Euro. Mal sehen, wie lange die Griechen Freude an solchen Hilfsmaßnahmen haben, bevor sie wochenlang in den totalen Generalstreik gehen und - den eigenen Staatsbankrott fordern. 

 
Kommentar: Griechenland Geld für Neuanfang geben
Montag, den 20. Februar 2012 um 14:33 Uhr

es ist nur ein spiel auf zeit. wie prof sinn das schon sagte, es wäre besser, griechenland das geld für einen neustart zu geben. lieber ein ende mit schrecken als ..... so werden nur wir weiterhin gemolken und den griechen ist auch nicht mit geholfen.

 
EU-Kommission für geschlechtsunabhängigen Beginn der Rente
Samstag, den 18. Februar 2012 um 23:01 Uhr

Gleiches Renten-Eintrittsalter für Frauen und Männer. Das ist doch mal eine Forderung. Erst kommen Worte, die das Eis brechen, dann folgen schon die Taten...wie auch immer. Das Fazit: wesentlich stärkere Kürzungen der Rente als bisher gedacht (Stichwort: Altersarmut) und offenbar gehört es zum Alltagsbild der Zukunft, dass 70-jährige Rentner/innen nur dem Schein nach Rentner sind, aber in Wirklichkeit weiterarbeiten müssen. Schöne neue Welt.

 
Prof. Sinn über Griechenland und deutsche Zwickmühle
Samstag, den 18. Februar 2012 um 16:51 Uhr

Herr Prof. Sinn packt aus. Griechenland wird sicher mehr Geld brauchen. Nur ein Austritt und Abwertung Griechenlands wäre die beste Lösung und würde den Griechen wirklich helfen. Er rechnet die Deutsche Haftung von 643 Milliarden vor und deutet auf die wenig beachtete Erpreßbarkeits Deutschlands durch die 500 Milliarden Euro Target Forderungen der Bundesbank gegenüber EZB-System hin. Genug Geld, um die BuBa pleite gehen zu lassen. Darüberhinaus soll es bei der Vergemeinschaftung von Schulden um 3,5 Billionen Euro gehen!!!...traurig die Richtung, wohin unser Zug fährt.

Wenn der Staat nicht mehr für die Bürgen sorgen kann, muß der Bürger rechtzeitig selbst vorsorgen. Damit sieht es zukünftig nicht nur für das Vermögen der Bürger ungünstig aus, sondern auch für die Demokratie...

 
Kolumne: Griechenland könnte seine Schulden wegzocken
Samstag, den 18. Februar 2012 um 10:33 Uhr

Gut, die Wut der durch Zwangssparmaßnahmen betroffenen Bevölkerung auf der einen Seite ist verständlich, aber die Idee gegen Ende des Textes ist ein charmanter Einfall. Das ist theoretisch und praktisch machbar. Man weiß schließlich genau, welche griechischen Finanzprodukte in Mitleidenschaft gezogen werden. Damit läßt sich an der Börse eine Unmenge Geld mit verdienen ( so was nennt man Hedging ). Es gibt bestimmt Investoren, die sich schon längst mit Griechenland dumm und dämlich verdienen. 

10:50Uhr: so ist's an der börse: das geld ist nicht weg, es hat nur jemand anders.

 
Ab 2014 internationale Überweisungen mit Sepa (IBAN)
Freitag, den 17. Februar 2012 um 11:05 Uhr

Vereinheitlicht und überschaubar - nur vertippen sollte man sich bei der 22 stelligen IBAN nicht.

 
EU überprüft EU-Länder
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 02:10 Uhr

das ist doch alles makulatur. nach dem downgrading durch moody's mußte diese reaktion kommen. länder, die ohnehin schlecht wirtschaften und kein geld haben, könnten finanziell zur kasse gebeten werden. sanktionen lösen doch keine krise !

