Bank of England (BoE) senkt Leitzins von 0,5 Prozent auf 0,25 Prozent PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 04. August 2016 um 16:40 Uhr

Dem weltweiten Trend folgend (bis auf die Ausnahmen von den meisten südamerikanischen Staaten, Südafrika und den USA), senkte die britische Notenbank (BoE) sechs Wochen nach der Brexit-Wahl ebenfalls den Leitzins um 0,25 Prozent.

Zuvor notierte der Leitzins seit über 7 Jahren unberührt bei 0,5 Prozent. Die Prognosen für Investitionen und Wachstum wurden im Zuge dessen teilweise drastisch gesenkt. Für 2017 prognostiziert die Bank of England (BoE) gegenwärtig ein Wachstum von 0,8 Prozent (von ehemals 2,3 Prozent) und für das Jahr darauf ein Wachstum von 1,8 Prozent (von ebenfalls früher erwarteten 2,3 Prozent). 

Den deutlich "verschlechterten" Aussichten für die Konjunktur solle eine Aufstockung im Programm für Käufe von Staatsanleihen um weitere 60 Mrd. Pfund entgegenwirken. Erstmals legte die BoE ein neues 18 Monate gültiges Programm für Käufe von Unternehmensanleihen im Umfang von 10 Mrd. Pfund auf. 

Das britische Pfund verlor daraufhin 1,4% an den Börsen und notiert gegenwärtig bei 1 Pfund zu 1,1786 Euro. 

 
Großbritannien verläßt nach Brexit-Wahl die EU PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 24. Juni 2016 um 15:30 Uhr

Mit knapp 52% stimmten die Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union. Der DAX brach daraufhin gleich zur Eröffnung 10% ein. Doch er konnte sich sehr schnell wieder 300 Punkte höher fangen und über 9.500 Punkten stabilisieren. Damit gab der DAX seinen gesamten Brexit-Vorwochengewinn von rund 700 Punkten ab und notiert gegenwärtig bei sehr guten 9.634,83 Punkten.

Die asiatischen Märkte traf es dagegen bereits vor der Bekanntgabe der Brexit-Entscheidung härter. Der japanische Nikkei verlor deutliche 7,92% bei 14.952 Punkten. Hongkong gab im Hang Seng Index 2,9% auf 20.259 Punkten nach. Selbst die ansonsten relativ unabhängigen Australier verloren rund 3,1% im ASX200-Index. 

Wie erwartet stürzte das Britische Pfund gegenüber dem Euro zeitweise um 7% von 1.31 Euro auf rund 1.23 Euro und zeitweise über 10% gegenüber dem US-Dollar auf 1,34 Dollar. Die Briten deckten sich in Erwartung dieses Ausgangs am Vortag mit Euros und US-Dollars ein. Großbritannien ist primär ein Importland. Den 551 Mrd. Euro Importen standen lediglich 405 Mrd. Euro Exporte ( davon 40% in die Eurozone) gegenüber. Damit besteht tendenziell ein Interesse an einer starken Währung. Kurzfristig wirkt sich die Pfundschwäche zwar belastend auf den Konsum in England aus. Waren werden für Engländer teurer. Doch mittelfristig geht es im Kern vielmehr um die Frage, wie stabil der Euro zukünftig sein wird. Erst dann kann dieser Schritt Englands tatsächlich beurteilt werden. Für Deutschland bedeutet der Austritt Englands neben den zukünftigen politischen und wirtschaftlichen Spannungen im Euroraum einen niedrigeren Export nach England. Damit könnte das Wachstum Deutschlands um rund 0,5% sinken. 

Am härtesten traf es jedoch heute die Bankenwerte. Sie brachen sehr deutlich ein. Die Deutsche Bank verlor 12%, Lloyds  21 %, Barclays 22% und die griechische Alpha Bank sogar 30%.

