Börse: Aktien
Anleiheinvestor Pimco stößt deutsche Anleihen ab
Mittwoch, den 13. Juni 2012 um 19:50 Uhr

Der größte Investor in Anleihen Pimco hat aufgrund Verlustes an Qualität seinen Anteil an Bundesanleihen gesenkt.

 
Rating: Moody's stuft deutsche u. österreichische Banken ab
Mittwoch, den 06. Juni 2012 um 09:05 Uhr

7 deutsche (darunter Commerzbank) und 3 österreichische Banken wurden von Moody's herabgestuft.

9:45 Uhr: Die Dresdner mit ihrenTöchterbanken wurden mit abgestuft.

 
Investmentbanking: Statt 3.500 könnte Credit Suisse 5.000 Stellen streichen
Montag, den 16. April 2012 um 08:22 Uhr

Über 40% des Credit Suisse Personals arbeitet im gegenwärtig verlustträchtigen Investmentbanking (Aktien-und Anleihehandel). Nun soll bei Bekanntgabe der Quartalszahlen Ende April mit 5.000 Mitarbeitern ein noch größerer Stellenabbau als bisher erwartet bekanntgegeben werden.

 
Marc Faber sieht Märkte vor einer deutlichen Korrektur
Donnerstag, den 12. April 2012 um 12:41 Uhr

In einem Interview mit CNBC betonte der in Singapur lebende Herausgeber des “Gloom, Boom and Doom“ Berichts seine antizyklische, bearische Meinung zu den Märkten. Er sehe beunruhigende Warnzeichen, die auf eine Korrektur der Märkte hindeuten würden. Die gemeldeten Insider-Verkäufe würden Höchststände erreichen, während die Anzahl von neuen Hochs sinke und lediglich von dünnen Umsätzen getragen würde. Weiterhin beunruhige ihn die Schwäche der Unternehmen im Minensektor als auch der Industriegüterproduktion. Das gesamte besorgniserregende Bild runde die Charttechnik des S&P 500 ab, die wie letztes Jahr mit einer erneuten Herausbildung einer Schulter-Kopf-Schulter Formation, sinkende Kurse ankündigen könne. Von daher gehe Faber von einer bevorstehenden Korrektur der Märkte aus, welche die US-Zentralbank FED durch eine weitere Geldmengenausweitung und Liquiditätszuführung (quantitative easing III-Programm) abfedern würde. Faber halte deswegen mehr Cash, etwas weniger Aktien und sogar einen etwas günstigeren Goldpreis für möglich.

 
US - Interview über Rezession, Deflation
Dienstag, den 21. Februar 2012 um 22:24 Uhr

finde ich gut, dass auch diese stimmen zu wort kommen. a) deleveraging:  ja, findet bereits statt durch höhere Eigenkapitalvorschriften bei banken b) ja zur rezession c) deflation: jain, eher stagflation mit vereinzelter deflation d) euroschwäche: offenbar ja, usa hat mehr möglichkeiten, den dollar stark zu halten e) aktienverlust um 1/3: bestimmt, stockpicking ist klar angesagt. gibt's ein gewinnspiel bei silberklar? jeder darf tippen und der gewinner fliegt auf die malediven oder bekommst zumindest eine unze silber?

Nööö, noch nicht. Aber bei so einem Malediven-Gewinnspiel würde ich auch gerne mitmachen ;-) Da kommt man doch sonst nur mit einem Dieter Bohlen hin. Aber heute gab es einen Werbetreibenden, der wollte hier ein 1 kg Goldbarren - Gewinnspiel platzieren. Dafür dann aber im Kleingedruckten meine Leser bis zum Abwinken belästigen dürfen, per Mail, per SMS und per Anruf. Und für so einen Quatsch gebe ich meine Leser nicht her. So was kommt hier nicht auf die Seite! Aber wer einer eine gute Idee hat, was man selbst für ein Gewinnspiel machen könnte, wo eine besonders schöne Unze Silber oder Ähnliches verlost wird/werden, nur zu. Reicht die Vorschläge per Mail ein. Ich bin für Ideen offen. 




 
Daytrading Selbstexperiment
Dienstag, den 14. Februar 2012 um 23:32 Uhr

Durch Zockerei das große Geld verdienen. Den Durchblick bekommt man zwar nicht, aber einen kleinen verwirrenden Einblick ... wenn die Großen das genau so tun, dann Gute Nacht.


Etwas abendfüllend der Text. Die Autorin hat sich an Buchempfehlungen entlang gearbeitet und versucht, Laufen zu lernen. Das ist schon ein Unterschied zu den Profis. Die Großen wissen schon ganz genau, was sie tun (Bankenhändler, Hedgefonds - Manager, Fonds - Vermögensverwalter). Sie sind auch nicht so wankelmütig und verfügen neben technischen Möglichkeiten über sehr ausgereifte Strategien, die auch über mehrere Tage gehen können. Außerdem ist ein großer Unterschied, ob man wie bei diesem Selbstexperiment mit Spielgeld gegen den Market Maker (das Unternehmen, das die Kurse stellt) kämpft oder direkt an der Termin-Börse mit echtem Geld agiert.