 
Moody's senkt Bonität von Italien u. Spanien
Dienstag, den 14. Februar 2012 um 10:20 Uhr

Mit betroffen sind aber auch Portugal und noch weitere europäische Länder. Interessant ist auch der negative Ausblick für Großbritannien (Frankreich und Österreich)...Mit dabei auch eine sinnvolle Infografik über Bonitätnoten der drei großen Ratingagenturen.

 
Soros kritisiert Europa-Politik
Montag, den 13. Februar 2012 um 11:10 Uhr

Ein altes Sprichwort heißt: Viele Köche verderben den Brei. Das könnte auch hier gelten. Soros kritisiert wieder mal aus altruistischen Gründen unsere Rettungsmaßnahmen. Teilweise hat er zwar Recht, doch richtig sind seine Empfehlungen nun auch wieder nicht. Die USA könnten sich genau so gut an die eigene Nase fassen, anstatt von sich auf andere abzulenken. 

 
S&P stuft 34 italienische Banken ab
Samstag, den 11. Februar 2012 um 13:16 Uhr

Nur drei Banken blieben verschont, erwischt hat es hat es u.a. die UniCredit. Der Ausblick soll zudem negativ sein. 

 
Österreich spart mit
Samstag, den 11. Februar 2012 um 11:50 Uhr

Österreich folgt dem "Griechenland-Trend". 7 Milliarden sollen eingespart werden. Das entscheidende ist jedoch wie ? Durch höhere oder neue Steuern, Kürzungen bei Renten und im Öffentlichen Dienst. 

Es ist offenbar nur eine Frage der Zeit, bis dieser Trend zu uns überschwappt...

 
Aktuelles Sparprogramm Griechenlands
Samstag, den 11. Februar 2012 um 10:38 Uhr

Ein breit aufgestelltes Programm. Allerdings trifft es wieder mal die am untersten Ende am Härtesten --> siehe Maßnahmen für Beschäftigte in der Privatwirtschaft und Verbraucher. Jean-Claude Junckers (Euro-Gruppenchef) Meinung zu Griechenland sagt doch alles: "Die Brandmauer muß so hoch sein, daß das Feuer, das in Griechenland brennt, nicht auf die anderen europäischen Häuser übergreift."

 
Kosten einer Insolvenz Griechenlands
Freitag, den 10. Februar 2012 um 19:26 Uhr

Knapp und bündig auf den Punkt gebracht, würde es uns aktuell 360-680 Euro pro Person kosten; ein Pflichtartikel vom Spiegel.

 
Bank of England läßt Leitzins bei 0,5 Prozent

Expansive Geldpoltik der BoE und schon seit 3 Jahren ein beeindruckend niedriger Leitzins von 0,5 Prozent. 

 
EZB Leitzins weiterhin bei 1 Prozent

Eine ziemlich überschaubare Entwicklung. Der Leitzins bleibt so wie er ist und demnächst wird er sogar weiter gesenkt. 

 
Fitch stuft italienische Banken ab
Dienstag, den 07. Februar 2012 um 09:45 Uhr

Erst wurde Italien vorgewarnt, jetzt folgte die Abstufung der Banken. 

 
Baldige Euro-Schwäche durch EZB möglich
Freitag, den 03. Februar 2012 um 00:09 Uhr

Je nachdem wie die EZB im Februar regiert, - und wenn sie wie spekuliert wird 1 Billionen Euro an Banken gibt - ( im Hintergrund wurde schon von 1,5 und mehr nötigen Billionen gemunkelt ) könnte das den Euro schwächen. Was natürlich unsere Exportwirtschaft gut täte. Außerdem steigen doch i.d.R. bei solchen "inflatorischen Tendenzen" die Edelmetallpreise. 

Die Edelmetallpreise müssen nicht kurzfristig auf so was reagieren. Es kann sogar Kapital aus den Edelmetallmärkten abgezogen werden und verstärkt in die Bondmärkte fließen. Momentan sieht es charttechnisch nach einem Aufwärtstrend bei Gold/Silber aus. Hier wird sich aber erst in den kommenden Tagen zeigen, ob gleich die oberen Widerstände durchbrochen werden können und der Weg nach oben frei ist. 