Gefragt waren dagegen Anleihen und Gold. Gold stieg zeitweise über 4% und notiert gegenwärtig bei 1.313 Dollar/Unze. Das Öl dagegen verliert 4,3% und notiert bei rund 48,5 Dollar/Barrel.



 
EZB kauft ab 8.Juni 2016 Unternehmensanleihen auf PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 23:26 Uhr

Der EZB-Rat teilte heute in seiner auswärtigen Sitzung in Wien mit, dass der Leitzins weiterhin unverändert bei Null Prozent bleibe und der „Strafzins“ (Einlagenfazilität) der Geschäftsbanken für bei der EZB „geparktes Geld“ weiterhin in Höhe von 0,4 Prozent belassen werde.

Lediglich neu war die Terminbekanntgabe, ab wann die EZB die vorab angekündigten Ankäufe von Unternehmensanleihen zur Stützung und Senkung der Kapitalkosten dieser Unternehmen starte. Offizieller Beginn ist der 8. Juni 2016. Dabei wolle die EZB bis zu maximal 70% einer (von einer Ratingagentur gut bewerteten) Unternehmensemission mit einer Laufzeit von ½ bis 30 Jahre erwerben. Die Wirtschaft und die Inflation sollen dadurch angekurbelt werden.

Im Mai solle nach vorläufigen Angaben die Inflation im Euroraum bei -0,1 Prozent liegen. Die EZB strebt die Erreichung der Zielmarke von 2 Prozent an.

 
EZB senkt Leitzins von 0,05 auf 0 Prozent PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 11. März 2016 um 00:07 Uhr

Die Europäische Zentralbank hat heute mittag den seit dem 04.09.2014 mit 0,05 Prozent notierenden Leitzins marginal auf exakt 0 Prozent gesenkt. Weiterhin wolle die EZB ab April für mindestens die kommenden 12 Monate ihr Anleihenaufkaufprogramm um monatlich weitere 20 Mrd. Euro auf dann 80 Mrd. Euro aufstocken. Banken sollen demnächst bei der Einlagenfazilitaet, dem Parken von nicht benötigten Geld bei der EZB, anstatt bisher 0,3 Prozent nun aktuell 0,4 Prozent zahlen und als ein Novum wolle die EZB auch demnächst Unternehmens-repektive Investmentanleihen aufkaufen.

Die Aktienmärkte reagierten abrupt "sehr stark positiv" auf diese News mit einem starken Anstieg des DAX's von etwas über 9.800 Punkten auf nahezu 10.000 Punkten, um dann bei einer genaueren Analyse dieser Maßnahmen binnen der nächsten Stunden alle Kursgewinne wieder abzugeben und letztendlich während der ersten Hälfte des amerikanischen Börsenhandels mit einem Tagesverlust im Dax von -2,31 Prozent bei rund 9.500 Punkten zu schließen. 


Kommentar: Der zwar nominal marginal gesenkte Leitzins hat effektiv für die Mittelzurvefuegungsstellung bei den Banken kaum eine Wirkung, denn ob Banken ihr Geld nahezu kostenlos zu 0,05 Prozent oder wie jetzt auch tatsächlich zu 0 Prozent, also kostenlos, zur Verfügung gestellt bekommen, spielt bei den Banken überhaupt keine Rolle, weil sie das Geld ihren Kreditnehmern ohnehin exorbitant teuer zu 4, 8, 10 oder bisher zu über 17 Prozent zur Verfügung stellen. Diese Bankengewinnmargen liegen ohnehin schon fern von Gut und Böse. Jeder in der realwirtschaft tätigige produzierende Unternehmer oder Mittelständler würde bei auch nur 1/10 dieser Gewinnmargen der Banken vor lauter Entzückung mit herzinfarktgefaehrdender, erfreuter Schnappatmung jauchzend frohlocken. Was widerum heißt, dass unsere Banken riesige, enorme Verluste eingefahren haben müssen. Denn ansonsten hätten wir inzwischen riesige, exorbitante Gewinne bei den Banken gesehen. Das beste Beispiel ist die systemrelevante Deutsche Bank mit der Bekanntgabe von Milliardenverlusten vor ein paar Monaten. Erstaunlicherweise gab es dann anstatt eines absolut gerechtfertigten Börsencrashs auch noch positive Stimmen in der deutschen Medienlandschaft für die Bekanntgabe dieser tollen, bereinigenden Verluste. Man kann alles Schönreden und im Grunde genommen auch jeden Markt an der Börse intervenierend offiziell oder selbst auch inoffiziell stützen. Insofern kann auch die heutige Bekanntgabe der EZB, Investmentanleihen demnächst aufkaufen zu wollen, negativ gesehen werden, denn es wird nicht ohne berechtigten Grund bereits jetzt bekannt gegeben worden sein, dass zukünftig selbst Unternehmensanleihen aufgekauft werden müssen (von welchen Unternehmen, finanzwirtschaftlichen oder realwirtschaftlichen ist auch noch mal die Frage).