Unterm Strich: Daytrading ist ein spannendes, sehr zeitraubendes, aufregendes, tolles, aber auch knallhartes Geschäft, wo es nur um Geld und den reinen Gewinn geht. Money-Management und Selbstdisziplin. Die Masse "der Privaten" ist dabei erfolglos. Die Erfolgreichen dagegen sind bestimmt nicht überheblich, sondern durch ihre Erfahrung realistisch und sehen das einfach als Arbeit an wie jede andere. Mal gewinnt man, mal verliert man, doch sollten die Gewinne häufiger und größer sein als die Verluste. Das ist alles. 

Das generelle Problem unserer heutigen Zeit (nicht bei privaten Daytradern, sondern bei den Großen(!) ) ist, das die Finanzwirtschaft eine zu große Dominanz über die Realwirtschaft hat. Mit genügend Cash-Flow (hunderten von Millionen oder Milliarden) kann man per Knopfdruck Märkte ins Ungleichgewicht und ganze Länder in Schieflagen bringen. 

Übrigens: Auf Seite 2 hat die Autorin für 2011 die konservative Anlage Gold mit 15,91% Performance ausgewiesen. Wofür Daytrading dann ? (Das soll nicht heißen, das Gold dieses Jahr wieder so steigt!!!)

 
Hintergrund, Geschichte Finanztransaktionssteuer
Montag, den 30. Januar 2012 um 12:45 Uhr

Von Keynes (Aktien) über Tobin (Devisengeschäfte), ein kleiner Streifzug zur gerade diskutierten Finanztransaktionssteuer. Kritisch angemerkt sollte nicht vergessen werden, dass wir heute in einem anderen Börsenumfeld leben. Außerdem stört so eine kleine Steuer die großen player nicht!


 
Aktien:Hoffen auf den Januareffekt!?
Montag, den 26. Dezember 2011 um 16:25 Uhr

Anleger konnten im deutschen Aktienmarkt eine Überperformance im Januar, verglichen mit anderen Monaten, erzielen...

15:30, 26.12.2011: Möglich. Schöne Statistik seit 1954. Genug Geld ist bei Banken und Institutionellen Anlegern (=Fonds usw.) da (besonders jetzt, wo die EZB so großzügig Geld vergeben hat). Die Bücher der Investoren sind im Dezember schon geschlossen. Was sollen solche Investoren, Banken und Fonds, die auf Geld sitzen das ganze Jahr über tun ? Etwa nur Däumchen drehen und warten ? Vor allem worauf und wie lange ? Also steigen sie im Januar in die Aktienmärkte ein und für Aktientrader könnte das ein sehr erfolgreicher Monat sein.

 
Betrüger Madoff beschuldigt Banken
Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 14:01 Uhr

Das ist so typisch für diese Hochstapler: Die Anderen sind immer schuld. Wo ist nur der Vorbildcharakter geblieben ? Kurzversion des Betrugs.

 
G-Sifis: Megabanken größer als Sozialprodukt
Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 12:56 Uhr

wie groß diese giganten sind, sieht man ihrer bilanzsumme, die ein mehrfaches des sozialprodukts eines landes ausmachen kann.

 

 
no go/Top Aktien im Falle einer Depression
Freitag, den 30. September 2011 um 20:31 Uhr

Wäre mal fortschrittlich, wenn eine Bank mit ihren "Tipps" richtig läge. Die Societe Generale listet ein paar Aktien no goes im Depressionsfall auf.

21:03 Uhr: Zeigt zumindest, daß sich Banken Gedanken machen um eine Rezession...Ich gehe von einer Stagflation aus. Dann würde ich eher später einen liquiden Blue-Chip Minenwert kaufen (Verstaatlichungsgefahr dabei beachten!).

 
Moody's und S&P beobachten UBS Bank
Freitag, den 16. September 2011 um 13:34 Uhr

Jetzt wird die UBS vielleicht neu bewertet

[Redaktion: Bei so einem Vorfall, ist das auch das Mindeste, was man erwarten sollte.]

 
Banken: Die größten Händlerskandale
Donnerstag, den 15. September 2011 um 17:12 Uhr

Passend zum jetzigen $ 2 Milliarden Händlerskandal der UBS. Die gößten Händlerskandale der letzten 20 Jahre

[Redaktion: Früher wäre bei 2 Mrd. Dollar die Insolvenz (oder Verkauf) der Bank nicht mehr weit gewesen]