Kommt es zur besagten Euro-Schwächung, dann wird es zumindest für uns auf Euro-Basis teurer werden, Edelmetalle zu kaufen. Von daher ist es immer gut, sich in sinnvollem Umfang bei günstigen Euro-Preisen, etwas Edelmetalle zu kaufen. Wo die Preise dann hingeben, ist belanglos. Es geht nicht um Rendite, sondern um Sicherheit. Wenn die Inflation später mal tatsächlich durchschlägt und offiziell anerkannt wird, dann hat man einen Nutzen davon.

 
Krisenland Spanien
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 22:16 Uhr

Spanien auf Sparkus bei fast 23% Arbeitslosen, und bald geht das Volk auf die Straße. Meine Firma hat für unsere Dienstleistung extra Sonderangebote rausgebraucht. Wer von Arbeitslosigkeit betroffen ist, zahlt nur die Hälfte ... 

 
Termine der Anleihen - Emissionen von EU-Ländern
Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 03:23 Uhr

eine kurzübersicht für diese woche bzw. auch ein paar wichtige termine danach.

 
Brisanz des ESM, Fiskalunion, Jugendarbeitslosigkeit
Dienstag, den 31. Januar 2012 um 11:40 Uhr

Wir befinden uns vor einschneidenden Ereignissen. Dieser Artikel spiegelt das sehr gut wieder. Wir und unsere Politiker sind uns nur der Bedeutung nicht so bewußt .Oder aber unsere Politiker haben schon stillschweigend den Kopf in den Sand gesteckt.

23:40 Uhr: passend zur jugendarbeitslosigkeit dieser artikel. immer mehr rentner gehen arbeiten. steht hier nicht, ist aber so, während manche jugendliche keinen fuß auf dem boden kriegen. in spanien ist 1/3 unter 25 ohne job. in frankreich 23,8 % usw.. verkehrte welt.

 
Fiskalpakt für 25 EU-Staaten beschlossen
Montag, den 30. Januar 2012 um 23:33 Uhr

Gute Idee, hätte früher kommen sollen. Meine Befürchtung ist allerdings, dass dieser Pakt bitter schmecken könnte. Eigentlich hatte der Maastricht-Vertrag bereits ähnliche Regeln für die Verschuldung. Doch wenn sich keiner daran hält, sind alle Regeln umsonst....Was ist denn nur mit Monsieur Sarkozy passiert, dass er sich gegenüber Griechenland so großzügig zeigt, dass man die Griechen nicht unter Aufsicht eines EU-Sparkommissars stellen dürfe ? "Hochverschuldete Länder dürfe man nicht die Hoheit über ihre Haushaltspolitik entziehen." Ach soooo...Sie haben ja schließlich bewiesen, dass sie was von verstehen... ;-)

 
Portugal: 3 jährige Anleihen mit über 22 Prozent
Montag, den 30. Januar 2012 um 16:53 Uhr

So pauschal einfach ist das nicht mit den Anleihen. Das sieht man sehr gut am Beispiel Portugals, dass zwischen Eurokern- und peripherieländern unterschieden wird. Der momentane Zins dreijähriger Anleihen notiert beim zukünftigen Insolvenzkandidaten bei über 22 Prozent. 

 
Schuldenrekord auch in Großbritannien
Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 10:04 Uhr

das zeigt doch, dass sich kein land der welt der systemimmanenten krise widersetzen kann. greifen die britischen massnahmen nicht, würde grossbritanien drohen, zu den europäischen krisenländern abzurutschen.

 
Franz. Soziologe: Frankreichs Ökonomie im freien Fall
Dienstag, den 24. Januar 2012 um 10:41 Uhr

niederschmetterndes urteil von herrn baverez. zu viele beamte, zu hohe schulden, langfristig drohe frankreich die zahlungsunfähigkeit.