Deswegen ist es jetzt nun ein Mal an der Zeit und angemessen, zu artikulieren, dass wir jeder Zeit, in einem Jahr oder selbst schon in einer Woche, den einen großen Börsencrash haben können (von welcher Seite oder aus welchen Gründen auch immer). Fundamental gibt es dafür zahlreiche, frappierende Gründe. Das gesamte ökonomische Umfeld ist im Inneren sehr zerbrechlich, fragil oder nett ausgedrückt, instabil. Daher sollten Sie sich nun gegenwärtig einen persönlichen Countdown von z.B. 7 Tagen setzen, in denen Sie alle vernünftigen Vorkehrungen dafür treffen und auch abschließen sollten, bevor dann zum ersten Wehe an einem "schwarzen Freitag" geblasen wird. Wenn es dann so weit ist, können Sie ruhig davon ausgehen, dass es sehr turbulent sein wird (ob nun in 1 Woche oder auch in 1 Jahr). Alles weitere Unangenehme (ein Unglück kommt selten allein) dürfte und wird dann auch Schlag auf Schlag folgen. Bei unseren Rahmenbedingungen ist das nicht mehr eine Frage, ob das sein wird, sondern lediglich nur noch wann, zu welchem Zeitpunkt. Eine Warnung bezüglich dieser Angelegenheit sollte hinreichend sein, ohne dass man sich diesbezüglich in der Zukunft zu wiederholen braucht.

Kommenden Freitag wird die amerikanische Notenbank ihre Reaktion bezüglich der europäischen Entwicklung bekanntgeben. Allgemein wird damit gerechnet, dass die Fed keine Veränderung des US-Leitzins vornehmen wird, was ich jedoch ein wenig fraglich finde, weil die USA durchaus ein sehr starkes Interesse an einer Erhöhung und an einem starken US-dollar haben könnten. Diese Entwicklung würde die europäischen Börsen auf eine Talfahrt schicken. Früher oder später wird dies leider der Fall sein. Je eher Sie auf so etwas eingestellt sind, um so besser. Hoffen Sie auf das Beste und beugen Sie dem Schlimmsten vor. 

 
US Notenbank FED erhöht erstmals nach 7 Jahren den Leitzins PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 17. Dezember 2015 um 06:04 Uhr

Die amerikanische Notenbank FED (Federal Reserve) hat gestern am Mittwoch den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Der US-Leitzins notierte die letzten 7 Jahre seit dem 16.12.2008 in der Spanne zwischen 0% bis 0,25%. Jetzt solle die US-Wirtschaft wieder so weit Fuß gefaßt haben, die Arbeitslosenquote bei niedrigen 5 % liegen, dass für die FED der Zeitpunkt gekommen sei, mit diesem Schritt, die bereits lang im Voraus angekündigte Zinswende einzuleuten. Daher erhöhte die FED gestern den Leitzins erstmals mit diesem ersten kleinen Zinsschritt auf die Spanne von aktuell 0,25% bis 0,5%. Beabsichtigt sind weitere "graduelle"/schrittweise Zinserhöhungen. Die FED rechnet Ende 2016 mit einem Leitzins von 1,375 % und Ende 2017 bereits mit 2,625%.