 
EU-Autoabsatz der Mittelmeerländer sinkt
Samstag, den 21. Januar 2012 um 20:08 Uhr

Deswegen gibt es ordentliche Rabatte von 30% und mehr für EU-Reimporte. Ein paar Überlegungen, was dabei zu beachten ist.

Das paßt auch zur Ankündigung, daß die EU-Konjunktur nachlassen wird (zumindest in "den Peripherieländern"). Ergo: Wenn's nicht sein muß, Nichts überstürzen.

 

 
Spanien u. Italien-Anleihen erfolgreich platziert
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 12:49 Uhr

Schön zu hören, denn es klingt nach entspannter Lage ...

 
Weltbankprognose: Rezession in Europa
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 14:35 Uhr

Dunkle Wolken ziehen auf für die Euro-Zone: von 1,8 Prozent auf Minus 0,3 %. Jedoch soll das Wachstum bei den führenden Industrieländern bei 1,4% liegen.

 
Anleihenauktion des EFSF-Fonds heute
Dienstag, den 17. Januar 2012 um 10:21 Uhr

Genug " EZB gestützte " Liquidität ist doch zur Finanzierung der heutigen EFSF-anleihenauktion vorhanden. Von daher sollte der Aufschlag nicht so hoch sein. Zudem übernimmt der ESM ab Juli die Rettungstätigkeiten...also könnten wir mit einem kleinen Schrecken davongekommen sein.

14:10 Uhr: EFSF hat mit 6 Monate laufenden Papieren 1.5 Milliarden Euro Kredit aufgenommen. Der Zins war mit 0,266 % niedriger als die umlaufenden Kurzläufer mit 3 Monaten. Also wie gesagt, genug Geld ist Dank EZB da. Außerdem ist auch nicht die kurzfristige Bonität des EFSF heruntergestuft worden. Im Prinzip heißt das: Man kann eigentlich an den Finanzmärkten machen und tricksen, wie man will. Das gewünschte Ergebnis wird immer erreicht. Wäre schön, mal die gleiche Kreativität zur Beendigung der Schuldenkrise zu verwenden!

Danke. Ein guter Stern-Artikel. Man muß das Geld aber auch in die richtige Richtung lenken und nicht einfach nur Staaten zum Verschlingen geben...

 

 
Österreich nach AAA-Verlust auf Sparkurs
Montag, den 16. Januar 2012 um 11:00 Uhr

Die Österreichischen Banken sind mit ihren süd-und osteuropäischen Investitionen bisher noch nicht so in den Medien im Rampenlicht. Das dürfte sich diese Jahr ändern. Mal sehen, wo der Rotstift beim heutigen Bankengipfel angesetzt wird.

 
Liste des aktuellen S&P Länderratings und Auswirkungen auf EFSF Fond
Sonntag, den 15. Januar 2012 um 13:05 Uhr

9 Länder wurden von S&P abgestuft. Hier die Liste von allen Euro-Staaten und deren Rantings. Und ganz nebenbei: Der Rettungssschirm EFSF wackelt bereits. Das war von Anfang an absehbar, denn die Einzahler des Rettungsschirmgeldes sind zugleich selbst mögliche Bezieher des Geldes, aber auch gleichzeitig Hafter für das Geld. Es klingt etwas verwirrend und es glaubt auch kaum einer, aber die Katze beißt hier von Anfang an selbst in den Schwanz...daher müssen diese Länderabstufungen einfach den Rettungsfond mit runterziehen...er ist vollkommen falsch aufgebaut.

 
Le Monde: Frankreich soll von S&P abgestuft werden
Freitag, den 13. Januar 2012 um 17:54 Uhr

Das dürfte ein historischer Anfang sein. Heute abend verliert die Nr. 2 in Europa ihre Top-Kreditwürdigkeit. Die nächsten Tage werden spannend. Aber zum Glück gibt es die EZB, die es dennoch Geld regnen lassen kann. Erinnert irgendwie an den amerikanischen Notenbankchef (der FED) Helicopter Ben (Ben Bernanke), der mal scherzhaft oder wie auch immer gesagt haben soll, in einer Deflation, wenn die Leute also kein Geld haben, "man über sie Dollars mit dem Hubschrauber abwerfen lassen sollte". Bernanke haben wir nicht, dafür aber einen Draghi mit einer lockeren Geldpolitik. Kommt auf's gleiche raus. 

 20:45 Uhr: Französischer Wirtschaftsminister bestätigt die Herabstufung der Bonität von AAA auf AA+.

 
Fitch senkt Ungarns Bonität auch auf Ramsch

Alle 3 Ratingagenturen werten damit Ungarns Kreditwürdigkeit ab. Langsam verkommt Ungarn zu einem Problemland, zu einem zweiten Griechenland. Dann noch diese innenpolitischen Streitigkeiten. Ich befürchte, aus eigener Kraft lösen die das nicht mehr. Der nächste Kandidat für einen Schuldenschnitt ?

 
Frankreich emittiert 10 jähr. Anleihen zu 3,29 Prozent
Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 16:47 Uhr

4 Mrd. Euro zu 3,29%. Besonders die 2 Mrd. Euro der 30 jährige Anleihen waren m. M. nach mit 3,97% günstig. Ich bezweifle, dass Frankreich nächstes Jahr so günstige Konditionen bekommen wird.

 
Gegenbeispiel Türkei: Teures Geld für Banken
Dienstag, den 03. Januar 2012 um 23:53 Uhr

Die Wirtschaft "brummt", aber auch die Inflation mit 10,45% (mit der Wortneuschöpfung der Kerninflation bei "nur" 8,1%). Der Notenbänker kämpft mit dem Leitzins und hält ihn bei 5,75%. Doch das Interessante ist, die Banken bekommen überhaupt nicht das Geld zum Leitzins, sondern zu statthaften 12,5 %. Faszinierend, nicht wahr ?

 
US Investorendruck auf Euro, NL-Zins bei 0, Dänemark negative Realverzinsung
Dienstag, den 03. Januar 2012 um 22:12 Uhr

Die Tendenz für unsere Währung, es gibt mehr Short-als Longpositionen auf den Euro. Also der Druck steigt. Interessant auch, daß der Zins für holländische Geldmarktpapiere bei 0% liegt !!! 1-jährige Anleihen bei 0,05 %. Dabei dachte ich bisher, der Leitzins der EZB mit 1% sei schon sehr günstig. Demnächst muß man den Banken noch extra Geld für zahlen, damit sie noch einen Kredit nehmen (=negative Realverzinsung) !!!

22:20 Uhr, 03.01.2012: Gibt es schon im Falle von Dänemark mit der negativen Realverzinsung. Im Falle von den Niederlanden gingen heute 1,66 Milliarden Euro über den Tresen.

 
Sloweniens Parlament friert Staatsausgaben ein
Samstag, den 24. Dezember 2011 um 15:23 Uhr

Na das war doch mal eine schnelle Reaktion. Da können sich die Griechen mal ein Scheibchen von abschneiden. Demnächst will Slowenien aber ein deutlich umfangreicheres Sparprogramm bekannt geben.

 
Moody's stuft Slowenien ab
Samstag, den 24. Dezember 2011 um 01:22 Uhr

Es gab mal irgendwo einen Artikel, wenn Slowenien Geld bräuchte, könnte das viel teurer ausfallen, als man von so einem kleinen Land erwartet. Erste Hinweise in diese Richtung kommen von Moody's.

 
Moody's bestätigt Österreichs "AAA" Rating
Freitag, den 23. Dezember 2011 um 10:13 Uhr

Gut für Österreich: AAA bleibt, Ausblick ist stabil.