Kommentar: Damit ist seit gestern in den USA die Phase des günstigen Geldes beendet und zugleich das sehr heikle volkswirtschaftliche Wirtschaftsexperiment "in vivo" gestartet, wie man mittels Leitzinserhöhungen umlaufendes Geld wieder zur Notenbank zurückführt, ohne aber zu viel davon aus dem Kreislauf abzuziehen, so dass die zuvor wieder "in Gang gekommene" US-Wirtschaft erneut wieder in die Knie geht. Geld wird in dieser Phase auf alle Fälle teurer, d.h. es stellt sich wieder Inflation ein, eventuell mehr Inflation als gewünscht und beabsichtigt. Das Ausmaß dieser erwarteten Inflationsauswirkungen (Leitzinserhöhungen) legt jedoch die amerikanische Volkswirtschaft nicht alleine für sich isoliert fest, sondern die US-Wirtschaft wird von anderen Volkswirtschaften mitbeeinflußt; inbesondere wenn auch andere Zentralbanken dem Bilde Amerikas folgen und anfangen, ihre Leitzinsen ebenso zu erhöhen. Damit könnte es zu einer Art "Währungskrieg" kommen, bei dem jedes Land mit steigenden Leitzinserhöhungen bei Investoren darum buhlt, dass die internationalen Finanzströme in ihr Land fließen. Je höher der Leitzins dann ist, desto eher fließt das Geld in diese Land, weil es höhere Renditen (Zinsen) abwirft. Gleichzeitig aber "stöhnt und ächzt" das Volk unter dieser "starken Währung", weil mit diesem hohen Leitzins jede Form von Kredit teurer wird und manche Unternehmer gleichzeitig Schwierigkeiten bekommen, noch überhaupt vernünftige Unternehmerkredite von Ihren Banken zu erhalten. Während die Importindustrie boomt, schwächelt die Exportindustrie erheblich. Im Endeffekt reagiert ein Teil der Unternehmer und schlägt seine Probleme (Kapitalkosten) auf seine Preise drauf. Jedoch mit der Folge, dass sich ihre Waren nicht mehr so gut verkaufen lassen und sie bald genötigt werden, personelle Rationalisierungen durchführen zu müssen. Gleichzeitig bekommen aber auch der Staat aufgrund seiner hohen Leitzinsen selbst Schwierigkeiten bei der Neuverschuldung. Denn die neuen Staatskredite bzw. Staatsschulden (Anleihen/Bonds) müssen auch dementsprechend höher verzinst angeboten werden. Der Staat hat mehr Zinsen für die neuen Kredite zu zahlen. Das belastet wiederum die Bürger, denn diese haben die Zinslast zu schultern.

Vereinfacht gesagt können solche Leitzinserhöhungen in einen äußerst schwer zu lösenden Teufelskreislauf führen. Außer es kommt etwas dazwischen und unterbricht diesen Kreislauf, z.B. ein gravierender politischer Einfluß oder irgend ein anderes Ereignis, so dass diese Verbindungen und Verknüpfungen der Volkswirtschaften zeitweilig unterbrochen sind. So etwas kann einen Schock hervorrufen und sogar das Gegenteil von einer Inflation bewirken - eine Deflation, aber diese wäre nur kurzfristig wirksam. Man kann es drehen, wie man will, eventuell gewisse ökonomische Zusammenhänge als fragwürdig darstellen oder im Hinblick auf eine bestimmte Theorie sogar berechtigt negieren. Nur wird hier allzu gerne vergessen, dass das nur eine volkswirtschaftliche Theorie ist und sonst nichts weiter. Das hier aber ist keine Theorie, das hier ist die Realität. Da hilft nur noch gute Laune, denn mittelfristig kann eine galoppierende Inflation durchaus die Folge sein. 