 
Leitzins in Ungarn auf 7% erhöht
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 11:20 Uhr

Das ist doch mal eine unabängige Notenbank. Das kurbelt zwar die ungarische Wirtschaft nicht an, doch die uns gewohnten ständigen Leitzinssenkungen alleine machen eine Wirtschaft auch nicht wieder fit. Dazu müßten die Banken das Geld auch mal wieder zu einem vernünftigen Zins rausgeben! In erster Linie sind diese Zinssenkungen doch Bankenhilfen! Was hat der Familienunternehmer davon, wenn's bei ihm nicht ankommt ?

 

 

 
Saab beantragt Insolvenz
Montag, den 19. Dezember 2011 um 12:45 Uhr

Über die Autos kann ich nichts sagen. Doch schade für die Mitarbeiter. Erinnert mich immer mehr an Leute auf'm Bau. Sie verrichten ihre Arbeit und dann plötzlich gibt es keine Lohnauszahlung mehr...

Die wirklich guten Zeiten sind definitiv vorbei.

 
Moody's stuft Bonität Belgiens ab
Samstag, den 17. Dezember 2011 um 12:03 Uhr

Erst drohte Fitch Belgien und Moody's kommt der Abstufung zuvor.

 
Fitch droht Belgien, Spanien, Slowenien, Italien, Irland und Zypern abzustufen
Freitag, den 16. Dezember 2011 um 21:38 Uhr

War ja zu vermuten, dass das kommt Ob es bei Frankreich zwei Jahre dauert, wage ich zu bezweifeln. Ich tippe eher auf 2012 für die grande nation.

 
Fitch senkt Ausblick osteuropäischer Länder

Finde ich nicht erstaunlich, wenn schon über Frankreich gerüchteweise diskutiert wird, das es herabgestuft wird. Geht es den Top-Ländern an den Kragen, dann sind die anderen Tschechische Republik, Lettland, Litauen und Bulgarien schon längst am Abtauchen. Das schlimme ist, die verstärken den Sog nur noch!

 
Ungarn durch Moody's abgestuft
Samstag, den 26. November 2011 um 20:12 Uhr

Scheint doch Ungarn ziemlich gut zu gehen eigentlich ? Budgetüberschuß in 2011 und 2012 noch mal ein paar Millionen aus Sondersteuern für die Telekom und Energiebranche. Klingt doch super.... hat aber jemand echte Zahlen ? Klingt sonst so als sei alles in bester Ordnung da unten.

27.11.2011, 12:18 Uhr: Die Europäische Union gibt mit Stand vom 31.12.2010 folgende Daten zur Gesamtverschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt, BIP, an:

  • Spanien: 60,1%
  • Großbritannien: 80%
  • Ungarn: 80,2 %
  • Frankreich: 81,7%
  • Deutschland: 83,2%
  • Portugal: 93%
  • Irland: 96,2%
  • Belgien: 96,8%
  • Italien: 119%
  • Griechenland: 142,8%
 
Europas Volkswirtschaften und deren Ratings
Freitag, den 25. November 2011 um 19:38 Uhr

Hier mal eine kleine Übersicht der europäischen Volkswirtschaften mit deren Ratings von S&P, Moody's und Fitch.

 
Iren könnten auch Schuldenschnitt forden
Montag, den 31. Oktober 2011 um 02:50 Uhr

Jetzt geht's los. Die Iren überlegen schon, wie sie es schaffen, dass man ihnen einen Teil ihrer Schulden erläßt.

 
50 % Schuldenschnitt Griechenlands
Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 11:40 Uhr

So viel Aufwand wegen Griechenland. Natürlich ging es schon indirekt um Italien, Spanien und Frankreich. Alle möglichen Banken sind von der primären Unfähigkeit Griechenlands, seine Schulden zu zahlen betroffen. Mich ärgert nur, dass die Regierungen vor den Banken auf Knien r u m r u t s c h e n müssen, damit Banken diesem 50% Schuldenschnitt Griechenlands zustimmen. Hier wird total vergessen, dass die Banken als sogenannte "Private Investoren" (sind ja Privatgesellschaften, Aktiengesellschaften) selbst Schuld sind, "solche Mistpapiere" gekauft zu haben. Sie haben's versemmelt. Dann sollen sie dafür auch geradestehen. Stattdessen rutscht die Regierung auf Knien vor den Banken rum und bittet die Banken bitte bitte bitte bitte stimmt doch endlich einem 50% Schuldenerlass zu.

Verkehrte Welt !!!

Was wäre denn passiert, wenn die Regierungen dieses Riesenpaket nicht geschnürt und freigegeben hätten ?

Die Banken säßen als Gläubiger auf den Griechenlandpapieren und würden keine Rückzahlung der Kredite mehr kriegen. Dann brächen die Gewinne der Banken mal so richtig schön ein. Dann wäre öffentlich, dass die Risikoeinschätzung der Bank genau so völlig falsch war wie bei mancher älteren Dame, die unwissentlich bei einer Bank einen geschlossenen Immobilienfonds kaufte. Hinterher bekam sie ihr Geld nicht mehr raus. Genau so geht es heute den Banken. Sie bekommen ihr Geld nicht mehr raus aus Griechenland. Die Banken sind es, die im Schlamassel sitzen. Sie müßten vor der Regierung auf Knien rumrutschen. Stattdessen spielen sie sich wie die Herren des EU-Krisengipfels auf und die Potiker kuschen vor ihnen rum. Ist das das Mandat, das man den Potikern gegeben hat ?

Wenn die Dinge jetzt schon so verdreht sind und zufällig spitzt sich die Lage in 1 Jahr zu, was passiert dann erst ? Dann wird jeder jeden beschuldigen, daran Schuld zu sein. Die Banken die Regierungen, die Politker die Banken und vorallem 80 Mio. Bundesbürger die Politiker: "Ihr seid doch Schuld daran, dass es erst so weit gekommen ist. Ihr rutschtet vor den Banken auf Knien rum. Wie kann man nur so blöd (so schizophren) sein?" Die Dinge so zu verwechseln und den Karren noch tiefer in den Dreck zu ziehen. Statt mit der Faust auf den Tisch zu schlagen und Tacheles zu reden. 

So, nach diesem EU-Gipfel, könnte es ein heilloses Durcheinander von Schuldzuweisungen geben. Man wird nicht mehr wissen, wer bestellt und wer die Rechnung zu zahlen hat.

 

 

 
In Ungarn droht neue Bankenkrise
Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 03:04 Uhr

Jetzt ist es offiziell: Besitzer von Hypothekenkrediten können bis Jahresende bei Zahlung von 75 % ihre komplette CHF Gesamtschuld tilgen (oder halt umschulden). Die Banken bleiben Kraft Gesetzes auf den 25 % Verlust sitzen. Angeblich werden 20% ( ca. 200 000 Ungar ) diese Gelegenheit zur Entschuldung nutzen. 

 
Gute Erklärung über Bankentests und Rakapitalisierung
Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 22:38 Uhr

Schön geschickt die Deutsche Bank. Dann versteht man auch, warum sie heute meinte, sie würde ohne Hilfe auskommen können.

7 Mrd. € mit Ausfallversicherungen abgedeckt. Sollten alle Banken so machen, dann bräuchte keine mehr Geld wegen Italien aufnehmen. Ergo: Es liegt an der Inkompetenz der Bank-Ökonomen. Jedes Geschäft an der Börse läßt sich absichern (hedgen). Man muß es nur rechtzeitig tun.

 
Trichet: Krise ist von "systemischer Dimension"
Dienstag, den 11. Oktober 2011 um 19:51 Uhr

Endlich sagt es mal einer. Dafür ist es aber ganz schön ruhig.