 
Chinesische Zentralbank senkte Leitzins auf 4,6% PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. August 2015 um 16:49 Uhr

Die Chinesische Zentralbank senkte heute morgen den Leitzins um weitere 0,25% auf 4,6% ab. Damit sollen in erster Linie die Geschäftsbanken über günstigere Liquidität verfügen, die sie im zweiten Schritt kurz und mittelfristig an die chinesischen Unternehmen weiterleiten sollen bzw. könnten.

 
China, Japan, DAX und DOW im Korrekturmodus PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. August 2015 um 15:38 Uhr

Ein Schwarzer Montag weltweit an den Börsen, aber nicht der große Crash an sich. Nachdem die asiatischen Börsen in China mit 5,3% und 8,5% und Japan mit 4,6% am frühen Morgenhandel kontinuierlich den Abwärtstrend antraten, eröffnete der DAX auch gleich zu Beginn unter 10.000 Punkten bei rund 9.760 Punkten. Nach anfänglichen mehrstündlichen Versuchen die 9.900 Unterstützungsmarke zu halten, ging es beim DAX im Nachmittagverlauf kontinuierlich abwärts. Insbesondere bei US-Börseneröffnung brach der DAX dann sehr rapide deutlich durch computergestützte Verkäufe massiv auf rund 9.360 Punkten ein, während der Dow Jones ebenfalls massiv mit -5.5 % auf 15.370 Punkte fiel. Seltsamerweise wurde der Handel wohl an der US-Börse aufgrund einer schnellen individuellen Einzelfallentscheidung beim Unterschreiten der -5 % Marke dann doch nicht ausgesetzt. Diese Maßnahme erwies sich bereits wenige Minuten darauf als äußerst sinnvoll. Der Dow konnte die 16.000 Marke wieder erklimmen. Auch der DAX stieg im Zuge dessen auf über 9.500 Punkte. Der Euro gewinnt dabei massiv an Stärke und notiert zur Zeit sogar bei rund 1,16 Dollar je Euro. Damit befindet sich sowohl die US-Börse nach Unterschreiten ihres langfristigen 10 Monats-Durchschnitts und der DAX eindeutig im Korrekturmodus. Dieser könnte sich in der Regel noch die nächsten paar Tage fortsetzen und den DAX auf rund 8.200 Punkte führen, sofern nicht weitere chinesische Interventionen und Käufe auf den US-und deutschen Börsen den gegenwärtigen Abwärtstrend abfedern und es so bereits zu einer Bodenbildung kommt ... Soeben erklimmt der DAX 1 Stunde nach US-Börseneröffnung bereits wieder die 9.750er Marke. Alles in allem ein sehr volatiler Handel. 

 
Bundestag stimmt für ein 3. Kreditpaket an Griechenland PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 19. August 2015 um 17:14 Uhr

Mit 453 - "Ja"-Stimmen und 113 Gegenstimmen erteilte der Bundestag seine Einwilligung zur Auszahlung eines 3. Kredits an Griechenland. Das Kreditvolumina beläuft sich auf 86 Mrd. Euro. Nahezu 50 Mrd. Euro werden der Umschuldung von Alt-in Neukrediten dienen. Bis zu 25 Mrd. Euro sollen zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit in den maroden Bankensektor fließen. Die verbleibenden 11 Mrd. Euro stehen dem griechischen Staat zur Zahlung von personellen Verpflichtungen und für Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft zur Disposition. Ob es einen 4. Kredit an Griechenland respektive im Wortlaut eine weitere mögliche Erleichterung der griechischen Schuldenlast geben würde, antworte der Bundesfinanzminister Dr. Schäuble, dass es noch Spielraum geben würde, wenn auch nicht einen allzu großen.

 
«StartZurück12345678910WeiterEnde»

Seite 1 von 20