Ja, aber es ist schön angenehm ruhig...Allgemein: Was soll man von solchen Aussagen halten ? Will er sagen, auch wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ich hab's euch ja jetzt immerhin gesagt ? Bei manchen Politkern ist's  ja genau so...Es ist schade, dass so was nicht während des Jobs gesagt wird, sondern meist erst hinterher. Dann wirft es sogar noch ein positives Licht auf die Leute. Obwohl man es es sogar als eine Art Selbstbeweihräucherung nennen könnte, als ob man plötzlich die Weisheit mit Löffeln gegessen hätten. Ganz nebenbei wäscht man sich damit wieder die Hände in Unschuld rein...wie lange toleriert man so was noch (bei solch' wichtigen Positionen in unserer Gesellschaft) ? 

 
französisch-belgische Daxia Bank in der Krise
Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 16:21 Uhr

jetzt haben die belgier auch ihren skandal, und die deutsche bank fängt auch mit entlassungen an.

Gibt wohl zur Rettung Staatsgarantien für die Daxia. Bei der Deutschen Bank sollen Entlassungen eigentlich auch nichts Neues sein. Laut meiner Quelle sollen auch früher mal Leute gegangen worden sein; mit guten Abfindungen. Nur da berichtet kaum einer drüber...die jetzigen 500 Entlassungen sollen ja auch hauptsächlich im Ausland sein. Warum wohl ?

 
Griechen rechnen sich ärmer als sie sind
Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 14:30 Uhr

Das fängt ja gut an. Was denken sich die Griechen nur ? Erst haben sie kein Geld mehr Mitte Oktober, machen einen Aufstand, jetzt aber reicht es bis November. Das ist doch alles hier kein Katz und Maus Spiel.

Die Portugiesen auch: Entdecken so zufällig, dass die Madeira-Insel verschuldet ist. Ja, so ein Zufall aber auch. Das konnte man vorher ja auch nicht wissen. 

Ne, nee...wenn das alles Schule macht, möchte nicht wissen, was die Spanier und Italienier dann erst machen ?

 

Immerhin versuchen die Italienier, China mit ins Boot zu holen. Ist doch schon mal löblich.

 

17:21 Uhr Des Rätsels Auflösung um die Griechen: 1,5 Milliarden aufgetaucht

Danke für die Auflösung dieses Phänomens. Bleibt nur zu hoffen, das alle anderen auch so was finden ;)

 

 

 
Der Druck auf der griech. Bevölkerung
Freitag, den 30. September 2011 um 13:48 Uhr

Ich denke, wir sind gegenwärtig Nutzniesser der griech. Krise. Schäuble sagte, dass wir nichts bisher verloren haben. Wir bekommen Zinsen von den Griechen. Also solange die Griechen zahlen, geht es uns gut. Deswegen müssen die Griechen "gerettet werden" und um jeden Preis weiterzahlen!

Da ist was dran an der Aussage.

 
Europa ohne Alternative
Donnerstag, den 15. September 2011 um 15:22 Uhr

Mich beschleicht das Gefühl, wir werden immer mehr von allen Seiten in eine Richtung gedrängt als ob es nichts anderes mehr gäbe als den Euro und Europa...

 
Frankreichs AKW's
Montag, den 12. September 2011 um 16:16 Uhr

Sieht ganz schön eingenartig aus. Erst die mögliche Moodys Abstufung, die das französische Bankenbeben auslösen könnte, und dann die französische AKW-Explosion. Gesprächsstoff dürften die Franzosen damit allemal genug haben.  

[Radaktion:Dürfte wohl Zufall sein, aber kommt gelegen (sofern Moody's die Banken wirklich downgraded). Dann hat man gleich zwei Schreckensszenarien und kann von dem einen etwas ablenken. Seltsam wäre es aber, wenn diese Woche noch was wirklich entscheidendes Drittes oder Viertes in Frankreich passiert. Spätestens dann könnte man sich wirklich Gedanken machen.]

AKW-Explosion Eine harmlose AKW-Explosion. Aber interessant, wie sehr es die deutschen Aktienversorger gleich mit runtergezogen hat.